Dismiss
InnovationQ will be updated on Sunday, Oct. 22, from 10am ET - noon. You may experience brief service interruptions during that time.
Browse Prior Art Database

Federbruchsicherung für Federzug

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018476D
Original Publication Date: 2002-Sep-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 2 page(s) / 1M

Publishing Venue

Siemens

Related People

Thomas Will: AUTHOR [+2]

Abstract

Bei Röntgengeräten, die mittels eines Deckenstativs an der Decke eines Raumes befestigt sind (siehe Abbildung 1), ist eine freie Positionierung des Rönt- genstrahlers in alle Raumrichtungen möglich. Um den Strahler in vertikaler Richtung bewegen zu kön- nen, ist es notwendig dessen Gewicht samt Anbau- teile zu kompensieren. Dieser Ausgleich wird durch einen Federzug realisiert, in dem eine oder mehrere Triebfedern angebracht sind. Im Falle eines Versagens der Federn bewegt sich der Strahler mehr oder weniger ungebremst nach unten, wodurch eine Gefährdung von Patienten und Anwenderpersonal entsteht. Aus diesem Grunde muß eine Sicherheits- einrichtung an dem Federzug angebracht sein, die im Falle eines Federbruchs eine Bewegung des Rönt- genstrahlers nach unten verhindert. Bislang (siehe Abbildung 2) stützt sich die Triebfe- der (19) in einer Klinke (36) ab, die drehbar im Fe- dergehäuse (25) gelagert ist. Im ungespannten Zu- stand der Feder wird die Klinke nach außen gedrückt (durch 48), wo sie in mehrere feststehende Taschen (49), die im Teleskopwagen - in dem der Federzug eingebaut ist (20) - rund um den Federzug ange- bracht sind, eingreift und somit eine Drehung des Federgehäuses unterbindet. Die Taschen können alternativ auch in einem separaten, feststehenden Gehäuse um den Federzug angebracht sein. Mit dem Spannen der Feder (nach Abbildung 2 im Uhrzeiger- sinn) wird die Klinke nach innen in Richtung Feder gezogen (Richtung a), womit das Federgehäuse drehbar ist. Im Fall eines Federbruchs entspannt sich die Feder schlagartig, was zu einer Kraft entgegen der Spannrichtung der Feder führt (nach Abbildung 2 im Gegenuhrzeigersinn). Damit wird die Öse, mit der die Feder in die Klinke (34) eingehängt ist, aus dieser herausbewegt, wodurch die Klinke durch die zweite Feder nach außen gedrückt wird, in die Tasche schnellt und somit die Abwärtsbewegung des Gehäu- ses verhindert.

This text was extracted from an ASCII text file.
This is the abbreviated version, containing approximately 53% of the total text.

Federbruchsicherung für Federzug

Idee: Thomas Will, Kemnath;

Rainer Häuptl, Kemnath

Gesundheit

Bei Röntgengeräten, die mittels eines Deckenstativsan� der� Decke� eines� Raumes� befestigt sind (sieheAbbildung 1), ist eine freie Positionierung des Rönt-genstrahlers in alle� Raumrichtungen� möglich.� Umden Strahler in vertikaler Richtung bewegen zu kön-nen, ist es notwendig dessen Gewicht samt Anbau-teile zu kompensieren. Dieser Ausgleich wird durcheinen Federzug realisiert, in dem eine oder mehrereTriebfedern angebracht sind. Im Falle einesVersagens der Federn bewegt sich der Strahler mehroder weniger ungebremst nach unten, wodurch eineGefährdung� von� Patienten� und� Anwenderpersonalentsteht. Aus diesem Grunde muß eine Sicherheits-einrichtung an dem Federzug angebracht sein, die imFalle� eines� Federbruchs� eine Bewegung des Rönt-genstrahlers nach unten verhindert.

Bislang (siehe Abbildung 2) stützt sich die Triebfe-der (19) in einer Klinke (36) ab, die drehbar im Fe-dergehäuse (25) gelagert ist. Im ungespannten Zu-stand der Feder wird die Klinke nach außen gedrückt(durch 48), wo sie in mehrere feststehende Taschen(49), die im Teleskopwagen - in dem der Federzugeingebaut� ist� (20)� -� rund um� den� Federzug� ange-bracht� sind,� eingreift� und� somit eine Drehung desFedergehäuses unterbindet. Die Taschen könnenalternativ� auch� in� einem� separaten, feststehendenGehäuse um den Federzug angebracht sein. Mit demSpannen der Feder (nach Abbildung 2 im Uhrzeiger-sinn) wird die Klinke nach innen in Richtung Federgezogen (Richtung� a),� womit� das� Federgehäusedrehbar ist. Im Fall eines Federbruchs entspannt sichdie Feder schlagartig, was zu einer Kraft entgegender Spannrichtung der Feder führt (nach Abbildung 2im Gegenuhrzeigersinn). Damit wird die Öse, mit derdie Fed...