Browse Prior Art Database

Kostengünstiges Verfahren zur optimalen Leistungsanpassung in WDM-Systemen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018437D
Original Publication Date: 2002-Jun-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 2 page(s) / 456K

Publishing Venue

Siemens

Related People

Dr. Lutz Rapp: AUTHOR [+2]

Abstract

Sowohl der Gewinn als auch die Rauschzahl opti- scher Verstärker weisen eine Wellenlängenabhän- gigkeit auf. Dennoch kann am Ende einer Übertra- gungsstrecke für alle Wellenlängenkanäle eines Wellenlängenmultiplexsystems eine identische Sig- nalqualität erzielt werden, indem man die einzelnen Signale mit unterschiedlichen Leistungen in die Stre- cke einkoppelt. Die einzustellenden Leistungsunter- schiede werden aus den am Streckenende gemesse- nen Signalrauschleistungsverhältnissen abgeleitet.

This text was extracted from an ASCII text file.
This is the abbreviated version, containing approximately 46% of the total text.

Information / Kommunikation

Kostengünstiges Verfahren zuroptimalen Leistungsanpassung inWDM-Systemen

Idee: Dr. Lutz Rapp, München;

Dr. Wolfgang Peisl, München

Sowohl der Gewinn als auch die Rauschzahl opti-scher  Verstärker  weisen  eine Wellenlängenabhän-gigkeit auf. Dennoch kann am Ende einer Übertra-gungsstrecke für alle Wellenlängenkanäle einesWellenlängenmultiplexsystems  eine  identische  Sig-nalqualität erzielt werden, indem man die einzelnenSignale mit unterschiedlichen Leistungen in die Stre-cke einkoppelt. Die einzustellenden Leistungsunter-schiede werden aus den am Streckenende gemesse-nen Signalrauschleistungsverhältnissen abgeleitet.

Bei  neueren  Systemen,  die  über  eine  Vielzahl anVerstärkerabschnitten  große  Entfernungen  überbrü-cken, ist eine Anpassung der Kanalleistungen aus-schließlich beim  Sender  nicht  mehr  ausreichend.Stattdessen müssen die Kanalleistungen auch inmit-ten der Strecke angepasst werden, wozu eine wel-lenlängenabhängige Dämpfung eingefügt wird.

Das  nachstehend  beschriebene Verfahren beziehtsich auf ein Verfahren, mit dessen Hilfe die Leistun-gen  optimal  eingestellt  werden können, ohne dasseine zusätzliche  Komponente  zur  Messungen  derSignalrauschleistungsverhältnisse  eingesetzt werdenmuss.

Abbildung 1 zeigt den typischen Aufbau einer Über-tragungsstrecke. Im  Folgenden  wird  das  Verfahrenfür den Fall beschrieben, dass nur eine Komponentezur Anpassung  der  Kanalleistungen  inmitten  derStrecke eingesetzt wird. Diese Komponente wird imFolgenden als „Channel Equalizer“ bezeichnet. DasVerfahren kann aber auf eine beliebige Anzahl ansolchen Komponenten erweitert werden.

Abb. 1:

vorgegebenbeispielsweise

Im Allgemeinen ergibt sich die beste Übertragungs-qualität  am  Empfänger,  wenn die Signalrauschlei-stungsverhältnisse abschnittsweise angeglichen wer-den. Dazu ist  es  allerdings  erforderlich,  dass  dasOSNR sowohl vor dem Channel Equalizer als aucham Ende der Obertragungsstrecke bekannt ist.

Messeinrichtungen, die eine Bestimmung des Signal-rauschleistungsverhältnisses  zulassen,  sind  jedochsehr teuer. Deshalb werden Verstärkerkarten in der

117

Information / Kommunikation

Regel mit  Komponenten  ausgestattet,  die  nur  eineBestimmung der Signalleistungen erlauben. Es wirddavon  ausgegangen,  dass  die  Signalleistungen amEingang des Channel Equalizers bekannt sind.

Die Signalleistung am Eingang des Channel Equali-zers beträgt

Die beiden Gewinnwerte können aus den bekanntenKanalpegeln am  Streckeneingang  und  den  an  derStelle  des  Channel  Equalizers  sowie am Strecken-ausgang gemessenen Kanalleistungen berechnetwerden. Stellt man nun mindestens zwei verschiede-ne  Dämpfungsspektren )

(lf    ein,  so  können  die

beiden Größen  ASE

k

P

)(  und  ASE

)(  mit Hilfe derjeweils  am  Ende  der  Strecke  gemessenen ASE-Leistungsspektren  berechnet  werden.  Damit  ergibtsich das optische Signalrauschleistungsverhältnis(OSNR) am Eingang des Chan...