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Methode zur Filterung bei einem frequenzabstimmbaren HF-Frontend-Duplexer

IP.com Disclosure Number: IPCOM000019474D
Original Publication Date: 2003-Oct-25
Included in the Prior Art Database: 2003-Oct-25
Document File: 2 page(s) / 50K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Bei HF-Frontend-Duplexern (Hochfrequenz-Eingangs-Duplexern, erlauben den gleichzeitigen Betrieb auf 2 verschiedenen Frequenzen) bestehen im Sendezweig grundsaetzlich zwei Anforderungen, die Unterdrueckung der Oberwellen, die durch die Sendekette (Leistungsendstufe, Mischer,...) generiert werden, und die Realisierung einer Tx/Rx- (Transmit/Receive, dt.: Senden/Empfangen) Isolation im Empfangsband. Auf Grund der Abstimmbarkeit der Mittenfrequenz eignen sich dazu frequenzabstimmbare (tunable) besser als nicht abstimmbare (fixe) HF-Frontend-Duplexer. Die Daempfungsanforderungen bezueglich Tx/Rx-Isolation muessen bei fixen Duplexern ueber das gesamte Frequenzband erfuellt sind. Bei der hier vorgeschlagene Methode werden frequenzabstimmbare HF-Frontend-Duplexer verwendet. Die Daempfungsanforderungen muessen hierbei nicht ueber das gesamte Frequenzband erfuellt, sondern nur fuer den tatsaechlichen Duplex-Abstand (Abstand zwischen Sende- und Empfangsfrequenz - Abb. 2) festgelegt werden. Abbildung 1 zeigt die Einfuegungsdaempfung und -unterdrueckung in Abhaengigkeit der Frequenz bei Einsatz eines fixen HF-Frontend-Filters am Beispiel der IS-95 bzw. CDMA2000. IS-95 und CDMA2000 sind Luftschnittstellen im US-PCS-Frequenzband (US- Personal Communications Service - eine Gruppe von schnurlosen, digitalen Kommunikationsdiensten und -technologien in den USA). Hierbei betraegt der tatsaechliche minimale fixe Duplex-Abstand ein Vielfaches des 20MHz-Abstands zwischen Sende- und Empfangsband (Abb. 1). Dies gilt auch, wenn der Duplexer aus zwei getrennten Filtern aufgebaut ist, wie z.B. bei getrennten Sende- und Empfangsantennen. Abbildung 2 zeigt den Einsatz des frequenzabstimmbaren Duplexers im o.g. Beispiel. Hierbei ist die Flankensteilheit reduziert, z.B. 45dB Daempfung bei 65MHZ (Duplex-Abstand - Abb. 2) statt bei 20Mhz (Abstand zwischen Sende- und Empfangsband - Abb.1). Dies ermoeglicht eine Minderung der Filteranordnungen. Die Anzahl der erforderlichen Pole fuer den abstimmbaren Duplexer kann reduziert werden, was die Eigenverluste im Passband und die Groesse des Filters mindert.

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S

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Methode zur Filterung bei einem frequenzabstimmbaren HF-Frontend-Duplexer

Idea: Carlos Civeira Muñoz, DE-Wuppertal

Bei HF-Frontend-Duplexern (Hochfrequenz-Eingangs-Duplexern, erlauben den gleichzeitigen Betrieb auf 2 verschiedenen Frequenzen) bestehen im Sendezweig grundsaetzlich zwei Anforderungen, die Unterdrueckung der Oberwellen, die durch die Sendekette (Leistungsendstufe, Mischer,...) generiert werden, und die Realisierung einer Tx/Rx- (Transmit/Receive, dt.: Senden/Empfangen) Isolation im Empfangsband. Auf Grund der Abstimmbarkeit der Mittenfrequenz eignen sich dazu frequenzabstimmbare (tunable) besser als nicht abstimmbare (fixe) HF-Frontend-Duplexer. Die Daempfungsanforderungen bezueglich Tx/Rx-Isolation muessen bei fixen Duplexern ueber das gesamte Frequenzband erfuellt sind.

Bei der hier vorgeschlagene Methode werden frequenzabstimmbare HF-Frontend-Duplexer verwendet. Die Daempfungsanforderungen muessen hierbei nicht ueber das gesamte Frequenzband erfuellt, sondern nur fuer den tatsaechlichen Duplex-Abstand (Abstand zwischen Sende- und Empfangsfrequenz - Abb. 2) festgelegt werden. Abbildung 1 zeigt die Einfuegungsdaempfung und - unterdrueckung in Abhaengigkeit der Frequenz bei Einsatz eines fixen HF-Frontend-Filters am Beispiel der IS-95 bzw. CDMA2000. IS-95 und CDMA2000 sind Luftschnittstellen im US-PCS- Frequenzband (US- Personal Communications Service - eine Gruppe von schnurlosen, digitalen Kommunikationsdiensten und -technologien in den USA). Hierbei betraegt der...