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Maßnahmen zur Vorsteuerung des Momentenbedarfs eines Drehmomentenwandlers für Automatikgetriebe

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018448D
Original Publication Date: 2002-Jun-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 2 page(s) / 505K

Publishing Venue

Siemens

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Klaus Neumann: AUTHOR

Abstract

Die Deckung des Momentenbedarfs eines Drehmo- mentenwandlers für Automatikgetriebe kann durch gezielte Vorsteuerung erfolgen, mit den Zielen einer Verbesserung der Leerlaufqualität und einer Erhö- hung des Fahrkomforts in Teillast. Es ist grundsätzlich von Vorteil, wenn bekannte Störungen, die auf den Motor in bestimmten Situati- onen einwirken, vorgesteuert werden, sofern diese bekannt sind. Im Leerlauf hat dies den entscheiden- den Vorteil, dass die Leerlaufqualität verbessert werden kann. Zum Einen wird die Häufigkeit des Reglereingriffs reduziert, was prinzipiell vorteilhaft ist, da jede Reglerreaktion die Gefahr einer dynami- schen Anregung des zu regelnden Systems impliziert. Des Weiteren ist jeder Reglereingriff im Vergleich zu einer einwirkenden Störung verspätet, da jener erst durch eine Drehzahlabweichung oder durch einen veränderten Drehzahlgradienten ausgelöst wird. Diese Systemreaktionen sind aber Folge der Störung, und somit erst erkennbar, wenn die Störung bereits eingetreten ist. Kennt man aber deren zeitli- chen Verlauf, dann kann rechtzeitig - also bevor sich eine Wirkung auf die Drehzahl ergibt - zu dem Mo- ment, zu dem die Last wirkt, auf diese reagiert wer- den. Das führt im Idealfall dazu, dass praktisch kein Drehzahlabfall oder -anstieg durch die Störung aus- gelöst wird. Die Folge ist eine deutliche Verbesse- rung des Leerlaufverhaltens.

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Verkehr

FAC_TQ_IS_AD_CONV : Leerlaufadaptionswert� fürAbweichungen� der Vorsteuerung� IP_FAC_CONVvom� tatsächlichen� Momentenbedarf� des Wandlers(bezogen auf den Anteil 5

Dr� � ).

IP_FAC_TQ_CQNV : Leistungszahl� des� Wand-lers; das Modell� berechnet� die� hierfür� notwendigeGröße - Turbinendrehzahl aus der Getriebeüberset-zung und der Fahrzeuggeschwindigkeit

N_SP_IS : Leerlauf–Solldrehzahl

Das so berechnete Drehmoment kann über Rampenauf- und abgebaut werden.

Um den Momentenbedarf entsprechend den eingangserwähnten Kriterien zu optimieren, wird das beste-hende Modell durch verschiedene Maßnahmen ver-bessert bzw. ergänzt:

Es besteht� die� Möglichkeit,� Einschwingvorgängezeitabhängig zu modellieren. Um möglichst schnelldas Wandlerverlustmoment aufzubauen, ist es sinn-voll beim Übergang von „PARK“ (P) oder „NEUT-RAL“ (N) nach Fahrstufe ein, eineÜberkompensation durchzuführen, also mehr Dreh-moment aufzubauen, als stationär notwendig ist. Eskann� aber� auch� jedes� andere� zeitliche� Verhaltenappliziert werden. Auch beim Übergang von Fahrstu-fe ein nach ,,P“ oder „N“ kann ein zeitliches Verhal-ten� appliziert� werden.� (Siehe� hierzu� Abbildung� 1obiger Verlauf)

Mit der neuen� Vorsteuerung� ist� es� möglich,� eineMomentenreserve zusätzlich zum Vorsteuermomentaufzubauen. Ziel dieser Momentenreserve ist es, beizu kleinen Vorsteuerwerten dem Leerlaufregler dieMöglichkeit zu� geben,� den� Momentenbedarf� imLeerlauf� möglichst� schnell� zu� befriedigen,� da� dasErgebnis� der� momentenneutralen Momentenreserveeine Zündwinkelspätverstellung bei Öffnen derDrosselklappe ist und somit schnelle Reaktionsmög-lichkeiten des� Systems� durch� Zündwinkelfrühver-stellungen ermöglicht werden (etwa durch Leerlauf-regler). Diese lässt sich durch Vorgabe applizierbarerRampen ein- und ausblenden.

Wesentlich hierbei ist, dass die Momentenreserve vorder eigentlichen Vorsteuerung� TQ_CONV� aufgebautwird. Dies ermöglicht dem Leerlaufregler eine stän-dige Eingriffsmöglichkeit� in� Richtung� Momente-naufbau� über� Zündungsfrühverstellung,� sofern� dieVorsteuerung geringer ist als der reale Momentenbe-darf. Falls die Vorsteuerung größer ist als das realeMoment, ist eine zusätzliche Maßnahme nicht not-wendig,� da� eine� Zündwinkelspätverstellung prinzi-piell immer möglich ist.

Maßnahmen zur Vorsteuerung desMomentenbedarfs eines Drehmo-mentenwandlers für Automatikge-triebe

Idee: Klaus Neumann, Regensburg

Die Deckung des Momentenbedarfs eines Drehmo-mentenwandlers� für� Automatikgetriebe kann durchgezielte Vorsteuerung erfolgen, mit den Zielen einerVerbesserung� der� L...