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Gekoppelte Anpassung von Hörgeräte-Parametern für beidohrige Versorgungen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018477D
Original Publication Date: 2002-Sep-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 1 page(s) / 140K

Publishing Venue

Siemens

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Uwe Raß: AUTHOR [+3]

Abstract

Der Anpassvorgang von Hörgeräten bei beidohriger Versorgung erfordert oft eine gleichartige Änderung von Parametern in beiden Hörgeräten. Beispielsweise muss ein Algorithmus zur Unterdrückung von Stör- geräuschen (sinnvollerweise) am linken und rechten Hörgerät gleichzeitig durchgeführt werden. Bisher werden die Einstellungen, die in beiden Hörgeräten gleich sein sollen, vom Hörgeräteakustiker von einer auf die andere Seite übertragen; dies ist jedoch wenig komfortabel und fehleranfällig.

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Gesundheit

Gekoppelte Anpassung von Hörge-räte-Parametern für beidohrigeVersorgungen

Idee: Uwe Raß, Erlangen;

Eghart Fischer, Erlangen;Matthias Wesselkamp, Erlangen

Der Anpassvorgang von Hörgeräten bei beidohrigerVersorgung erfordert oft eine gleichartige Änderungvon Parametern in beiden Hörgeräten. Beispielsweisemuss ein Algorithmus zur Unterdrückung von Stör-geräuschen (sinnvollerweise) am linken und rechtenHörgerät  gleichzeitig  durchgeführt  werden. Bisherwerden die Einstellungen, die in beiden Hörgerätengleich sein sollen, vom Hörgeräteakustiker von einerauf die andere Seite übertragen; dies ist jedoch wenigkomfortabel und fehleranfällig.

Es  wird  vorgeschlagen,  beide  Hörgeräte  mit demAnpasssystem zu verbinden und Hörgeräteparameterwahlweise an dem einen Hörgerät, an dem anderenHörgerät oder an  beiden  Hörgeräten  gleichzeitigeinzustellen. Zum  Ausführen  einer  Anpassfunktionkann bei dem Anpasssystem nur ein Bedienelementfür diese Funktion vorgesehen  sein,  so  dass  dieFunktion gleichzeitig auf beide Hörgeräte angewandtwird. Die gewählten Einstellungen in beiden Hörge-räten sind während des Anpassvorgangs vorzugswei-se synchron. Dadurch wird ausgeschlossen, dass einParameter, der nur für eine Seite gelten soll, verse-hentlich auf die andere Seite kopiert wird.

Siemens  Technik Report      Jahrgang 5  Nr.18      August 2002