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Passives Optisches Netz auf der Basis von WDM und SDH

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018441D
Original Publication Date: 2002-Jun-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 6 page(s) / 2M

Publishing Venue

Siemens

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Johann Wurzenberger: AUTHOR [+2]

Abstract

Das neue Verfahren beschreibt ein passives optisches Netz (PON) – also ohne elektrische Komponenten, welches aus Optical Networking Units (ONU) bei den Netzteilnehmern, einer Optical Line Termination (OLT) im Local Exchange (LE) und Glasfaserleitun- gen besteht. Zur Aufteilung der zur Verfügung ste- henden Bandbreite auf die angeschlossenen Teil- nehmer verwendet die Erfindung Wellenlängenmul- tiplex (WDM) und ein neues Übertragungsformat im Zeitmultiplexverfahren, welches sich durch eine hohe Kompatibilität zu SDH (Synchrone Digitale Hierarchie) auszeichnet. Das Verfahren ist abgeleitet von einem mit WDM kombinierten SDH-Add/Drop Multiplexsystem.

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Information / Kommunikation

Passives Optisches Netz auf derBasis von WDM und SDH

Idee: Johann Wurzenberger, München;

Dr. Robert Osborne, München

Das neue Verfahren beschreibt ein passives optischesNetz (PON) – also ohne elektrische Komponenten,welches  aus  Optical  Networking  Units  (ONU)  beiden Netzteilnehmern, einer Optical Line Termination(OLT) im Local Exchange (LE) und Glasfaserleitun-gen besteht. Zur Aufteilung der zur Verfügung ste-henden  Bandbreite  auf  die angeschlossenen Teil-nehmer verwendet die Erfindung Wellenlängenmul-tiplex (WDM) und ein neues Übertragungsformat imZeitmultiplexverfahren, welches sich durch einehohe  Kompatibilität  zu  SDH (Synchrone DigitaleHierarchie) auszeichnet. Das Verfahren ist abgeleitetvon einem mit WDM kombinierten SDH-Add/DropMultiplexsystem.

Bislang sind PON Systeme auf der Basis von ATM(Asynchronous  Transfer  Mode) bekannt (APON).Das  APON  verwendet Zeitmultiplexverfahren mitATM-Zellen–TDM (Time Division Multiplex) zumTeilnehmer hin und TDMA (Time Division MultipleAccess) zurück. Auch Produkte auf der Basis vonPON Systemen mit Ethernet-basierten Übertragungs-rahmen sind schon verfügbar. SONET (SyncronousOptical Network)/SDH Add-Drop Systeme und Ter-minal Multiplexer sind weit verbreitet.

Im Vergleich zu den herkömmlichen Accessnetzenauf der Basis von einem Add/Drop-Bus oder Ring istder  Realisierungsaufwand für  das  hier  vorgestellteVerfahren geringer. Eine übliche Add/Drop-Einheitbesitzt zwei hochbitratige Schnittstellen pro Richtungfür den Durchgangsverkehr und eine niederbitratigeSchnittstelle fester  Bitrate  für  den  ausgekoppeltenVerkehr. Dagegen kommt eine ONU mit nur einerhochbitratigen Schnittstelle pro Richtung aus und dieausgekoppelte Bitrate läßt sich noch bis zu 100% dervollen Leistungsrate flexibel einstellen. Zudem sindbei  dieser  Realisierung  keine  aktiven  Netzkompo-nenten auf  dem  Weg  zur  ONU  notwendig.  DieserUmstand  vereinfacht  die  Logistik wesentlich, dabeispielsweise  keine  Stromversorgungen  und keinPlatzbedarf durch im Freien aufzustellende Schränkebenötigt werden.

Gegenüber Punkt-zu-Punkt Access-Netzen, die nor-malerweise ein Fasernpaar pro Teilnehmer verwen-den,  werden  in  diesem Verfahren weniger Fasernverwendet (ein Fasernpaar für bis zu acht Teilneh-mern für die Abzweigleitung bzw. ein Fasernpaar füralle angeschlossenen Teilnehmer auf der Leitung zurOLT).

Im Gegensatz zu anderen PON-Varianten wird einSDH-kompatibles Übertragungsformat verwendet.Dadurch  ist  der  Übergang  im  OLT  auf die SDH-

Siemens  Technik Report      Jahrgang 5  Nr.17      Juni 2002

Information / Kommunikation

Übertragung im Metronetz sehr vereinfacht. Damitwird außerdem die Bandbreite fest garantiert und dieVerwaltungsaktivitäten  werden  auf  ein Minimumreduziert.

Erläuterungen zu den am Ende folgenden Abbildun-gen:

In Abbildung 1 wird  das  neue  Verfahren  veran-schaulicht. Der OLT stellt den Übergang vom Zu-gangsnetz in die näch...