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MAE-Verfahren zum Einschalten eines Bahnüberganges über Achszählsensoren

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018566D
Original Publication Date: 2002-Sep-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23
Document File: 2 page(s) / 483K

Publishing Venue

Siemens

Related People

Peter Sieverding: AUTHOR [+3]

Abstract

Mittels Achszählsensoren soll die Einschaltung eines Bahnüberganges bzw. von Bahnübergangssiche- rungsanlagen (BÜSA) realisiert werden. Dabei wer- den bei dem neuen Verfahren keine Achsen gezählt, sondern es werden die einzelnen Impulsflanken nach einem vorgegebenen Verfahren bewertet, d.h. es werden Fahrzeuge und deren Fahrtrichtung erkannt. Dadurch ist es möglich, mit einem einzelnen Doppel- sensor ein hohes Sicherheitsziel zu erreichen, so dass eine Einschaltung auch bei Fü-Technik (fernüber- wacht) bei EdB (Eisenbahnen des Bundes) verwen- det werden kann. Das verwendete MAE-Verfahren (Mögliche Achs- Einfahrt) setzt auf dem MAZV (Mehr-Achs-Zähl- Verfahren) auf und verwendet dessen interne Flan- kenauswertung. Es wird während der Aufsummie- rung der Flanken eine Auswertung durchfahren, die gegebenenfalls die MAE-Meldung auslöst, die dann zur Einschaltung eines Bahnüberganges an einem Einschaltsensor führt, der als Achszähldoppelsensor realisiert wird, d.h. mit überlappendem Sensorbe- reich mit zwei Systemen.

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Verkehr

MAE-Verfahren zum Einschalteneines Bahnüberganges über Achs-zählsensoren

Idee: Peter Sieverding, Braunschweig;

Rüdiger Helsch, Braunschweig;Bernd Brehmke, Braunschweig

Mittels Achszählsensoren soll die Einschaltung einesBahnüberganges bzw. von Bahnübergangssiche-rungsanlagen (BÜSA) realisiert werden. Dabei wer-den bei dem neuen Verfahren keine Achsen gezählt,sondern es werden die einzelnen Impulsflanken nacheinem vorgegebenen Verfahren� bewertet,� d.h.� eswerden Fahrzeuge und deren Fahrtrichtung erkannt.Dadurch ist es möglich, mit einem einzelnen Doppel-sensor ein hohes Sicherheitsziel zu erreichen, so dasseine Einschaltung� auch� bei� Fü-Technik� (fernüber-wacht) bei EdB (Eisenbahnen des Bundes) verwen-det werden kann.

Das� verwendete� MAE-Verfahren (Mögliche Achs-Einfahrt) setzt� auf� dem� MAZV� (Mehr-Achs-Zähl-Verfahren) auf und verwendet dessen interne Flan-kenauswertung. Es wird� während� der� Aufsummie-rung der Flanken eine Auswertung durchfahren, diegegebenenfalls die MAE-Meldung auslöst, die dannzur� Einschaltung� eines� Bahnüberganges� an einemEinschaltsensor führt, der als Achszähldoppelsensorrealisiert� wird,� d.h.� mit überlappendem Sensorbe-reich mit zwei Systemen.

Siemens� Technik Report� � � � � Jahrgang 5� Nr.18� � � � � August 2002

Verkehr

werden� (eine� Reaktion� wäre� ohnehin nicht mehrmöglich). Bei einem stehenden Zug sollen je 30cmvor und hinter dem Zug nicht ausgewertet werden,jedoch sind bei aneinander� gekuppelten� Zügen� dieZwischenräume zwischen den Zügen zu berücksich-tigen.

Für die Realisierung der BGÜ wird der Einsatz einerS7-400F vorgeschlagen. Dabei sollen für das sichereSignal „LG� ausgelöst“� fehlersichere� Eingangsbau-gruppen eingesetzt werden.� Für� die� Signale� „LGVerschmutzungskontrolle“� und� „LG� gestört“� mitreinem� Meldecharakter werden� einfache� Eingangs-baugruppen verwendet.

Die S7-400F wird durch eine CPU 417-4H mit Pro-fibusschnittstelle realisiert, wobei die fehlersicherenBaugruppen einfach vorhanden, d.h. nicht redundantsind. Die dezentrale Peripherie der ET200M bestehtaus den Komponenten IM153-2FO (spezielle ET200Anschaltbaugruppe für den Profibus) und der fehler-sicheren� digitalen� Eingangsbaugruppe SM326 (mit24DE,� DC� 24V� und� Diagnosealarm).� Die Signale,die� nicht� fehlersicher� verarbeitet� werden sollen,müssen über eine separate ET200M verschaltet wer-den. Dazu sind die Komponen...