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Generischer DTM fuer GSDML-Dateien

IP.com Disclosure Number: IPCOM000019464D
Published in the IP.com Journal: Volume 3 Issue 10 (2003-10-25)
Included in the Prior Art Database: 2003-Oct-25
Document File: 1 page(s) / 84K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

In der Fertigungs- und Prozesstechnik werden in vielen Faellen mehrere Geraete unterschiedlichen Geraetetyps von verschiedenen Herstellern miteinander betrieben. Diese Vielfalt erfordert entsprechenden Aufwand bei der Installation und dem Betrieb der Anlage. Eine solche Anlage wird von einem zentralen System gesteuert. Hierzu muss jedes beteiligte Geraet seine Spezifikationen dem zentralen Steuerungssystem (Engineering-System genannt) zur Verfuegung stellen. Hierfuer besitzt das Engineering-System standardisierte Schnittstellen. Fuer Geraete geringer Komplexitaet werden sog. GSD- (Generic Station Description, dt. Geraetestammdaten-Datei) Dateien interpretiert. Fuer Geraeten groesserer Komplexitaet wird der FDT- (Field Device Tool, dt. Feldgeraete) Frame als Schnittstelle zur Verfuegung gestellt. Seit der GSD Revision 6 werden Geraete in der XML- (eXtended Markup Language) Notation beschrieben. Dadurch koennen die vorherigen GSD-Interpreter fuer diese neuen sog. GSDML-Dateien nicht mehr verwendet werden. Das hier Vorgeschlagene sieht das Betreiben einer GSDML-Datei an dem FDT-Frame ueber einen sog. generischen DTM (Device Type Manager) vor (Abb. 1). Die Aufgabe des generischen DTM ist es, die von der GSDML-Datei bereitgestellten Informationen so umzuwandeln, dass die Schnittstellen des FDT-Frames bedient werden. Dazu ist der generische DTM in vier Module unterteilt, die im Folgenden naeher erlaeutert werden. Der GSDML-Interpreter uebersetzt die Informationen der GSDML-Datei und stellt sie dem GUI-(Graphical User Interface, dt. Benutzeroberflaeche) Generator und dem Parameter-Manager zur Verfuegung. Der GUI-Generator erzeugt die notwendigen Dialoge zum Parametrieren und Diagnostizieren von GSD-Geraeten. Je nach Komplexitaet der GSDML-Datei werden vom GUI-Generator auch die unterstuetzten Funktionen, wie z.B. Upload und Download, erzeugt. Der Parameter-Manager erzeugt aus den Dialogdaten bei einem Download das notwendige Parametrier-Telegramm bzw. interpretiert nach einem Upload das Parameter/Diagnose-Telegramm. Sowohl der GUI-Generator als auch der Parameter-Manager stellen ihre Daten dem DTM-Core zur Verfuegung. Dieser konvertiert die Daten fuer die Schnittstellen des FDT-Frames. Zusaetzlich stellt der DTM-Core eine weitere Schnittstelle zur Verfuegung, ueber welche die Katalogdaten zu einer GSDML-Datei erfragt werden koennen.

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S

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Generischer DTM fuer GSDML-Dateien

Idea: Roland Pietsch, DE-Karlsruhe

In der Fertigungs- und Prozesstechnik werden in vielen Faellen mehrere Geraete unterschiedlichen Geraetetyps von verschiedenen Herstellern miteinander betrieben. Diese Vielfalt erfordert entsprechenden Aufwand bei der Installation und dem Betrieb der Anlage. Eine solche Anlage wird von einem zentralen System gesteuert. Hierzu muss jedes beteiligte Geraet seine Spezifikationen dem zentralen Steuerungssystem (Engineering-System genannt) zur Verfuegung stellen. Hierfuer besitzt das Engineering-System standardisierte Schnittstellen. Fuer Geraete geringer Komplexitaet werden sog. GSD- (Generic Station Description, dt. Geraetestammdaten-Datei) Dateien interpretiert. Fuer Geraeten groesserer Komplexitaet wird der FDT- (Field Device Tool, dt. Feldgeraete) Frame als Schnittstelle zur Verfuegung gestellt. Seit der GSD Revision 6 werden Geraete in der XML- (eXtended Markup Language) Notation beschrieben. Dadurch koennen die vorherigen GSD-Interpreter fuer diese neuen sog. GSDML-Dateien nicht mehr verwendet werden.

Das hier Vorgeschlagene sieht das Betreiben einer GSDML-Datei an dem FDT-Frame ueber einen sog. generischen DTM (Device Type Manager) vor (Abb. 1). Die Aufgabe des generischen DTM ist es, die von der GSDML-Datei bereitgestellten Informationen so umzuwandeln, dass die Schnittstellen des FDT-Frames bedient werden. Dazu ist der generische DTM in vier...