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Verfahren zur Steuerung von Konferenzen in Paketnetzen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018527D
Original Publication Date: 2002-Sep-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 2 page(s) / 149K

Publishing Venue

Siemens

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Dr. Norbert Löbig: AUTHOR

Abstract

Im Folgenden wird ein neues Verfahren zur Steue- rung von Konferenzen in Paketnetzen beschrieben. Analog zu der Situation bei einer klassischen TDM- Vermittlungsstelle (Time Division Multiplex) mit Konferenzports werden in der für im Paketnetz ge- führte Verbindungen tätigen Vermittlungsstelle (nachfolgend Vst-basierte MGC/CFS genannt (Me- dia Gateway Controller / Call Feature Server)) Kon- ferenzleitungen definiert, die administrativ zu Grup- pen gleichartiger Konferenzfunktionalität zusam- mengefasst werden können.

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Verfahren zur Steuerung von Kon-ferenzen in Paketnetzen

Information / Kommunikation

Idee: Dr. Norbert Löbig, München

Im Folgenden wird ein neues Verfahren zur Steue-rung von Konferenzen in Paketnetzen beschrieben.

Analog zu der Situation bei einer klassischen TDM-Vermittlungsstelle� (Time� Division� Multiplex)� mitKonferenzports werden in der für im Paketnetz ge-führte Verbindungen tätigen Vermittlungsstelle(nachfolgend Vst-basierte MGC/CFS genannt (Me-dia Gateway Controller / Call Feature Server)) Kon-ferenzleitungen definiert, die administrativ zu Grup-pen gleichartiger Konferenzfunktionalität zusam-mengefasst werden können.

Konferenzkapazitäten an im Paketnetz befindlichenKonferenzsystemen mit direkter paketbasierterSchnittstelle für die Nutzdaten werden als virtuelleKonferenzports des Vst-basierten MGC/CFS model-liert. Ihre Einrichtung erfolgt in der im Falle einerklassischen� TDM-Vst� bekannten� Weise, wobei je-doch administrativ eine explizit oder implizit vorzu-nehmende Kennzeichnung erfolgt, aus der die Virtu-alität dieser Ressource hervorgeht, d.h. die Tatsache,dass sich der Port in einem Gerät außerhalb des Vst-basierten� MGC/CFS� befindet� und von dem Vst-basierten MGC/CFS gesteuert wird.

Das� die� Konferenzfunktion� bereitstellende� Konfe-renzsystem wird im Vst-basierten MGC/CFS wie einNetzübergang� zum� TDM-Netz� eingerichtet, wobeidie Verfügbarkeit von Konferenzressourcen im ein-fachsten Fall administrativ eingegeben wird. Damitwird das die Konferenzfunktion bereitstellende, imPaketnetz befindliche Konferenzsystem in dem Vst-basierten� MGC/CFS� dargestellt� wie� ein Netzüber-gang (nachfolgend MG - Media Gateway - genannt)eines besonderen Typs.

Aus der Sicht des Vst-basierten MGC/CFS gibt esdamit MGs mit� Ports� zum� TDM-Netz,� MGs� mitNetzübergängen in� das� TDM-Netz� und� gewissenZusatzfunktionen� wie� Ansagen- und/oder Dialog-funktionen und MGs, die ohne TDM-Übergangsfunktionalität ausschließlich diese Zusatz-funktionen� bereitstellen.� Daneben� gibt� es� entspre-chend dem hier beschriebenen Verfahren MGs, dieals zentral oder teilzentral arbeitende Konferenzsys-teme ohne Übergänge in das TDM-Netz charakteri-siert sind. Insbesondere stellt sich dem Vst-basiertenMGC/CFS damit ein reines Konferenzsystem als MGmit� einer� bestimmten� Anzahl� von� Konferenzportsdar.

Zum Verbindungsaufbau einer im Paketnetz geführ-ten Konferenzverbindung kommt das von dem Vst-basierten MGC/CFS zur Steuerung eines MGs einge-setzte Signalisierungsprotokoll zum Einsatz. Es wird

in gleicher Weise zum Verbindungsabbau einer imPaketnetz auf paketbasierte Konferenzressourcengeführten� Verbindung� genutzt.� Die� Steuerung� derKonferenzfunktionalität erfolgt gegebenenfalls durchEinführung von Zusatzparametern in diesem Proto-koll, die den Ablauf der Konferenz steuern und be-schreiben. Derartige Konferenzparameter sind insbe-sondere der Verbindungstyp Konferenz, die Art derEinbeziehung des Konferenzteilnehmers, das Zumi-schen� von� T...