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Adaptives Verfahren für die Retransmission paketvermittelter Daten für zukünftige Hochgeschwindigkeits-Paketdatenanwendungen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018528D
Original Publication Date: 2002-Sep-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 4 page(s) / 212K

Publishing Venue

Siemens

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Holger Schmidt: AUTHOR [+5]

Abstract

Nachfolgend wird die Auswertung zusätzlicher In- formationen über die aktuellen Übertragungseigen- schaften eines Kanals für die erneute Übertragung (Retransmission) fehlerhafter Datenpakete beschrie- ben. Es wird der besondere Fall betrachtet, dass den einzelnen Paketen bei der Retransmission keine weitere Redundanz hinzugefügt wird (Chase Com- bining bei HSDPA, siehe [1]) und auch die Ordnung der Modulation erhalten bleibt (z.B. 16 QAM - Quadrature Amplitude Modulation oder 64 QAM). Nach dem aktuellen Universal Mobile Telecommuni- cations System (UMTS) - Standard, bezeichnet als Release 4 (Stand 06/2001), sind für die Downlink- Paketdatenübertragungen von der Basisstation zur Mobilstation maximale Datenraten bis 2 Mbps mög- lich. Die nächstfolgende Version jedoch, bezeichnet als Release 5, will maximale Downlink-Paketdaten- raten bis zu 10 Mbps gewährleisten. Diese Hoch- geschwindigkeits-Paketdatenanwendung wird High Speed Downlink Packet Access (HSDPA) genannt. Hierzu sind jedoch effiziente Verfahren erforderlich, mit denen sichergestellt werden kann, dass Datenpa- kete von einem Sender zum Empfänger fehlerfrei übertragen werden. Fehler bei der Datenübertragung können durch den Mobilfunkkanal entstehen, d.h. einzelne Datenpakete können verfälscht am Ziel an- kommen.

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Adaptives Verfahren für dieRetransmission paketvermittelterDaten für zukünftige Hoch-geschwindigkeits-Paketdaten-anwendungen

Information / Kommunikation

Idee: Holger Schmidt, Salzgitter;

Hyung-Nam Choi, Salzgitter;Dr. rer. nat. Frank Kowalewski, Salzgitter;Norbert Schwagmann, Salzgitter;Maik Bienas, Salzgitter

Nachfolgend wird die� Auswertung� zusätzlicher� In-formationen über� die� aktuellen� Übertragungseigen-schaften� eines� Kanals� für� die erneute Übertragung(Retransmission) fehlerhafter Datenpakete beschrie-ben. Es wird der besondere Fall betrachtet, dass deneinzelnen Paketen� bei� der� Retransmission� keineweitere Redundanz hinzugefügt wird (Chase Com-bining bei HSDPA, siehe [1]) und auch die Ordnungder� Modulation� erhalten� bleibt� (z.B. 16 QAM � -Quadrature Amplitude Modulation� oder 64 QAM).

Nach dem aktuellen� Universal Mobile Telecommuni-cations System� (UMTS) - Standard, bezeichnet alsRelease 4 (Stand 06/2001), sind für die Downlink-Paketdatenübertragungen� von� der� Basisstation� zurMobilstation maximale Datenraten bis 2 Mbps mög-lich. Die nächstfolgende Version jedoch, bezeichnetals Release 5, will maximale Downlink-Paketdaten-raten bis zu� 10� Mbps� gewährleisten.� Diese� Hoch-geschwindigkeits-Paketdatenanwendung� wird� HighSpeed� Downlink� Packet� Access� � (HSDPA)� genannt.Hierzu sind jedoch effiziente Verfahren erforderlich,mit denen sichergestellt werden kann, dass Datenpa-kete� von� einem� Sender� zum� Empfänger� fehlerfreiübertragen werden. Fehler bei der Datenübertragungkönnen� durch � den� Mobilfunkkanal� entstehen,� d.h.einzelne Datenpakete können verfälscht am Ziel an-kommen.

Wenn ein mobiles� Endgerät� ( User Equipment - UE),dass paketvermittelte� Daten� von� einer� Basisstation(NodeB) empfangen kann, ein fehlerhaftes Datenpa-ket empfängt (z. B. im Falle von HSDPA über denHigh Speed – Physical Downlink Shared Channel� -HS-PDSCH), wird der Senderseite durch eine nega-tive� Bestätigung� ( NACK� -� Negative� Acknowledge-ment) signalisiert, dass dieses Paket erneut übertra-gen werden soll. Für die Art der erneuten Übertra-gung gibt es mehrere Möglichkeiten, die sich z.B.darin unterscheiden, ob den nochmals zu übertragen-den Paketen zusätzliche Redundanz hinzugefügt wirdoder nicht. Das Verfahren “Chase Combining” sen-det bei der Retransmission exakt die gleichen Daten,es wird also keine zusätzliche Redundanz hinzuge-fügt. Der Vorteil dieses Verfahrens liegt darin, dassmehrfach� empfangene� Daten� auf� Symbolebene zueinem� Symbol� kombiniert� werden� können.� Dies

reduziert die Komplexität des Empfängers, denn dieEntscheidung auf das wahrscheinlichste Symbolerfolgt erst nach der Kombination aller empfangenengleichen Pakete und nicht für jedes Paket einzeln.

Im� Folgenden� wird� davon� ausgegangen,� dass� nurChase Combining bei der Retransmission verwendetwird.

Neben der Information, dass ein Paket falsch emp-fangen� wurde,� können� noch weitere� Informationenfür� die� Retransm...