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Intelligenter, pro-aktiver Wechsel zwischen Zugangspunkten für mobile Endsysteme basierend auf Code-Migration

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018548D
Original Publication Date: 2002-Sep-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 2 page(s) / 291K

Publishing Venue

Siemens

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Dr. Michael Berger: AUTHOR [+3]

Abstract

In dezentral organisierten Netzwerken (z.B. auf dem Internet-Protokoll (IP) basierende Netze) sind Sta- tusinformationen, die einzelne Endsysteme betreffen, auf verschiedene Netzwerkelemente (Abb. 1: Zu- gangspunkte ZP sowie Vermittlungseinheiten VE ) verteilt. Diese Statusinformationen sind u.a. Einstel- lungen bezüglich der Dienstqualität und der Datensi- cherheit (Zugangs- bzw. Zugriffsberechtigung). Sie können das Endsystem als Ganzes oder nur einzelne Datenströme betreffen.

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Information / Kommunikation

Ein weiterer Ansatz versucht, die Statusinformatio-nen (Context) mit einem speziellen Protokoll direkt,d.h. ohne Beteiligung des  ES , zwischen den  ZP  (undggf. auch zwischen den  VE ) zu übertragen (ContextTransfer  CT ). Insbesondere unter der Annahme, dassdie  Verbindung  zwischen  ES   und  ZP   drahtlos  ist,aber  die  Verbindungen  zwischen  den  ZP   drahtge-bunden  sind,  können  so  die  Statusinformationenschneller am neuen  ZP  bereit gestellt werden.

Abb. 2: Zustand nach Handoverentscheidung (alt)

Intelligenter, pro-aktiver Wechselzwischen Zugangspunkten fürmobile Endsysteme basierend aufCode-Migration

Idee: Dr. Michael Berger, München;

Dr. Henning Sanneck, München;Michael Watzke, München

In dezentral organisierten Netzwerken (z.B. auf demInternet-Protokoll  (IP)  basierende  Netze)  sind  Sta-tusinformationen, die einzelne Endsysteme betreffen,auf  verschiedene  Netzwerkelemente  (Abb.  1:  Zu-gangspunkte  ZP   sowie  Vermittlungseinheiten  VE )verteilt. Diese Statusinformationen sind u.a. Einstel-lungen bezüglich der Dienstqualität und der Datensi-cherheit (Zugangs- bzw. Zugriffsberechtigung). Siekönnen das Endsystem als Ganzes oder nur einzelneDatenströme betreffen.

Wechselt ein mobiles Endsystem  ES  den Zugangs-punkt  ZP , über den es mit dem Netzwerk verbundenist, müssen die das  ES  betreffenden Statusinformati-onen am neuen  ZP  und bei einer Änderung des Da-tenpfades auch in den neuen VermittlungseinheitenVE  vorhanden sein. Um bestehende Datenverbindun-gen während des Wechsels vom alten zum neuen  ZP(Handover) ohne Dienstqualitätseinbußen aufrecht zuerhalten,  müssen  die  Statusinformationen innerhalbsehr kurzer Zeitintervalle verfügbar sein.

Ob  und  wohin  ein  ES   wechselt,  wird  zwischenNetzwerkverwaltung, dem alten bzw. den potentiel-len neuen  ZP  und dem  ES  verhandelt (Handover -Signalisierung  H-SIG ).

Abb. 1: Zustand vor Handoverentscheidung (alt)

Basierend auf diesem Context Transfer - Verfahrenwird vorgeschlagen, Statusinformationen vom aktu-ellen  ZP  zu allen für einen Handover in Frage kom-menden  ZP   zu  übertragen.  Dabei  wird neben denStatusinformationen auch ausführbarer Programmco-de übertragen (Abb. 3: Migration  M ).

Der zu den potentiellen  ZP  übertragene Programm-code verfügt dabei über eine gewisse Intelligenz undhandelt pro-aktiv im Sinne des  ES , d.h. er übernimmtlokal  die  Aushandlung  von Dienstparametern. Zu-sätzlic...