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Verfahren zur Motoridentifikation von Einbauelektromotoren

IP.com Disclosure Number: IPCOM000019269D
Published in the IP.com Journal: Volume 3 Issue 10 (2003-10-25)
Included in the Prior Art Database: 2003-Oct-25
Document File: 1 page(s) / 46K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Die Entwicklung bei Umrichter-betriebenen Motoren geht zunehmend hin zur Motorselbstidentifikation. Hierbei meldet der Motor seine Identitaet an den Umrichter, der daraufhin die richtigen Umrichterparameter zum Betrieb des Motors waehlt. Dazu werden komplexe Halbleiterbauelemente an den Motor, d.h. an einen thermisch unbelasteten Platz an der Aussenflaeche des Motors angebaut. Einbaumotoren, die ueber kein eigenes Gehaeuse verfuegen, bieten keine thermisch unbelasteten Flaechen. Ein Einbau an diese Motoren, insbesondere im Wickelkopfbereich, wuerde Fehlfunktionen der Halbleiterbauelemente durch die thermischen Belastungen bedingen und ist daher nicht moeglich. Die hier vorgeschlagene Methode sieht eine Motoridentifikation nicht mittels aktiver sonders passiver Bauelemente vor, die im Motor integriert und von einer Auswerteinheit gemessen werden. Das kann beispielsweise durch einen Identifikationswiderstand realisiert werden. D.h. jeder Motor muss mit einem individuellen Widerstand ausgeruestet sein. Dieser kann als Festwiderstand oder zur Variantenreduzierung als einmalig einstellbarer Widerstrand ausgefuehrt werden, dessen Wert bei der Motorfertigung eingestellt wird. Der Einbau eines solchen Widerstandes ist dann auch im Wickelkopfbereich moeglich. Der Temperatureinfluss auf den Widerstand kann mittels Temperaturmessung durch einen ebenfalls im Wickelkopfbereich angebrachten Temperatursensor ermittelt und kompensiert werden. Zur Vergroesserung des Wertebereichs moeglicher Widerstaende sind auch Widerstandskombinationen realisierbar, wobei zur Verringerung des Verdrahtungsaufwandes auch Leitungen des Temperatursensors mitbenutzt werden koennen. Anstelle von Widerstaenden als passive Bauelemente ist auch der Einsatz von Kondensatoren, Induktivitaeten, Dioden o.ae. denkbar.

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S

© SIEMENS AG 2003 file: 2003J10229.doc page: 1

Verfahren zur Motoridentifikation von Einbauelektromotoren

Idea: Axel Knauff, DE-Bad Neustadt

Die Entwicklung bei Umrichter-betriebenen Motoren geht zunehmend hin zur Motorselbstidentifikation. Hierbei meldet der Motor seine Identitaet an den Umrichter, der daraufhin die richtigen Umrichterparameter zum Betrieb des Motors waehlt. Dazu werden komplexe Halbleiterbauelemente an den Motor, d.h. an einen thermisch unbelasteten Platz an der Aussenflaeche des Motors angebaut. Einbaumotoren, die ueber kein eigenes Gehaeuse verfuegen, bieten keine thermisch unbelasteten Flaechen. Ein Einbau an diese Motoren, insbesondere im Wickelkopfbereich, wuerde Fehlfunktionen der Halbleiterbauelemente durch die thermischen Belastungen bedingen und ist daher nicht moeglich.

Die hier vorgeschlagene Methode sieht eine Motoridentifikation nicht mittels aktiver sonders passiver Bauelemente vor, die im Motor integriert und von einer Auswerteinheit gemessen werden. Das kann beispielsweise durch einen Identifikationswiderstand realisiert werden. D.h. jeder Motor muss mit einem individuellen Widerstand ausgeruestet sein. Dieser kann als Festwiderstand oder zur Variantenreduzierung als einmalig einstellbarer Widerstrand ausgefuehrt werden, dessen Wert bei der Motorfertigung eingestellt wird. Der Einbau eines solchen Widerstandes ist dann auch im Wickelkopfbereich moeglich. Der Temperatureinfluss auf den Widerstand kann mittels Temperaturmessung...