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Acoustic Shock-Prävention durch Ausnutzung der natürlichen Schutzfunktion des menschlichen Mittelohres

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018525D
Original Publication Date: 2002-Sep-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 1 page(s) / 145K

Publishing Venue

Siemens

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Michael Hülskemper: AUTHOR

Abstract

Mobiltelefone arbeiten i.A. mit Multifunktionslaut- sprechern, d.h. ein Lautsprecher übernimmt die Funktionalität im normalen „Am-Ohr-Betrieb“ und im „Freisprechbetrieb“. Wird das Telefon im Frei- sprechbetrieb (versehentlich) ans Ohr gehalten, so kann dies zu Hörschädigungen im Innenohr führen, da der angestrahlte Schalldruckpegel in dieser Be- triebsart sehr viel höher ist, als im normalen Betrieb. Ähnliche Probleme können bei Verwendung eines Headsets auftreten. Dabei sind besonders kurze, impulsartige und energiereiche Signale (z.B. Knal- len, Klicken) kritisch, da der Stapediusreflex bei Signalen mit einem hohen Schalldruckpegel erst nach etwa 30ms ausgelöst wird. Dieser Reflex basiert auf einem im Mittelohr befindlichen Muskel, der das Gelenk zwischen Steigbügel und Amboss bei hohem Schalldruck (>84dB) versteift und dadurch den Pegel um ca. 20dB absenkt. Bisher gibt es keine Verfahren zur zuverlässigen, effizienten und kostengünstigen Realisierung einer Lösung des beschriebenen Problems.

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Information / Kommunikation

Acoustic Shock-Prävention durchAusnutzung der natürlichenSchutzfunktion des menschlichenMittelohres

Idee: Michael Hülskemper, Bocholt

Mobiltelefone arbeiten� i.A.� mit� Multifunktionslaut-sprechern, d.h. ein Lautsprecher übernimmt dieFunktionalität� im� normalen� „Am-Ohr-Betrieb“ undim „Freisprechbetrieb“. Wird das Telefon im Frei-sprechbetrieb� (versehentlich)� ans� Ohr� gehalten, sokann dies zu Hörschädigungen im Innenohr führen,da� der� angestrahlte� Schalldruckpegel� in� dieser Be-triebsart sehr viel höher ist, als im normalen Betrieb.Ähnliche� Probleme� können� bei Verwendung einesHeadsets� auftreten.� Dabei� sind� besonders� kurze,impulsartige und� energiereiche� Signale� (z.B.� Knal-len,� Klicken)� kritisch,� da� der� Stapediusreflex beiSignalen mit einem hohen Schalldruckpegel erst nachetwa 30ms ausgelöst wird. Dieser Reflex basiert aufeinem� im� Mittelohr� befindlichen� Muskel,� der dasGelenk zwischen Steigbügel und Amboss bei hohemSchalldruck (>84dB) versteift und dadurch den Pegelum ca. 20dB absenkt.

Bisher� gibt� es� keine Verfahren zur zuverlässigen,effizienten und� kostengünstigen� Realisierung� einerLösung des beschriebenen Problems.

Es wird vorgeschlagen, die natürliche Schutzfunktiondes menschlichen Mittelohres auszunutzen, um dau-erhafte� Gehörschäden� durch fehlerhafte Nutzungeines Telefons mit Freisprecheinrichtung zu verhin-dern. Dazu werden impulsartige Signale hoher Ener-gie durch entsprechende Sch...