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Komprimierungsverfahren von SMS

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018989D
Published in the IP.com Journal: Volume 3 Issue 9 (2003-09-25)
Included in the Prior Art Database: 2003-Sep-25
Document File: 1 page(s) / 45K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Das Short Messaging System erlaubt Kurzmitteilungen (SMS) bis maximal 160 Zeichen in Funktelefonnetzen. Die Idee besteht darin, die Kurzmitteilungen zu komprimieren, so dass auch Texte mit mehr als 160 Zeichen versandt werden koennen. Verfahren zur Komprimierung von Texten sind zwar bekannt (z.B. WINZIP), aber nicht auf so kurze Texte wie sie in SMS vorkommen anwendbar. Erfindungsgemaess wird bei der Komprimierung einer SMS wie folgt vorgegangen: In der Entwicklungsphase wird im Mobiltelefon eine Tabelle zur Kodierung von Zeichen gespeichert. Diese Tabelle ist identisch fuer alle Mobiltelefone und abhaengig von der benutzten Sprache. Zeichenketten, die in einer Sprache haeufig vorkommen, wie z.B. „sch“, „ung“ oder „heit“ im Deutschen, werden mit einer geringen Anzahl von Bits kodiert. Zeichenketten, die selten vorkommen, wie z.B. „qu“ im Deutschen, koennen dagegen mit einer groesseren Anzahl von Bits kodiert werden. Nach dem Schreiben einer SMS wird die Kodierungstabelle anhand der Spracheinstellung von dem Texteingabeprogramm T9 oder vom Mobiltelefon ausgewaehlt. Die SMS wird kodiert und es wird geprueft, ob die Kodierung der SMS die erwuenschte Speicherplatzreduzierung erbringt. Falls dies der Fall ist, dann koennen noch weitere Zeichen eingefuegt werden, ansonsten wird die SMS unkomprimiert gesendet. Damit der Empfaenger die Nachricht lesen kann, muss die Information ueber die benutzte Tabelle zusammen mit der SMS uebertragen werden. Der Vorteil des beschriebenen Verfahrens liegt darin, dass bei gleichen Kosten laengere SMS gesendet werden koennen.

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S

© SIEMENS AG 2003 file: 2003J09673.doc page: 1

Komprimierungsverfahren von SMS

Idea: Stefano Klinke, DE-Bocholt

Das Short Messaging System erlaubt Kurzmitteilungen (SMS) bis maximal 160 Zeichen in Funktelefonnetzen. Die Idee besteht darin, die Kurzmitteilungen zu komprimieren, so dass auch Texte mit mehr als 160 Zeichen versandt werden koennen. Verfahren zur Komprimierung von Texten sind zwar bekannt (z.B. WINZIP), aber nicht auf so kurze Texte wie sie in SMS vorkommen anwendbar. Erfindungsgemaess wird bei der Komprimierung einer SMS wie folgt vorgegangen:

In der Entwicklungsphase wird im Mobiltelefon eine Tabelle zur Kodierung von Zeichen gespeichert. Diese Tabelle ist identisch fuer alle Mobiltelefone und abhaengig von der benutzten Sprache. Zeichenketten, die in einer Sprache haeufig vorkommen, wie z.B. "sch", "ung" oder "heit" im Deutschen, werden mit einer geringen Anzahl von Bits kodiert. Zeichenketten, die selten vorkommen, wie z.B. "qu" im Deutschen, koennen dagegen mit einer groesseren Anzahl von Bits kodiert werden. Nach dem Schreiben einer SMS wird die Kodierungstabelle anhand der Spracheinstellung von dem Texteingabeprogramm T9 oder vom Mobiltelefon ausgewaehlt. Die SMS wird kodiert und es wird geprueft, ob die Kodierung der SMS die erwuenschte Speicherplatzreduzierung erbringt. Falls dies der Fall ist, dann koennen noch weitere Zeichen eingefuegt werden, ansonsten wird die SMS unkomprimiert gesendet. Damit der Empfaenger die Nachricht lesen kann, m...