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Verfahren zur Systemgrößenschätzung von installierten optischen Netzen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018521D
Original Publication Date: 2002-Sep-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 2 page(s) / 165K

Publishing Venue

Siemens

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Dr. Michael Rasztovits-Wiech: AUTHOR [+2]

Abstract

Durch Glasfasern verbundene optische Netzelemente bzw. Netzknoten bilden ein optisches Netzwerk. Häufige Netzwerktopologien sind Liniennetze (An- ordnung der Netzelemente In einer Linie vgl. Abb.1) und Ringnetze (Anordnung der Netzelemente in einem geschlossenen Ring). An optischen Netzkno- ten werden die zu übertragenden Datensignale in das Netzwerk eingespeist bzw. wieder empfangen.

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Information / Kommunikation

Verfahren zur Systemgrößenschät-zung von installierten optischenNetzen

Idee: Dr. Michael Rasztovits-Wiech, AT–Wien;

Peter Hanak, AT–Wien

Durch Glasfasern verbundene optische Netzelementebzw. Netzknoten bilden  ein  optisches  Netzwerk.Häufige Netzwerktopologien sind Liniennetze (An-ordnung der Netzelemente In einer Linie vgl. Abb.1)und  Ringnetze  (Anordnung  der Netzelemente ineinem geschlossenen Ring). An optischen Netzkno-ten werden die zu übertragenden Datensignale in dasNetzwerk eingespeist bzw. wieder empfangen.

Bei Wellenlängenmultiplexsystemen (das sind opti-sche Übertragungssysteme, die Signale unterschied-licher Wellenlängen  gleichzeitig  auf  einer  Faserführen) gibt es meist 2 Grundtypen optischer Netz-knoten:

Netzknoten, die Zugriff auf alle im System verwen-deten Wellenlängen  erlauben  (hub  nodes,  terminalnodes)  und  Netzelemente,  die  nur  den  Zugriff  aufeinen beschränkten Teil der verwendeten Wellenlän-gen gestatten (add/drop nodes). Optische Netze ohneeingebaute optisch-elektrisch-optische Wandlungkönnen Datensignale jeder beliebigen Taktrate undStruktur übertragen.  Man  nennt  sie  transparenteoptische Übertragungsnetze.

Abbildung 1:

Der Weg eines einzelnen Wellenlängenkanals (= deroptische  Pfad  dieses  Wellenlängenkanale  zwischenoptischem Sender und Empfänger) durch das trans-parente optische Netz kann über mehrere Netzknotendes Wellenlängenmultiplexnetzwerkes laufen. Da ineinem transparenten optischen Übertragungsnetz dasSignal  des  Kanals  in  keinem  der durchlaufenenNetzknoten durch Signalkonversion (optisch-elektrisch-optisch) regeneriert wird, liegen aus-schließlich optische Komponenten (z.B. Filter,Koppler, optische Verstärker) im Signalweg.

Aufgrund  der  Toleranzen aller optischen Kompo-nenten entlang dieses Pfads ist es sehr schwierig, dieoptische Leistung am Empfänger (dieser bildet denAbschluss des optischen  Pfades)  zu  bestimmen.

Siemens  Technik Report      Jahrgang 5  Nr.18      August 2002

Information / Kommunikation

Üblicherweise wird das Netz so dimensioniert, dassdie optischen Kanäle garantiert, d.h. auch unter An-nahme einer großen Dämpfung entlang des optischenPfades, mit  ausreichender  optischer  Leistung  undausreichendem  optischem Signal-  zu Rauschleis-tungsdichteverhältnis an  den  Empfängern  anliegen.Diese  minimale  Leistung  am  optischen  Empfängerjedes Kanals kann durch „worst-case“ Überlegungenberechnet  werden.  Da  aber  die  realisierten Netzenicht vorwiegend  aus  „schlechten“  Komponentenaufgebaut werden, ist die optische Leistung am Emp-fänger  oft  zu  hoch,  so  dass  es  nötig  ist, vor demoptischen  Empfänger  fixe  Dämpfungsglieder  (opti-sche Abschwächer, vgl.  Abb.  1)  einzubauen,  umÜberlastung zu vermeiden.

Bei der Installation des Netzes werden dieseAbschwächer  individuell  für  jeden Kanal gewählt.Alternativ kann man einen automatischen Überlast-schutz  mit  Hilfe  va...