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Verfahren und Vorrichtung zur Bereitstellung von Service-Informationen durch (U)SAT

IP.com Disclosure Number: IPCOM000019034D
Original Publication Date: 2003-Sep-25
Included in the Prior Art Database: 2003-Sep-25
Document File: 2 page(s) / 74K

Publishing Venue

Siemens

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Juergen Carstens: CONTACT

Abstract

In Mobilfunksystemen wie z.B. GSM (Global System for Mobile Communication) oder UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) werden den Teilnehmern eine Vielzahl von Diensten, beispielsweise News, Sport-, Wetter- und Boersen-Nachrichten, angeboten. Damit sich die Mobilfunkteilnehmer ueber die zur Verfuegung stehenden Dienste informieren koennen, werden spezielle Benachrichtigungen, sog. Service Announcements, in den Funkzellen ausgesandt. Die Service Announcements koennen ueber CBS (Cell Broadcast Service), SMS (Short Message Service) oder Broadcast versandt werden. Nach dem Stand der Technik kann sich ein Mobilfunkteilnehmer ueber die angebotenen Dienste informieren, indem er sein Mobilfunk-Endgeraet (ME) von Hand fuer den Empfang von Service Announcements konfiguriert. Dabei kann er sich die Service Announcements von allen oder nur von bestimmten Diensten anzeigen lassen. Beide Moeglichkeiten sind jedoch unbequem in der Handhabung. Wird das ME fuer den Empfang aller Service Announcements konfiguriert, dann ist der Teilnehmer einer sehr grossen Anzahl von Nachrichten ausgesetzt. Moechte der Mobilfunkteilnehmer dagegen nur bestimmte Dienste auswaehlen, so muss er Zeit investieren, um sich ueber verfuegbare Dienste zu informieren. Hinzu kommt noch der Umstand, dass die verfuegbaren Dienste sich in verschiedenen Funkzellen unterscheiden. Beim Verlassen der urspruenglichen Zelle ist nicht mehr gewaehrleistet, dass der Teilnehmer die gewuenschten Informationen erhaelt. Vorgeschlagen wird nun ein neues Verfahren zur Bereitstellung von Service-Informationen fuer Mobilfunkteilnehmer. Als technische Grundlage fungiert dabei das sog. SIM Application Toolkit (SAT), das momentan standardisiert wird. Das SIM (Subscriber Identity Module) ist ueblicherweise als Chipkarte realisiert, auf der alle wichtigen Daten des Teilnehmeranschlusses gespeichert sind. Die SAT-Spezifikation behandelt die Schnittstelle zwischen dem ME und der SIM-Karte und umfasst im wesentlichen Kommandos, welche das ME interaktiv mit der SIM-Karte umsetzen kann. Mit dieser Technologie wird es den Netzbetreibern in Zukunft moeglich sein, das ME nach Beduerfnissen der Kunden direkt ueber das GSM-Netz zu konfigurieren und zusaetzliche Dienste anzubieten. Analogerweise ist in Mobilfunksystemen der 3. Generation, wie z.B. dem UMTS, eine USAT-Funktionalitaet (Universal SAT) vorgesehen. Diese Funktionalitaet sowie das USIM (Universal SIM) sind auf der physikalischen Chipkarte UICC (Universal Integrated Circuit Card) implementiert. Das ME und die SIM-Karte (bei GSM) bzw. USIM-Karte (bei UMTS) bilden zusammen die Mobilstation (UE von User Equipment).

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S

© SIEMENS AG 2003 file: 2003J09719.doc page: 1

Verfahren und Vorrichtung zur Bereitstellung von Service-Informationen durch (U)SAT

Idea: Michael Eckert, DE-Salzgitter; Martin Hans, DE-Salzgitter; Maik Bienas, DE-Salzgitter

In Mobilfunksystemen wie z.B. GSM (Global System for Mobile Communication) oder UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) werden den Teilnehmern eine Vielzahl von Diensten, beispielsweise News, Sport-, Wetter- und Boersen-Nachrichten, angeboten. Damit sich die Mobilfunkteilnehmer ueber die zur Verfuegung stehenden Dienste informieren koennen, werden spezielle Benachrichtigungen, sog. Service Announcements, in den Funkzellen ausgesandt. Die Service Announcements koennen ueber CBS (Cell Broadcast Service), SMS (Short Message Service) oder Broadcast versandt werden. Nach dem Stand der Technik kann sich ein Mobilfunkteilnehmer ueber die angebotenen Dienste informieren, indem er sein Mobilfunk-Endgeraet (ME) von Hand fuer den Empfang von Service Announcements konfiguriert. Dabei kann er sich die Service Announcements von allen oder nur von bestimmten Diensten anzeigen lassen. Beide Moeglichkeiten sind jedoch unbequem in der Handhabung. Wird das ME fuer den Empfang aller Service Announcements konfiguriert, dann ist der Teilnehmer einer sehr grossen Anzahl von Nachrichten ausgesetzt. Moechte der Mobilfunkteilnehmer dagegen nur bestimmte Dienste auswaehlen, so muss er Zeit investieren, um sich ueber verfuegbare Dienste zu informieren. Hinzu kommt noch der Umstand, dass die verfuegbaren Dienste sich in verschiedenen Funkzellen unterscheiden. Beim Verlassen der urspruenglichen Zelle ist nicht mehr gewaehrleistet, dass der Teilnehmer die gewuenschten Informationen erhaelt.

Vorgeschlagen wird nun ein neues Verfahren zur Bereitstellung von Service-Informationen fuer Mobilfunkteilnehmer. Als technische Grundlage fungiert dabei das sog. SIM Application Toolkit (SAT), das momentan standardisiert wird. Das SIM (Subscriber Identity Module) ist ueblicherweise als Chipkarte realisiert, auf der alle wichtigen Daten des Teilnehmeranschlusses gespeichert sind. Die SAT-Spezifikation behandelt die Schnittstelle zwischen dem ME und der SIM-Karte und umfasst im wesentlichen Kommandos, welche das ME interaktiv mit der SIM-Karte umsetzen kann. Mit dieser Technologie wird es den Netzbetreibern in Zukunft moeglich sein, das ME nach Beduerfnissen der Kunden direkt ueber das GSM-Netz zu konfigurieren und zusaetzliche Dienste anzubieten. Analogerweise ist in Mobilfunksystemen der 3. Generation, wie z.B. dem UMTS, eine USAT- Funktionalitaet (Universal SAT) vorgesehen. Diese Funktionalitaet sowie das USIM (Universal SIM) sind auf der physikalischen Chipkarte UICC (Universal Integrated Circuit Card) implementiert. Das ME und die SIM-Karte (bei GSM) bzw. USIM-Karte (bei UMTS) bilden zusammen die Mobilstation (UE von User Equipment).

Im Folgenden wird also angenommen, dass die Service-Informationen durch (U)SAT bereitgestellt werden. Diese...