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Vermeidung der Einschnürung von Bohrungen während der Beschichtung

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018370D
Original Publication Date: 2002-Jun-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 1 page(s) / 284K

Publishing Venue

Siemens

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Jens Birkner: AUTHOR

Abstract

Durch das nachstehend beschriebene Verfahren soll die Einschnürung von Kühlluftbohrungen in Turbi- nenschaufeln durch Beschichtungsmaterial („Coat- down-Effekt“) während des Beschichtungsvorganges mit MCrAlY-Coating vermieden werden.

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Energie

Vermeidung der Einschnürung vonBohrungen während der Beschich-tung

Idee: Jens Birkner, Mülheim

Durch das nachstehend beschriebene Verfahren solldie Einschnürung von Kühlluftbohrungen in Turbi-nenschaufeln  durch  Beschichtungsmaterial  („Coat-down-Effekt“) während des Beschichtungsvorgangesmit MCrAlY-Coating vermieden werden.

Das Problem wird dadurch gelöst, das die Kühlluft-bohrungen vor dem Beschichtungsvorgang mit einemgeeignetem  Kunststoff  (z.B.  Loctite)  verschlossenwerden. Der Vorteil  besteht  darin,  das  keine  Ein-schnürung  durch  Beschichtungsmaterial stattfindenkann.  Der  Kunststoff  kann  dann  nach  dem  Be-schichten durch ausbrennen wieder entfernt werden.

Zu  beachten  ist,  dass das Loctite-Verfahren (Ver-schließen der Kühlluftbohrungen mit Kunststoff) mitdem HVOF-Beschichtungsverfahren kombinierenwerden muss, da die Einsatztemperaturen des Kunst-stoffes bei ca. max. 270°C liegen.

Das  HVOF-Beschichtungsverfahren  hat  gegenüberdem VPS/LPPS-Beschichtungsverfahren den Vorteil,dass  es  sich  dabei  um ein vergleichsweise kaltesBeschichtungsverfahren  handelt  und  das  zusätzlichdie Schaufel von innen gekühlt werden kann.

Durch eine geeignete Kühlung während des HVOF-Beschichtens kann eine Temperatur von ca. 250°Ceingestellt werden, dies hat gleichzeitig den Vorteil,das nur ein geringer Sauerstoffanteil in das Coatingeingebracht wird.

Die üblichen Temperaturen  bei  dem  VPS/LPPS-Verfahren liegen bei 900-950°C.

Im Refurbis...