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Verwendung der Autokorrelationsfunktion zur Steuerung der Sendeleistung

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018419D
Original Publication Date: 2002-Jun-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 2 page(s) / 159K

Publishing Venue

Siemens

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Peter Slanina: AUTHOR [+6]

Abstract

Bei zellularen Mobilfunksystemen, wie beispielswei- se dem sogenannten W-CDMA (Wideband-CDMA) oder JD-CDMA (Joint Detection-CDMA), ist eine schnelle Sendeleistungsregelung (Fast TPC – Fast Transmit Power Contro) zum Ausgleich von so ge- nannten Fast Fadings notwendig. Bei hohen Fahrge- schwindigkeiten kann die Sendeleistungssteuerung das Fading nicht mehr ausregeln, sondern im Ge- genteil, die unzulänglichen Regelversuche erhöhen die Standardabweichung der Signale am Empfänger deutlich. Hierdurch steigt nachteilig die Interferenz drastisch an.

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Verwendung der Autokorrelations-funktion zur Steuerung der Sende-leistung

Information / Kommunikation

Idee: Peter Slanina, A-Wien;

Gerald Ostermayer, A-Wien;Thomas Stadler, A-Wien;Christian Hölzl, A-Wien;Dr. Egon Schulz, München;Markus Dillinger, München

Bei zellularen Mobilfunksystemen, wie beispielswei-se dem sogenannten W-CDMA (Wideband-CDMA)oder  JD-CDMA  (Joint  Detection-CDMA),  ist  eineschnelle Sendeleistungsregelung (Fast  TPC  –  FastTransmit Power Contro) zum Ausgleich von so ge-nannten Fast Fadings notwendig. Bei hohen Fahrge-schwindigkeiten kann  die  Sendeleistungssteuerungdas  Fading  nicht  mehr  ausregeln,  sondern  im  Ge-genteil,  die  unzulänglichen  Regelversuche erhöhendie Standardabweichung der Signale am Empfängerdeutlich. Hierdurch steigt nachteilig die Interferenzdrastisch an.

Ein  generelles  Abschalten der  Sendeleistungsrege-lung erscheint dabei nicht sinnvoll, da im Netzbetriebin der Regel nur wenige Teilnehmer mit hoher Fahr-geschwindigkeit existieren. Bei einer vorgegebenenQoS (Quality of Service - Dienstequalität) kann dasgenannte Problem nur  durch  eine  signifikante  Re-duktion  der  Last  gelöst werden. Hierdurch erhöhtsich  bei  gleichem  Verkehrsaufkommen jedoch dieAnzahl erforderlicher Basisstationen und damit ver-bundener Kosten dramatisch.

Erfindungsgemäße Lösung:

Wesentliche Kenngröße für die Sendeleistungsrege-lung  ist  die  Fahrgeschwindigkeit  in Relation zumFadingverlauf. Diese Kenngröße wird sehr gut durchdie Autokorrelationsfunktion (AKF) der Pfadverlust-Messwerte  beschrieben.  Bei  sehr  hohen Fahrge-schwindigkeiten – die AKF ist in diesem Fall fastüberall Null – wird die Sendeleistungsregelung abge-schaltet. Es werden dann nur der Pfadverlust (engl.Pathloss) und das sogenannte Slow Fading augere-gelt. Da nur sehr wenige Teilnehmer betroffen sind,ist die  Auswirkung  auf  die  Dienstequalität  gering.Bei mittlerer Geschwindigkeit – die AKF ist für dieersten Rahmen sehr hoch, anschließend nahezu Null– wird  beispielsweise  die  Sendeleistungsregelungdurch ein Vergrößern der Schrittweite (engl. Stepsi-ze)  bei  der Sendeleistungseinstellung beschleunigt.Hierbei ist ein Kompromiss zwischen der Regelge-schwindigkeit und der Genauigkeit der Regelung zufinden.  Für  niedrige  Fahrgeschwindigkeiten  wirdbeispielsweise die Schrittweite verringert.

Im Unterschied zu bekannten Verfahren zur Bestim-mung der Fahrgeschwindigkeit wird die Geschwin-digkeit relativ zum Fadingverlauf bestimmt, wodurch

es in realen Umgebungen besser für die Sendeleis-tungsregelung als  bekannte  Geschwindigkeitsmes-sungen gee...