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Überwachung der Verbindungen in Dark-Fiber-Glasfasernetzen mit Hilfe zusätzlicher optischer Signale

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018988D
Published in the IP.com Journal: Volume 3 Issue 9 (2003-09-25)
Included in the Prior Art Database: 2003-Sep-25
Document File: 2 page(s) / 238K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Kommt es bei Glasfaserverbindungen, insbesondere bei Dark-Fiber-Verbindungen zu einer Störung, wird dies erst beim Netzkunden durch Nicht-Funktion seiner Leitungsendgeräte bzw. durch einen entsprechenden Alarm angezeigt. Dark-Fiber-Verbindungen sind Glasfaserverbindungen, die ein Netzbetreiber an den Netzkunden vermietet, wobei Leitungsendgeräte vom Netzkunden bereitgestellt werden. Für das frühzeitige Erkennen und schnelle Beheben von Fehlfunktionen besteht seitens des Netzkunden Bedarf zur selbständigen Überwachung. Dazu gibt es einige Ansätze, die aber alle sehr kostenintensiv sind und z.T. nicht das gesamte Kabel überwachen können. Eine Möglichkeit ist das Ausstatten der Glasfaserverbindungen mit überwachungstechnischen Geräten, wie z.B. SDH- (Synchronous Digital Hierarchy) Geräten oder mit Transpondern, die opto-elektrisch-optische Konverter beinhalten. Eine weitere Möglichkeit ist die Übertragung von ODTR- (Optical Time Domain Reflectometer) Signalen zur Betriebsüberwachung der Signalleitungen. Sie werden parallel zu den Nutzsignalen auf den Signalleitungen geführt. Das hier vorgeschlagene Verfahren überwacht die gesamten Dark-Fiber-Verbindungen zwischen den Leitungsendgeräten des Netzkunden. Eine optische Überwachungseinheit (OUE) erzeugt über einen geräteinternen Transmitter TX (Abb. 1) ein optisches Überwachungssignal, das über den Koppler K1 auf die Dark-Fiber-Glasfaserverbindung gelegt und über die Signalstrecke gesendet wird. Die Signalstrecke beschreibt einen Kreislauf, wobei das Signal über den Signalstreckenabschnitt F1.1, die Koppler K3 und K4 der ersten dezentralen optischen Einheit DOE, den Signalstreckenabschnitt F2, dann über die Koppler K5 und K6 der nächsten DOE den Signalstreckenabschnitt F1.2 und den Koppler K2 zurück zum Receiver RX der OUE verläuft. Dabei wird das Nutzsignal der Dark-Fiber-Verbindungen nicht beeinflusst. Alternativ dazu kann auf F1 (F1.1 + F1.2) auch eine passive optische Überwachungseinheit (POUE) gekoppelt werden (Abb. 2). Eine aktive optische Überwachungseinheit (AOUE) wird zur Überwachung an POUE angeschlossen. Wenn die Fehlfunktion in der AOUE liegt, kann sie einfacher ausgetauscht und repariert werden. Die OUE oder POUE kann auch Ausgänge für das Nutzsignal besitzen (Abb. 3), über die ein optischer Regenerator (OR) in den Nutzsignalpfad eingefügt werden kann, was z.B. zum Ausgleich der Eigenverluste der DOE und der OUE bzw. POUE notwendig ist. Ein OUE kann auch einen OR bereits beinhalten.

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S

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Überwachung der Verbindungen in Dark-Fiber-Glasfasernetzen mit Hilfe zusätzlicher optischer Signale

Idea: Dr. Michael Rasztovits-Wiech, AT-Ramp; Kurt Schobesberger, AT-Ramp

Kommt es bei Glasfaserverbindungen, insbesondere bei Dark-Fiber-Verbindungen zu einer Störung, wird dies erst beim Netzkunden durch Nicht-Funktion seiner Leitungsendgeräte bzw. durch einen entsprechenden Alarm angezeigt. Dark-Fiber-Verbindungen sind Glasfaserverbindungen, die ein Netzbetreiber an den Netzkunden vermietet, wobei Leitungsendgeräte vom Netzkunden bereitgestellt werden. Für das frühzeitige Erkennen und schnelle Beheben von Fehlfunktionen besteht seitens des Netzkunden Bedarf zur selbständigen Überwachung. Dazu gibt es einige Ansätze, die aber alle sehr kostenintensiv sind und z.T. nicht das gesamte Kabel überwachen können. Eine Möglichkeit ist das Ausstatten der Glasfaserverbindungen mit überwachungstechnischen Geräten, wie z.B. SDH- (Synchronous Digital Hierarchy) Geräten oder mit Transpondern, die opto-elektrisch-optische Konverter beinhalten. Eine weitere Möglichkeit ist die Übertragung von ODTR- (Optical Time Domain Reflectometer) Signalen zur Betriebsüberwachung der Signalleitungen. Sie werden parallel zu den Nutzsignalen auf den Signalleitungen geführt.

Das hier vorgeschlagene Verfahren überwacht die gesamten Dark-Fiber-Verbindungen zwischen den Leitungsendgeräten des Netzkunden. Eine optische Überwachungseinheit (OUE) erzeugt über einen geräteinternen Transmitter TX (Abb. 1) ein optisc...