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Erzeugung eines optischen N-1 aus N Pulszuges als Kontrollsignal in einem Vier-Wellen-Mischungs-OADM

IP.com Disclosure Number: IPCOM000019494D
Original Publication Date: 2003-Oct-25
Included in the Prior Art Database: 2003-Oct-25
Document File: 2 page(s) / 146K

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Siemens

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Abstract

Multiplexing ist ein Verfahren zur zeitgleichen (z.B. Frequency Division Multiplexing) oder zur zeitlich geschachtelten (z.B. Time Division Multiplexing) Uebertragung von Signalen oder Elementen mehrerer Nachrichten. Ein spezielles Multiplex-Verfahren ist das OTDM-Verfahren (Optical Time Division Multiplexing; dt.: Optisches Zeitbereichs-Multiplexing), bei dem beispielsweise 16 einzelne Datenkanaele mit einer Datenrate von jeweils 10 Gbit/s zu einem Datenstrom von 160 Gbit/s zur optischen Uebertragung ueber eine Glasfaserleitung zusammengefasst werden. Das Vier-Wellen-Mischungs-OADM-Verfahren (OADM, Optical Add-Drop Multiplexing) ermoeglicht die Auskopplung eines einzelnen Kanals aus dem gesamten Datenstrom. Ein optischer Add/Drop Multiplexer benoetigt fuer die durchgelassenen Kanaele (Through-Kanaele) ein repititives optisches Kontrollsignal mit folgenden Eigenschaften: Jede Wiederholung (Instanz) des Signals ist in N gleichlange Zeitschlitze aufgeteilt. Die Zahl N entspricht dem Verhaeltnis der Gesamtdatenrate des OTDM-Signals (OTDM, Optical Time Division Multiplexing; dt.: Optisches Zeitbereichs-Multiplex) zur Grunddatenrate.

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S

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Erzeugung eines optischen N-1 aus N Pulszuges als Kontrollsignal in einem Vier-Wellen-Mischungs-OADM

Idea: Dr. Harald Rohde, DE-Muenchen; Wolfgang Schairer, DE-Muenchen; Jaroslaw Piotr

Turkiewicz, NL-Eindhoven; Dr. Eduward Tangdiongga, NL-Eindhoven; Dr. Huug de Waardt, NL-Eindhoven

Multiplexing ist ein Verfahren zur zeitgleichen (z.B. Frequency Division Multiplexing) oder zur zeitlich geschachtelten (z.B. Time Division Multiplexing) Uebertragung von Signalen oder Elementen mehrerer Nachrichten. Ein spezielles Multiplex-Verfahren ist das OTDM-Verfahren (Optical Time Division Multiplexing; dt.: Optisches Zeitbereichs-Multiplexing), bei dem beispielsweise 16 einzelne Datenkanaele mit einer Datenrate von jeweils 10 Gbit/s zu einem Datenstrom von 160 Gbit/s zur optischen Uebertragung ueber eine Glasfaserleitung zusammengefasst werden. Das Vier-Wellen- Mischungs-OADM-Verfahren (OADM, Optical Add-Drop Multiplexing) ermoeglicht die Auskopplung eines einzelnen Kanals aus dem gesamten Datenstrom. Ein optischer Add/Drop Multiplexer benoetigt fuer die durchgelassenen Kanaele (Through-Kanaele) ein repititives optisches Kontrollsignal mit folgenden Eigenschaften:

Jede Wiederholung (Instanz) des Signals ist in N gleichlange Zeitschlitze aufgeteilt. Die Zahl N entspricht dem Verhaeltnis der Gesamtdatenrate des OTDM-Signals (OTDM, Optical Time Division Multiplexing; dt.: Optisches Zeitbereichs-Multiplex) zur Grunddatenrate.

In N-1 Zeitschlitzen wird ein optischer Puls gesendet, wobei ein Zeitschlitz leer bleibt.

Die Repetitionsfrequenz des Kontrollsignals entspricht der Datenrate des aus dem OTDM-Signal zu entnehmenden ("gedropten") Datenkanals ("Grunddatenrate").

Fuer ein 160 Gbit/s OTDM-Signal, das aus 16 einzelnen 10 Gbit/s Kanaelen zusammengesetzt ist, gilt daher N=16. Das zu erzeugende Kontrollsignal ist in 16 Zeitschlitze unterteilt, von denen in 15 Zeitschlitzen ein Puls gesendet wird, und der 16. Zeitschlitz ohne Puls bleibt. Bisher gibt es jedoch kein Verfahren zur Erzeugung eines solchen Kontrollimpulses bei OTDM-Datenstroemen mit Datenraten oberhalb der 40 Gbit/s.

Das hier vorgestellte Verfahren benutzt das bekannte Prinzip eines GT-UNI (Gain Transparent- Ultrafast Nonlinear Interferometer), das aus einem Pulszug, der in jedem Zeitschlitz des OTDM- Signals einen Puls enthaelt, jeden N-ten Puls herausloest. Der Kern dieses Verfahrens liegt...