Browse Prior Art Database

Im Telefon integriertes Hoergeraet

IP.com Disclosure Number: IPCOM000019238D
Published in the IP.com Journal: Volume 3 Issue 10 (2003-10-25)
Included in the Prior Art Database: 2003-Oct-25
Document File: 4 page(s) / 90K

Publishing Venue

Siemens

Related People

Juergen Carstens: CONTACT

Abstract

Mobiltelefone und in einigen Faellen auch Schnurlostelefone (im Folgenden zusammenfassend als Telefon bezeichnet) werden meist nur von einer einzigen, bestimmten Person verwendet. Ist diese Person hoerbeeintraechtigt und nutzt ein Hoergeraet (gleichbedeutend Hoerhilfe), so kann die kombinierte Verwendung von Telefon und Hoergeraet u.U. technisch problematisch sein oder ist zumindest unbequem. Zwangsweise muss das Telefonieren mit demjenigen Ohr erfolgen, das mit dem Hoergeraet unterstuetzt wird. Zudem kann das Aufliegen des Telefonhoerers auf dem Hoergeraet Missempfindungen hervorrufen, da Telefone ueblicherweise fuer den hoergeraetelosen Anwendungsfall konzipiert sind. Vorgeschlagen wird nun, eine Hoergeraetefunktion in das Telefon zu integrieren. Sie ist so ausgefuehrt, dass ihr Betrieb beim Telefonieren einer Person auch mit vorhandenem Hoergeraet moeglich oder in bestimmten Anwendungsfaellen sinnvoll ist. Die Hoergeraetefunktion ist waehrend des Betriebs des Telefons, auch waehrend eines Gespraechs, zu- und abschaltbar. Sie ist auf den Hoerschaden des Benutzers angepasst bzw. parametrisiert. Es koennen technisch zwei unterschiedliche Verfahren zur Anwendung kommen:

This text was extracted from a PDF file.
At least one non-text object (such as an image or picture) has been suppressed.
This is the abbreviated version, containing approximately 52% of the total text.

Page 1 of 4

S

© SIEMENS AG 2003 file: 2003J09242.doc page: 1

Im Telefon integriertes Hoergeraet

Idea: Andreas Kamcke, DE-Muenchen

Mobiltelefone und in einigen Faellen auch Schnurlostelefone (im Folgenden zusammenfassend als Telefon bezeichnet) werden meist nur von einer einzigen, bestimmten Person verwendet. Ist diese Person hoerbeeintraechtigt und nutzt ein Hoergeraet (gleichbedeutend Hoerhilfe), so kann die kombinierte Verwendung von Telefon und Hoergeraet u.U. technisch problematisch sein oder ist zumindest unbequem. Zwangsweise muss das Telefonieren mit demjenigen Ohr erfolgen, das mit dem Hoergeraet unterstuetzt wird. Zudem kann das Aufliegen des Telefonhoerers auf dem Hoergeraet Missempfindungen hervorrufen, da Telefone ueblicherweise fuer den hoergeraetelosen Anwendungsfall konzipiert sind.

Vorgeschlagen wird nun, eine Hoergeraetefunktion in das Telefon zu integrieren. Sie ist so ausgefuehrt, dass ihr Betrieb beim Telefonieren einer Person auch mit vorhandenem Hoergeraet moeglich oder in bestimmten Anwendungsfaellen sinnvoll ist. Die Hoergeraetefunktion ist waehrend des Betriebs des Telefons, auch waehrend eines Gespraechs, zu- und abschaltbar. Sie ist auf den Hoerschaden des Benutzers angepasst bzw. parametrisiert. Es koennen technisch zwei unterschiedliche Verfahren zur Anwendung kommen:

A) Im Signalpfad zum Kopfhoereranschluss und im Signalpfad zum Lautsprecher (Hoerkapsel) befinden sich elektronische Filter (Abbildung 1), die so eingestellt werden, dass die Fehlhoerigkeit des Benutzers ausgeglichen wird (Abbildung 2). Die elektrischen Sprachsignale werden beim Durchlaufen dieser Filterstufe so veraendert, dass beim Benutzer der Hoereindruck entsteht, den eine nicht fehlhoerige Person beim Anhoeren der ungefilterten Originalsignale hat (Abbildung 3). Die Zu- bzw. Abschaltung der Hoergeraetefunktion erfolgt durch Zuschaltung bzw. Umgehung der Filterstufe (Abbildung 4).

B) Die im Signalpfad zum Kopfhoereranschluss und im Signalpfad zum Lautsprecher (Hoerkapsel) befindlichen Signale werden von einer Spracherkennungsstufe analysiert und durch Signale einer synthetischen Sprachausgabe ersetzt (Abbildung 5). Die synthetisierten Sprachsignal...