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Verfahren zur zentralen, optimierten Steuerung, Verwaltung und Verteilung von Internet Einwahlressourcen (z.B. Modem Pool), die durch mehrere Internet Service Betreiber gemeinsam genutzt werden.

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018428D
Original Publication Date: 2002-Jun-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 5 page(s) / 363K

Publishing Venue

Siemens

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Johannes Schöpf: AUTHOR [+2]

Abstract

In zunehmendem Maße werden heute große Inter- net Einwahl Ressourcen (Modem Pools, point of presence - POP) gebildet, die mehrere Internet Service Provider (ISP’s) gemeinsam nutzen kön- nen. Das spart unter anderem Ausrüstungs- und Verbindungskosten für die ISP’s und ermöglicht ein sogenanntes Internet Offload des TDM Netzes.

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Verfahren zur zentralen, optimier-ten Steuerung, Verwaltung undVerteilung von Internet Einwahl-ressourcen (z.B. Modem Pool), diedurch mehrere Internet ServiceBetreiber gemeinsam genutzt wer-den.

Information / Kommunikation

Idee: Johannes Schöpf, München;

Dr. Robert Arnold, München

In zunehmendem Maße werden heute große Inter-net  Einwahl  Ressourcen  (Modem  Pools,  point  ofpresence  -  POP)  gebildet,  die  mehrere  InternetService  Provider  (ISP’s)  gemeinsam  nutzen  kön-nen. Das  spart  unter  anderem  Ausrüstungs-  undVerbindungskosten für  die  ISP’s  und  ermöglichtein sogenanntes Internet Offload des TDM Netzes.

Für jeden ISP soll dabei eine bestimmte Anzahl vonRessourcen (Modems) fest reserviert werden, desweiteren sollen Ressourcen auch zeitabhängig be-reitgestellt  werden  können.  Weiterhin  ist  es not-wendig, Überlauf/Reserve  Ressourcen  zu  haben,die bei Bedarf zusätzlich zugeschaltet werden kön-nen  (nach  entsprechend  mit den ISP‘s auszuhan-delnden Bedingungen oder bei Ausfall).

Weiterhin ist es notwendig, dass mehrere Einwahl-geräte/punkte eines ISP vom Wholesaler wie eineeinzige Ressource erscheinen können bzw. zu ei-nem Pool zusammengefasst werden können.

Bisherige Verfahren nutzen einen dedizierten Ser-ver, wodurch zwischen Server und Modem Pool eineigenständiges  Protokoll  gefahren werden muss.Das schränkt die Verwendbarkeit stark ein, da dieEinwahlressourcen dieses properitäre Protokollbeherrschen müssen.

Ebenso fehlen zusätzliche Steuerfunktionen für dieZeitabhängigkeit und den Reserve/ Überlauf Anteil.

Die hier vorgestellte Idee besteht in:

•   der Einführung eines mit dem RADIUS (Re-mote Authentication Dial-In User Service)Server gekoppelten Resource Controllers undder Kombination  mit  den  unter  den  Ansprü-chen beschriebenen Netz- und O&M Funktio-nen.

•   der Art der Realisierung des Resource Cont-rollers  und  des  RADIUS Servers auf einerhochverfügbaren Plattform.

•   der Option, Ressourcen relevante Informatio-nen an den Media Gateway Controller (MGC)weiterzureichen um Routing und TrafficControl Funktionen des MGC intelligent steu-

ern zu können (Ausführungsbeispiel III: Auf-bau der Redirect Tabelle im MGC).

Zur Verwaltung der Ressourcen wird mit dem Au-thentication, Authorization und Accounting Server(AAA, z.B. RADIUS Server) ein Resource Cont-roller (RC) implementiert. Nachdem der Einwahl-punkt  einen  Verbindungswunsch  signalisiert  be-kommen hat, führt er eine RADIUS Anfrage mitder  gewählten  Rufnummer  und den Nutzerdatendurch. Der RC stellt fest, zu welchem ISP die ge-wählte  Rufnummer  bzw.  der  Nutzer  gehört  undprüft Auslastung der Ressourcen des ISP‘s.

Folgende Fälle sind möglich:

(A)     Sind die Ressourcen verbraucht, so wird dieAnfrage  abgelehnt.  Das  Einwahlgerät  lehntden Verbindungswunsch ab. Die Verbindungwird abgebaut.

(B)     Die Ressourcen sind verfügbar. Dann wird derReservierungszähler in der entsprechendenRessourc...