Browse Prior Art Database

Dynamische Frequenzallokation fuer asymmetrisches FDD

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018892D
Original Publication Date: 2003-Sep-25
Included in the Prior Art Database: 2003-Sep-25
Document File: 2 page(s) / 75K

Publishing Venue

Siemens

Related People

Juergen Carstens: CONTACT

Abstract

Bei Verwendung eines Frequenzgetrenntlageverfahrens (Frequency Division Duplex, FDD) ist durch die Allokation von Frequenzen fuer die Abwaertsrichtung (Down-Link, DL) von der Basisstation (BS) zur Mobilstation (MS) und der Aufwaertsrichtung (Up-Link, UL) von der MS zur BS in der Regel das maximal zur Verfuegung stehende Frequenzspektrum begrenzt und symmetrisch auf Down-Link und Up-Link verteilt. Die Frequenzbaender sind fest durch das sogenannte Duplex-Band getrennt. Eine flexible Nutzung von Frequenzbaendern mit unterschiedlicher Traegerfrequenz und Bandbreite ist damit nur eingeschraenkt oder gar nicht fuer derartige Systeme moeglich. Gegenstand dieser Erfindung ist es, durch eine flexible Zuordnung von Frequenzbaendern in einem FDD-basierten Mobilfunksystem eine Anpassung an die Verkehrscharakteristik und damit eine effizientere Ausnutzung des zur Verfuegung stehenden Frequenzspektrums zu erreichen. In existierenden Mobilfunksystemen wird haeufig zur Trennung der Uebertragungsrichtung FDD eingesetzt. Die Zuordnung von Frequenzbereichen wird dabei fest durchgefuehrt, d.h. es ist festgelegt, in welchen Bereichen DL und UL betrieben werden. Entsprechend werden auch die Endgeraete konzipiert. Weiterhin werden in der Regel die Duplex-Baender symmetrisch ausgelegt, d.h. es wird fuer das DL- und UL-Band die gleiche Bandbreite vorgesehen. Eine weitere Unterteilung der jeweiligen Duplex-Baender in Frequenzkanaele wird zur Realisierung von Frequenzvielfachzugriffsverfahren (Frequency Division Multiple Access, FDMA) durchgefuehrt. Mit Hilfe von FDMA koennen dynamische Kanalvergabeverfahren (Dynamic Channel Allocation, DCA) verwendet werden und damit unterschiedliches Verkehrsaufkommen in benachbarten Zellen unterstuetzt werden. Ein veraendertes Datenaufkommen zwischen DL und UL kann jedoch nicht ausgeglichen werden, da die Ressourcen zwischen UL und DL nicht ausgetauscht werden koennen. Es wurde lediglich vorgeschlagen, einen groesseren Frequenzbereich fuer den DL zu reservieren, da hier ein groesserer Bedarf zu erwarten ist. Im Unterschied zu den zuvor erwaehnten FDD-Systemen koennen in TDD-Systemen (Time Division Duplex) die verfuegbaren Uebertragungskapazitaeten zwischen UL und DL durch die variable Einstellung des Umschaltzeitpunktes (Switching-Point) variiert werden.

This text was extracted from a PDF file.
At least one non-text object (such as an image or picture) has been suppressed.
This is the abbreviated version, containing approximately 51% of the total text.

Page 1 of 2

S

© SIEMENS AG 2003 file: 2003J07179.doc page: 1

Dynamische Frequenzallokation fuer asymmetrisches FDD

Idea: Matthias Lott, DE-Muenchen

Bei Verwendung eines Frequenzgetrenntlageverfahrens (Frequency Division Duplex, FDD) ist durch die Allokation von Frequenzen fuer die Abwaertsrichtung (Down-Link, DL) von der Basisstation (BS) zur Mobilstation (MS) und der Aufwaertsrichtung (Up-Link, UL) von der MS zur BS in der Regel das maximal zur Verfuegung stehende Frequenzspektrum begrenzt und symmetrisch auf Down-Link und Up-Link verteilt. Die Frequenzbaender sind fest durch das sogenannte Duplex-Band getrennt. Eine flexible Nutzung von Frequenzbaendern mit unterschiedlicher Traegerfrequenz und Bandbreite ist damit nur eingeschraenkt oder gar nicht fuer derartige Systeme moeglich. Gegenstand dieser Erfindung ist es, durch eine flexible Zuordnung von Frequenzbaendern in einem FDD-basierten Mobilfunksystem eine Anpassung an die Verkehrscharakteristik und damit eine effizientere Ausnutzung des zur Verfuegung stehenden Frequenzspektrums zu erreichen.

In existierenden Mobilfunksystemen wird haeufig zur Trennung der Uebertragungsrichtung FDD eingesetzt. Die Zuordnung von Frequenzbereichen wird dabei fest durchgefuehrt, d.h. es ist festgelegt, in welchen Bereichen DL und UL betrieben werden. Entsprechend werden auch die Endgeraete konzipiert. Weiterhin werden in der Regel die Duplex-Baender symmetrisch ausgelegt, d.h. es wird fuer das DL- und UL-Band die gleiche Bandbreite vorgesehen. Eine weitere Unterteilung der jeweiligen Duplex-Baender in Frequenzkanaele wird zur Realisierung von Frequenzvielfachzugriffsverfahren (Frequency Division Multiple Access, FDMA) durchgefuehrt. Mit Hilfe von FDMA koennen dynamische Kanalvergabeverfahren (Dynamic Channel Allocation, DCA) verwendet werden und damit unterschiedliches Verkehrsaufkommen in benachbarten Zellen unterstuetzt werden. Ein veraendertes Datenaufkommen zwischen DL und UL kann jedoch nicht ausgeglichen werden, da die Ressourcen zwischen UL und DL nicht ausgetauscht werden koennen. Es wurde lediglich vorgeschlagen, einen groesseren Frequenzbereich fuer den DL zu reservieren, da hier ein groesserer Bedarf zu erwarten ist. Im Unterschied zu den zuvor erwaehnten FDD-Systemen koennen in TDD-Systemen (Time Division Duplex) die verfuegbaren Uebertragungskapazitaeten zwischen UL und DL durch die variable Einstellung des Umschaltzeitpunktes (Switching-Point) variiert werden.

Im Gegensatz zu der herkoemmlichen symmetrischen Aufteilung der Frequenzbaender fuer Up- und Down-Link wird in dieser Erfindung eine asymmetrische Aufteilung verwendet. Damit die Aufteilung den Verkehrsbedingungen angepasst werd...