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Verfahren zur Ausnutzung von nicht kontinuierlichen Frequenzbaendern fuer eine Luftschnittstelle zur schnurlosen Datenuebertragung

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018928D
Original Publication Date: 2003-Sep-25
Included in the Prior Art Database: 2003-Sep-25
Document File: 1 page(s) / 108K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Derzeit bei Mobilfunkgeraeten eingesetzte Luftschnittstellen zur Datenuebertragung per Funk sind derart konzipiert, dass fuer eine Datenuebertragung ein zusammenhaengendes Frequenzband genutzt wird. Hierfuer muss ein fuer die jeweilige Luftschnittstelle ausreichend breites Spektrum verfuegbar sein. Insbesondere unterhalb einer Frequenz von 6 GHz ist der Frequenzbereich stark fragmentiert, d. h. eine Anzahl bestimmter Frequenzbereiche werden von jeweils zugehoerigen Mobilfunksystemen benutzt, wobei zwischen diesen Frequenzbereichen frei verfuegbare Frequenzbereiche vorliegen. Zusammenhaengende Frequenzbaender, wie sie fuer breitbandig arbeitende Luftschnittstellen mit Uebertragungsraten von beispielsweise mehr als 100 Mbit/s zwecks schnurloser Datenuebertragung benoetigt werden, sind entweder (praktisch) nicht verfuegbar oder muessen innerhalb langwieriger Regulationsprozesse freigegeben werden. Auch das Abschalten existierender Mobilfunksysteme zur Freigabe von Frequenzbereichen und damit zur Einfuehrung neuer Mobilfunksysteme ist ein langwieriger Prozess. Die hier vorgestellte, neu entwickelte Methode besteht darin, ein Dateninformationen tragendes Hochfrequenzsignal mittels geeigneter Modulationsverfahren derart vorzusehen, dass es verschiedene und ueber einen gewissen Frequenzbereich verteilte kleine Frequenzbaender nutzen kann, um so eine fuer die breitbandig arbeitende Luftschnittstelle ausreichende Bandbreite zur Verfuegung zu stellen. Dies kann beispielsweise durch geeignete Mehr-Traeger-Verfahren, d. h. Modulationsverfahren, bei denen Dateninformationen ueber mehrere Sub-Traeger-Frequenzen uebertragen werden, erreicht werden. Ein Beispiel fuer ein einsetzbares Mehr-Traeger-Verfahren arbeitet nach dem bekannten OFDM-Prinzip (OFDM, Orthogonal Frequency Division Multiplex). In Frequenzbereichen, die von fremden Mobilfunksystemen benutzt werden, werden dort liegende Sub-Traeger-Frequenzen zum Vermeiden gegenseitiger Stoerungen zu „Null“ gesetzt. (siehe Abbildung 1).

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S

© SIEMENS AG 2003 file: 2003J06835.doc page: 1

Verfahren zur Ausnutzung von nicht kontinuierlichen Frequenzbaendern fuer eine Luftschnittstelle zur schnurlosen Datenuebertragung

Idea: Ralf Kern, DE-Bocholt

Derzeit bei Mobilfunkgeraeten eingesetzte Luftschnittstellen zur Datenuebertragung per Funk sind derart konzipiert, dass fuer eine Datenuebertragung ein zusammenhaengendes Frequenzband genutzt wird. Hierfuer muss ein fuer die jeweilige Luftschnittstelle ausreichend breites Spektrum verfuegbar sein. Insbesondere unterhalb einer Frequenz von 6 GHz ist der Frequenzbereich stark fragmentiert, d. h. eine Anzahl bestimmter Frequenzbereiche werden von jeweils zugehoerigen Mobilfunksystemen benutzt, wobei zwischen diesen Frequenzbereichen frei verfuegbare Frequenzbereiche vorliegen. Zusammenhaengende Frequenzbaender, wie sie fuer breitbandig arbeitende Luftschnittstellen mit Uebertragungsraten von beispielsweise mehr als 100 Mbit/s zwecks schnurloser Datenuebertragung benoetigt werden, sind entweder (praktisch) nicht verfuegbar oder muessen innerhalb langwieriger Regulationsprozesse freigegeben werden. Auch das Abschalten existierender Mobilfunksysteme zur Freigabe von Frequenzbereichen und damit zur Einfuehrung neuer Mobilfunksysteme ist ein langwieriger Prozess.

Die hier vorgestellte, neu entwickelte Methode besteht darin, ein Dateninformationen tragendes Hochfrequenzsignal mittels geeigneter Modulationsverfahren derart vorzusehen, dass es verschiedene und ueber ei...