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Verfahren zur Realisierung einer einfachen Rufabweisungsfunktion

IP.com Disclosure Number: IPCOM000019292D
Published in the IP.com Journal: Volume 3 Issue 10 (2003-10-25)
Included in the Prior Art Database: 2003-Oct-25
Document File: 1 page(s) / 54K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

In heutigen Mobilfunknetzen der 2. Generation, wie z.B. GSM, oder kuenftigen Mobilfunknetzen der 3. Generation, wie z.B. UMTS, bieten Netzbetreiber ihren Kunden eine Vielzahl von Diensten an. Neben Basisdiensten wie Sprachtelefonie, SMS (Short Message Service) und MMS (Multimedia Messaging Service) werden auch ergaenzende Dienste (Supplementary Service) angeboten. Beispiele dafuer sind Rufumleitung, Rufsperre, Rufabweisung, Anklopfen, Makeln und Konferenzschaltung. Im Folgenden geht es um den Supplementary Service Rufabweisung. Dieser Dienst ist dadurch gekennzeichnet, dass ein ankommender Anruf abgewiesen und auf eine andere Nummer umgeleitet wird. Im Stand der Technik besteht die Prozedur der Rufabweisung aus einer Reihe von Nachrichten, die zwischen dem Mobilfunkgeraet und MSC (Mobile Switching Center) ausgetauscht werden. Gegenstand der hier vorgestellten technischen Neuentwicklung ist die Definition eines neuen Supplementary Service „Call Deflection Unconditional“. Die Realisierung dieses Dienstes basiert auf der Technologie des Ustructured Supplementary Service Data (USSD), die es ermoeglicht, kurze Nachrichten in Echtzeit zwischen einem Mobilfunkgeraet und den Netzwerkelementen zu uebertragen. USSD-Nachrichten koennen direkt ueber das Man-Machine-Interface (MMI) im Mobilfunkgeraet in Form von Text-Strings eingegeben werden. Die Nachrichten koennen bis zu 182 Zeichen lang sein und bestehen aus einer Zeichenkette, die mit *,#,**,## oder *# beginnt und mit # endet. Der neue Dienst „Call Deflection Unconditional“ beinhaltet folgende Merkmale:

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S

© SIEMENS AG 2003 file: 2003J09714.doc page: 1

Verfahren zur Realisierung einer einfachen Rufabweisungsfunktion

Idea: Hyung-Nam Choi, DE-Salzgitter; Andreas Schmidt, DE-Salzgitter

In heutigen Mobilfunknetzen der 2. Generation, wie z.B. GSM, oder kuenftigen Mobilfunknetzen der 3. Generation, wie z.B. UMTS, bieten Netzbetreiber ihren Kunden eine Vielzahl von Diensten an. Neben Basisdiensten wie Sprachtelefonie, SMS (Short Message Service) und MMS (Multimedia Messaging Service) werden auch ergaenzende Dienste (Supplementary Service) angeboten. Beispiele dafuer sind Rufumleitung, Rufsperre, Rufabweisung, Anklopfen, Makeln und Konferenzschaltung. Im Folgenden geht es um den Supplementary Service Rufabweisung. Dieser Dienst ist dadurch gekennzeichnet, dass ein ankommender Anruf abgewiesen und auf eine andere Nummer umgeleitet wird. Im Stand der Technik besteht die Prozedur der Rufabweisung aus einer Reihe von Nachrichten, die zwischen dem Mobilfunkgeraet und MSC (Mobile Switching Center) ausgetauscht werden.

Gegenstand der hier vorgestellten technischen Neuentwicklung ist die Definition eines neuen Supplementary Service "Call Deflection Unconditional". Die Realisierung dieses Dienstes basiert auf der Technologie des Ustructured Supplementary Service Data (USSD), die es ermoeglicht, kurze Nachrichten in Echtzeit zwischen einem Mobilfunkgeraet und den Netzwerkelementen zu uebertragen. USSD-Nachrichten koennen direkt ueber das Man-Machine-Interface (MMI) im Mobilfunkgeraet in Form von Text-Strings eingegeben werden. Die Nachrichten koennen bis zu 182 Zeichen lang sein und bestehen aus einer Zeichenkette, die mit *,#,**,## oder *# beginnt und mit # endet. Der neue Dienst "Call Deflection Unconditional" beinhaltet folgende Merkmale:

1) Nach Aktivierung des neuen Dienstes werden alle eingehenden Anrufe abgewiesen, ohne das dabei eingehende Anrufe an die Mailbox des betreffenden Teilnehmers oder an eine andere Rufnummer umgeleitet werden.
2) Der Status dieser neuen Rufabweisungsfunktion wird im VLR (Visitor Location Register) und HLR (Home Location Register) fuer den betreffenden Teilnehmer gespeichert.
3) Alle eingehenden Anrufe werden in Form von Telefonnummer und Zeit fuer den Mobilfunkteilnehmer im VLR zwischengespeichert.
4) Signalisierungen vom MSC an den betreffende...