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Generischer DTM fuer GSD-Dateien

IP.com Disclosure Number: IPCOM000019539D
Published in the IP.com Journal: Volume 3 Issue 10 (2003-10-25)
Included in the Prior Art Database: 2003-Oct-25
Document File: 2 page(s) / 76K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

In der Fertigungs- und Prozesstechnik werden oft Geraete, die von verschiedenen Herstellern stammen und verschiedenen Typ aufweisen, zusammen in einer Anlage eingesetzt. Diese Vielfalt erfordert entsprechenden Aufwand bei der Installation und dem Betrieb der Anlage. Eine solche Anlage wird von einem zentralen System gesteuert (Engineering-System genannt), dem jedes beteiligte Geraet seine Spezifikationen zur Verfuegung stellen muss. Hierfuer besitzt das Engineering-System standardisierte Schnittstellen. Fuer Geraete geringer Komplexitaet werden sog. GSD- (Generic Station Description, dt. Geraetestammdaten-Datei) Dateien interpretiert. Fuer Geraete groesserer Komplexitaet wird der FDT- (Field Device Tool, dt. Feldgeraete) Frame als Schnittstelle zur Verfuegung gestellt. Es wird vorgeschlagen, eine GSD-Datei an dem FDT-Frame ueber einen sog. generischen DTM (Device Type Manager) zu betreiben (Abb. 1). Die Aufgabe des generischen DTM ist es, die von der GSD-Datei bereitgestellten Informationen so umzuwandeln, dass die Schnittstellen des FDT-Frames bedient werden. Dazu ist der generische DTM in vier Module unterteilt, die im Folgenden naeher erlaeutert werden. Der GSD-Interpreter uebersetzt die Informationen der GSD-Datei und stellt sie dem GUI-(Graphical User Interface, dt. Benutzeroberflaeche) Generator und dem Parameter-Manager zur Verfuegung. Der GUI-Generator erzeugt die notwendigen Dialoge zum Parametrieren und Diagnostizieren von GSD-Geraeten. Je nach Komplexitaet der GSD-Datei werden vom GUI-Generator auch die unterstuetzten Funktionen, wie z.B. Upload und Download, erzeugt. Der Parameter-Manager erzeugt aus den Dialogdaten bei einem Download das notwendige Parametrier-Telegramm bzw. interpretiert nach einem Upload das Parameter/Diagnose-Telegramm. Sowohl der GUI-Generator als auch der Parameter-Manager stellen ihre Daten dem DTM-Core zur Verfuegung. Dieser konvertiert die Daten fuer die Schnittstellen des FDT-Frames. Zusaetzlich stellt der DTM-Core eine weitere Schnittstelle zur Verfuegung, ueber welche die Katalogdaten zu einer GSD-Datei erfragt werden koennen.

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S

© SIEMENS AG 2003 file: 2003J11045.doc page: 1

Generischer DTM fuer GSD-Dateien

Idea: Roland Pietsch, DE-Karlsruhe

In der Fertigungs- und Prozesstechnik werden oft Geraete, die von verschiedenen Herstellern stammen und verschiedenen Typ aufweisen, zusammen in einer Anlage eingesetzt. Diese Vielfalt erfordert entsprechenden Aufwand bei der Installation und dem Betrieb der Anlage. Eine solche Anlage wird von einem zentralen System gesteuert (Engineering-System genannt), dem jedes beteiligte Geraet seine Spezifikationen zur Verfuegung stellen muss. Hierfuer besitzt das Engineering- System standardisierte Schnittstellen. Fuer Geraete geringer Komplexitaet werden sog. GSD- (Generic Station Description, dt. Geraetestammdaten-Datei) Dateien interpretiert. Fuer Geraete groesserer Komplexitaet wird der FDT- (Field Device Tool, dt. Feldgeraete) Frame als Schnittstelle zur Verfuegung gestellt.

Es wird vorgeschlagen, eine GSD-Datei an dem FDT-Frame ueber einen sog. generischen DTM (Device Type Manager) zu betreiben (Abb. 1). Die Aufgabe des generischen DTM ist es, die von der GSD-Datei bereitgestellten Informationen so umzuwandeln, dass die Schnittstellen des FDT-Frames bedient werden. Dazu ist der generische DTM in vier Module unterteilt, die im Folgenden naeher erlaeutert werden. Der GSD-Interpreter uebersetzt die Informationen der GSD-Datei und stellt sie dem GUI-(Graphical User Interface, dt. Benutzeroberflaeche) Generator und dem Parameter-Manager zur Verfuegung. Der...