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Integration einer Nahlinse in Gehäuse zur Erweiterung des Einsatzbereiches von Kameras

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018438D
Original Publication Date: 2002-Jun-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 3 page(s) / 185K

Publishing Venue

Siemens

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Markus Hermsen: AUTHOR

Abstract

Derzeit sind nur in sehr begrenzten Maßen (aus- schließlich Japanischer Markt) integrierte Kameras in PDAs oder Mobiltelefonen vorhanden. Bei den der- zeit bekannten Geräten handelt es sich um einteilige Geräte oder um Flipphones, jedoch bisher nicht aus mehrteiligen Schiebekonzept- oder Drehkonzeptge- räten. Die bisher eingesetzten Kameras sind aus- schließlich Kameras mit Fixfokus-Optik und Fest- brennweite. Der Fokus dieser Kameras ist bisher immer so ausgelegt, dass unendlich noch im Schärfe- bereich liegt. Damit wird ein Einsatzbereich von ca. 30 cm bis unendlich abgedeckt. Es ist absehbar, dass der Anteil an Geräten mit integrierter Kamera in den kommenden Jahren deutlich ansteigen wird. Neben einteiligen Geräten und Flipphones werden dann auch mehrteilige Geräte mit Schiebe- oder Drehkon- zepten und integrierter Kamera realisiert. Die integ- rierten Kameras weisen ähnliche Merkmale auf, wie die bereits heute vorhandenen. Einzelne eher im "High End" Bereich angesiedelte Kameras werden voraussichtlich einen manuell verstellbaren Fokus und/oder eine sehr einfache Zoom Funktion beinhal- ten. Aufgrund des deutlich größeren Volumens und des deutlich höheren Preises werden solche Kameras jedoch nur in einigen wenigen Produkten Einzug halten. Ein entscheidendes Szenario für den Kamera- einsatz in Mobiltelefonen bleibt bei diesen Kameras jedoch unberücksichtigt: Die Makrofunktionalität. Diese setzt voraus, dass entweder der Abstand der Frontlinse zum Sensor variiert werden kann (mecha- nisch sehr aufwendig und störanfällig) oder dass mittels geeigneter Vorrichtungen (Zusatzlinse oder Hohlspiegel) der Gesamtfokus variiert werden kann. Mittels Makrofunktionalität lassen sich beispielswei- se Schriftstücke und Visitenkarten einscannen.

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Integration einer Nahlinse in Ge-häuse zur Erweiterung des Einsatz-bereiches von Kameras

Information / Kommunikation

Idee: Markus Hermsen, München

Derzeit sind nur in  sehr  begrenzten  Maßen  (aus-schließlich Japanischer Markt) integrierte Kameras inPDAs oder Mobiltelefonen vorhanden. Bei den der-zeit bekannten Geräten handelt es sich um einteiligeGeräte oder um Flipphones, jedoch bisher nicht ausmehrteiligen  Schiebekonzept-  oder  Drehkonzeptge-räten.  Die  bisher  eingesetzten  Kameras sind aus-schließlich  Kameras  mit  Fixfokus-Optik und Fest-brennweite.  Der  Fokus  dieser  Kameras  ist  bisherimmer so ausgelegt, dass unendlich noch im Schärfe-bereich liegt. Damit wird ein Einsatzbereich von ca.30 cm bis unendlich abgedeckt. Es ist absehbar, dassder Anteil an Geräten mit integrierter Kamera in denkommenden Jahren deutlich ansteigen wird. Nebeneinteiligen  Geräten  und Flipphones  werden  dannauch mehrteilige Geräte mit Schiebe- oder Drehkon-zepten und integrierter Kamera realisiert. Die integ-rierten Kameras weisen ähnliche Merkmale auf, wiedie  bereits  heute  vorhandenen.  Einzelne eher im"High  End"  Bereich  angesiedelte  Kameras werdenvoraussichtlich  einen  manuell  verstellbaren  Fokusund/oder eine sehr einfache Zoom Funktion beinhal-ten. Aufgrund des deutlich größeren Volumens unddes deutlich höheren Preises werden solche Kamerasjedoch nur in  einigen  wenigen  Produkten  Einzughalten. Ein entscheidendes Szenario für den Kamera-einsatz in Mobiltelefonen bleibt bei diesen Kamerasjedoch  unberücksichtigt:  Die  Makrofunktionalität.Diese setzt voraus, dass entweder der Abstand derFrontlinse zum Sensor variiert werden kann (mecha-nisch  sehr  aufwendig und  störanfällig)  oder  dassmittels  geeigneter  Vorrichtungen  (Zusatzlinse oderHohlspiegel) der Gesamtfokus variiert werden kann.Mittels Makrofunktionalität lassen sich beispielswei-se Schriftstücke und Visitenkarten einscannen.

Bisher bestand noch kein oder wenig Bedarf an derMakrofunktionalität einer integrierten Kamera.

Die Idee besteht in der Kombination einer Nahlinsemit  dem  Gehäuse  eines Mobiltelefons oder PDAs.Damit lässt sich eine derartige Kombination ausrei-chend positionsgenau und kostengünstig herstellen.

Bei den  kleinsten  am  Markt  verfügbaren  Kameraswird es sich auch in Zukunft immer um solche miteiner Festbrennweite handeln. Da das Volumen vonKameras neben deren Preis ausschlaggebend für dasDesign von Mobiltelefonen ist und sein wird, bietetdiese neue Idee die Möglichkeit, nicht auf Makro-funktionen verzichten zu müssen und dennoch einederart kleine, preisgünstige  Kamera  einsetzen  zukönnen. Der Einbau einer in das Mobiltelefon bzw.PDA-Gehäuse integrierten Nahlinse ermöglicht dies.Besonders bei Telefonen/PDAs  mit  Schiebe-  oderDrehkonzept, bei denen sich somit eine Bedienein-heit herausfahren bzw. herausschwenken lässt, kanneine derartige Nahlinse besonders elegant...