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Voice Message Dienst

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018413D
Original Publication Date: 2002-Jun-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 1 page(s) / 146K

Publishing Venue

Siemens

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Dr. Jürgen Klunker: AUTHOR

Abstract

In einem neuen Multi Media Application (MMA)- Dienst, der im Folgendem ,,Voice Message-Dienst“ genannt wird, kann eine gesprochene Nachricht wie bei einer E-Mail an einen oder mehrere Adressaten verschickt werden. Im Unterschied zur E-Mail wird die Nachricht bei der Eingabe gesprochen und im Netz als Sprachnachricht behandelt. Der oder die Empfänger werden über das Eintreffen der Nachricht durch eine entsprechende Mitteilung informiert. Dann kann die Nachricht vom Empfänger als Sprachnachricht abgehört werden. Das Problem besteht in der Adressierung der Sprachnachricht, denn nicht jeder E-Mail-Teilnehmer verfügt über eine Sprachausgabemöglichkeit an sei- nem PC bzw. kann oder will diese nutzen. Daher ist es für die erfolgreiche Einführung des Dienstes er- forderlich, zusätzlich oder alternativ die gesproche- nen Nachrichten an Telefonanschlüsse senden zu können. Es soll also möglich sein, die gesprochene Nachricht an eine Liste von E-Mail-Adressen zu verschicken, die dann in einem Server, der den neuen Dienst abwickelt, von E-Mail-Adressen zu Telefon- nummern umgewandelt werden. Gesteuert vom Ab- sender wird die Nachricht entweder sowohl an die Telefonnummer als auch an die E-Mail-Adresse oder nur an eine von beiden gesendet.

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Voice Message Dienst

Information / Kommunikation

Idee: Dr. Jürgen Klunker, München

In� einem� neuen� Multi� Media� Application� � (MMA)-Dienst, der im Folgendem ,,Voice Message-Dienst“genannt wird, kann eine gesprochene Nachricht wiebei einer E-Mail an einen oder mehrere Adressatenverschickt werden. Im Unterschied zur E-Mail wirddie Nachricht� bei� der� Eingabe� gesprochen� und� imNetz� als� Sprachnachricht� behandelt.� Der� oder dieEmpfänger werden über das Eintreffen der Nachrichtdurch eine entsprechende Mitteilung informiert.Dann kann die Nachricht vom Empfänger alsSprachnachricht abgehört werden.

Das Problem besteht in der Adressierung derSprachnachricht, denn nicht jeder E-Mail-Teilnehmerverfügt über eine Sprachausgabemöglichkeit an sei-nem PC bzw. kann oder will diese nutzen. Daher istes für die erfolgreiche Einführung des Dienstes er-forderlich, zusätzlich oder alternativ die gesproche-nen� Nachrichten� an� Telefonanschlüsse� senden zukönnen. Es soll also möglich sein, die gesprocheneNachricht� an� eine� Liste� von E-Mail-Adressen zuverschicken, die dann in einem Server, der den neuenDienst abwickelt, von E-Mail-Adressen zu Telefon-nummern umgewandelt werden. Gesteuert vom Ab-sender wird die Nachricht entweder sowohl an dieTelefonnummer als auch an die E-Mail-Adresse odernur an eine von beiden gesendet.

Die dafür erforderliche Serverfunktion ist die Vor-raussetzung zur Durchführung des Dienstes.

Der gleiche Dienst ist auch für Telefonteilnehmer alsAbsender nutzbar. Aus deren Sicht ist der Dienst derAnrufbeantworterfunktion ähnlich. Allerdings ist derübliche Anrufbeantworter eine empfängerseitigeFunktion, während es sich bei dem neuen Dienst umeinen Dienst der Absenderseite handelt.

Damit als Adressaten der Sprachnachricht auch mul-timediafähige PCs in Frage kommen können, mussdie oben beschriebene Funktion der Adressum-wandlung auch in der� anderen� Richtung,� also� voneiner Telefonnummer in eine E-Mail-Adresse erfol-gen� können,� was� wiederum� das hier beschriebeneVerfahren als� Serverfunktion� des� neuen� Dienstesvoraussetzt.

Die Nachricht kann also von jeder Art Teilnehmer,von einem� multimediafähigen� PC,� einem� IP-Phone(Telefon am Datennetz)� oder� von� einem� Telefon(Festnetz oder Mobilnetz) abgesendet werden. Eben-so kann der Abruf der empfangenen Nachricht vomDatenteilnehmer wie� vom� Telefonteilnehmer� erfol-gen. Die Adressierung erfolgt wahlweise, gesteuertvom Absender, mit/oder ohne Umrechnung auf dieAdresse des jeweils anderen Netzes.

Durch das Verfahren� wird� also� ein� Dienst� ermög-licht, der im IP-Netz und im Telefonnetz gleicherma-

ßen funktioniert und der� auch� im� Übergang� voneinem Netz zum anderen genutzt werden kann. Au-ßerdem kann bei Bedarf die gesprochene Nachrichtzum Empfang mittels eines entsprechenden Überset-zers auch in eine Textnachricht umgewandelt...