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Modulares Hängungssystem für Untergestellgeräteanbindung

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018493D
Original Publication Date: 2002-Sep-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 1 page(s) / 279K

Publishing Venue

Siemens

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Thomas Lipsa: AUTHOR

Abstract

Zur Befestigung von Geräten am Untergestellt von Schienenfahrzeugen (z.B. Metrofahrzeuge, Reise- zugwagen, Triebzüge) werden bisher vielteilige Halterungen genutzt, die am Untergestell ange- schweißt werden. Die Anbringung mit kraftschlüssi- gen Verbindungsmitteln (z.B. Ringfeder-Wellen- Naben-Verbindung) erfordert eine hohe Wandstärke, die sich nicht mit der angestrebten Leichtbauweise vereinbaren lässt. Eine Lösung mit konventionellem Schrauben ist aufwendig und kostenintensiv. Das hier vorgeschlagene modulare Konzept nutzt kostengünstige und gewichtsoptimierte, zweiteilige Halter, die durch Kaltfügetechnik (ohne Schrauben oder Nieten) am Fahrzeuguntergestell befestigt wer- den. Die Montage wird dadurch stark vereinfacht, da die Teileanzahl reduziert ist und auf das Anschwei- ßen verzichtet werden kann.

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Industrie

Modulares Hängungssystem fürUntergestellgeräteanbindung

Idee: Thomas Lipsa, AT–Eggen

Zur Befestigung von Geräten am Untergestellt vonSchienenfahrzeugen� (z.B.� Metrofahrzeuge, Reise-zugwagen, Triebzüge) werden bisher vielteiligeHalterungen genutzt, die am Untergestell ange-schweißt werden. Die Anbringung mit kraftschlüssi-gen Verbindungsmitteln (z.B. Ringfeder-Wellen-Naben-Verbindung) erfordert eine hohe Wandstärke,die sich nicht mit der angestrebten Leichtbauweisevereinbaren lässt. Eine Lösung mit konventionellemSchrauben ist aufwendig und kostenintensiv.

Das hier� vorgeschlagene� modulare� Konzept� nutztkostengünstige und� gewichtsoptimierte,� zweiteiligeHalter, die durch Kaltfügetechnik (ohne Schraubenoder Nieten) am Fahrzeuguntergestell befestigt wer-den. Die Montage wird dadurch stark vereinfacht, dadie Teileanzahl reduziert ist und auf das Anschwei-ßen verzichtet werden kann.

Die zweiteilige Hängung besteht aus einem Blech-biegeteil und einem Pressteil (Abbildungen 1 und 2).Beide� Teile� können� an� einem� Untergestell� auf dieFormrohre,� die� durch� Querträger� gesteckt� und� mitdiesen verschweißt sind, geclincht und eingerichtetwerden.� Danach� werden� Hängung und Formrohr,z.B. durch Hochdruckinnenumformen (z.B. Sprech-umformen), formschlüssig verbunden.

Abb. 2: Pressteil

Abb. 1: 2-teilige Hängung in Clinch-Anwendung

Siemens� Technik Report� � � � � Jahrgang 5� Nr.18� � � � � August 2002

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