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Neues Wuchtkonzept fuer Kurzschlusslaeufer aus Aluminium-Druckguss

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018893D
Published in the IP.com Journal: Volume 3 Issue 9 (2003-09-25)
Included in the Prior Art Database: 2003-Sep-25
Document File: 3 page(s) / 2M

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Auftretende Unwucht eines Kurzschlusslaeufers, der mittels Al (Aluminium)-Druckgussverfahren hergestellt wurde, beseitigt man derzeit durch Anguss sogenannter Tarierzapfen an die Stirnseiten der Kurzschlussringe, durch Auflegen einer ausreichenden Anzahl von gelochten Eisen-Scheiben und „Verstemmen“ dieser Scheiben, um sie unverlierbar zu machen. Vorteil dieses Verfahrens ist die billige Herstellung der Tariergewichte und das einfache Verstemmen der Tarierzapfen. Nachteile sind jedoch die aufwaendige Herstellung der Giessformen (Fraesen, Bohren, Polieren) durch die kegelfoermige Geometrie der Wuchtzapfen (Entformung), das planseitige Ueberstehen der Tarierzapfen, die hohe Anfaelligkeit auf giessbedingte Lunkerbildung (Lunker - fehlerhafter Hohlraum in Gussstuecken) in und unter den Tarierzapfen, die aufwendigen Reparaturarbeiten an den Kurzschlussringen und Tarierzapfen, bedingt durch 100%tiges Roentgen bei 2-poligen Laeufern und durch erneutes Erwaermen des Blechpaketes zum Einziehen der Welle und letzten Endes die Reibverluste und die damit verbundene Leistungsminderung und hohen Geraeuschpegel. Das hier vorgestellte, neuentwickelte Verfahren beseitigt Unwucht durch Einstechen einer umlaufenden Nut in die Stirnseiten der Kurzschlussringe und anschliessendes Einschlagen einer ausreichenden Anzahl neuartiger Wuchtgewichte, womit das Verstemmen entfaellt. Vorteil dieser Methode ist die einfachere und kostenguenstigere Herstellung der Druckgiessformen. Durch den Wegfall der Tarierzapfen ergibt sich eine gleichmaessigere Verteilung der Lunker in den Kurzschlussringen. Es gibt keine zusaetzlichen Reibungsverluste, keine Geraeuschbildung. Nachteile dieser Methode sind jedoch die Sicherung der Wuchtgewichte, eine neue Ausfuehrung von Wuchtgewichten und der trapezfoermige Querschnitt der Wuchtnut.

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S

© SIEMENS AG 2003 file: 2003J07922.doc page: 1

Neues Wuchtkonzept fuer Kurzschlusslaeufer aus Aluminium-Druckguss

Idea: Peter Maerker, DE-Nuernberg; Horst Zimmet, DE-Nuernberg

Auftretende Unwucht eines Kurzschlusslaeufers, der mittels Al (Aluminium)-Druckgussverfahren hergestellt wurde, beseitigt man derzeit durch Anguss sogenannter Tarierzapfen an die Stirnseiten der Kurzschlussringe, durch Auflegen einer ausreichenden Anzahl von gelochten Eisen-Scheiben und "Verstemmen" dieser Scheiben, um sie unverlierbar zu machen. Vorteil dieses Verfahrens ist die billige Herstellung der Tariergewichte und das einfache Verstemmen der Tarierzapfen. Nachteile sind jedoch die aufwaendige Herstellung der Giessformen (Fraesen, Bohren, Polieren) durch die kegelfoermige Geometrie der Wuchtzapfen (Entformung), das planseitige Ueberstehen der Tarierzapfen, die hohe Anfaelligkeit auf giessbedingte Lunkerbildung (Lunker - fehlerhafter Hohlraum in Gussstuecken) in und unter den Tarierzapfen, die aufwendigen Reparaturarbeiten an den Kurzschlussringen und Tarierzapfen, bedingt durch 100%tiges Roentgen bei 2-poligen Laeufern und durch erneutes Erwaermen des Blechpaketes zum Einziehen der Welle und letzten Endes die Reibverluste und die damit verbundene Leistungsminderung und hohen Geraeuschpegel.

Das hier vorgestellte, neuentwickelte Verfahren beseitigt Unwucht durch Einstechen einer umlaufenden Nut in die Stirnseiten der Kurzschlussringe und anschliessendes Einschlagen einer ausreichend...