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Bestimmung krankhafter Wirbelsaeulenkruemmungen, einer Laengendifferenz der unteren Extremitaeten oder eines Beckenschiefstandes mit Hilfe der MRT

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018873D
Published in the IP.com Journal: Volume 3 Issue 9 (2003-09-25)
Included in the Prior Art Database: 2003-Sep-25
Document File: 1 page(s) / 200K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Krankhafte Wirbelsaeulenkruemmungen, eine Laengendifferenz der unteren Extremitaeten oder Beckenschiefstaende von Patienten werden heutzutage durch Roentgenaufnahmen im Stehen festgestellt. Dazu werden diverse Winkel und Linien in die Roentgenbilder nachtraeglich eingezeichnet und gemessen. Der Nachteil dieser Methode liegt in der starken Strahlenbelastung, die mit wiederholten Aufnahmen durch Folgeuntersuchungen steigt und damit ein Gesundheitsrisiko insbesondere fuer Kinder ein Leben lang darstellt. Darueber hinaus liefern Roentgenaufnahmen nur eine eingeschraenkte Beurteilung des entsprechenden Krankheitsbildes. Der Arzt erhaelt damit keine Auskunft ueber Weichteile (Bandscheibe, Gefaesse, Nerven, Muskeln usw.), die die Wirbelsaeule umgeben. Bessere, genauere Aufnahmen, die eben auch zu diesem Bereich Auskunft geben, liefert die Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT). Da jedoch MRT-Aufnahmen nur im Liegen des Patienten moeglich sind, ist die Lage des Patienten nicht eindeutig reproduzierbar. Die hier vorgestellten Methoden beinhalten zwei Loesungsvorschlaege, zum einen ein MRT-Geraet, das Aufnahmen im Stehen erlaubt, zum andern eine Positionierungsvorrichtung, mit der der Patient im Liegen und im Stehen in einer eindeutig reproduzierbaren Lage positioniert werden kann. Krankhafte Wirbelsaeulenkruemmungen oder eine auftretende Laengendifferenz der unteren Extremitaeten zeigen eine Differenz der Laengen zwischen Schulter und Boden beider Seiten auf. Diese Laengen werden zunaechst beim Patienten im Stehen vermessen (Abb. 1 - links), diese Haltung dann im Liegen durch Halte- oder Fixiervorrichtungen, z.B. an Fuessen und Schultern, nachgebildet (Abb. 1 - rechts). So kann der Patient waehrend des Vorganges der MRT nicht verrutschen und so seine Lage eindeutig reproduzierbar positioniert werden. Zusaetzlich koennen in den Haltevorrichtungen Messgeraete integriert sein, mit denen der Druck auf Fuss oder Schulter ermittelt wird. Diese Werte koennen zur Diagnose und bei Folgeuntersuchungen nuetzen. Vorteile dieser Idee ist das Wegfallen der schaedlichen Strahlenbelastung, die Kostenersparnis, da keine Doppeluntersuchung mehr notwendig ist und die zusaetzliche Beurteilung der Weichteile.

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Bestimmung krankhafter Wirbelsaeulenkruemmungen, einer Laengendifferenz der unteren Extremitaeten oder eines Beckenschiefstandes mit Hilfe der MRT

Idea: Katrin Wohlfarth, DE-Erlangen

Krankhafte Wirbelsaeulenkruemmungen, eine Laengendifferenz der unteren Extremitaeten oder Beckenschiefstaende von Patienten werden heutzutage durch Roentgenaufnahmen im Stehen festgestellt. Dazu werden diverse Winkel und Linien in die Roentgenbilder nachtraeglich eingezeichnet und gemessen. Der Nachteil dieser Methode liegt in der starken Strahlenbelastung, die mit wiederholten Aufnahmen durch Folgeuntersuchungen steigt und damit ein Gesundheitsrisiko insbesondere fuer Kinder ein Leben lang darstellt. Darueber hinaus liefern Roentgenaufnahmen nur eine eingeschraenkte Beurteilung des entsprechenden Krankheitsbildes. Der Arzt erhaelt damit keine Auskunft ueber Weichteile (Bandscheibe, Gefaesse, Nerven, Muskeln usw.), die die Wirbelsaeule umgeben. Bessere, genauere Aufnahmen, die eben auch zu diesem Bereich Auskunft geben, liefert die Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT). Da jedoch MRT-Aufnahmen nur im Liegen des Patienten moeglich sind, ist die Lage des Patienten nicht eindeutig reproduzierbar.

Die hier vorgestellten Methoden beinhalten zwei Loesungsvorschlaege, zum einen ein MRT-Geraet, das Aufnahmen im Stehen erlaubt, zum andern eine Positionierungsvorrichtung, mit der der Patient im Liegen und im Stehen in einer eindeutig reproduzierbare...