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Aktives Soundmanagement von Kraftfahrzeugen unter Einbeziehung des Gewohnheitsempfindens der Insassen und der Umwelt

IP.com Disclosure Number: IPCOM000019599D
Original Publication Date: 2003-Oct-25
Included in the Prior Art Database: 2003-Oct-25
Document File: 2 page(s) / 116K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Neue Antriebskonzepte bei Kraftfahrzeugen dienen der Reduzierung des Energieverbrauchs. Das sind beispielsweise Hybridkonzepte, bei denen ein Verbrennungsmotor mit einem Elektromotor kombiniert wird. Je nach Anforderungsbereich uebernimmt der Verbrennungsmotor oder der Elektromotor die Energielieferung, wobei dabei der jeweils andere ausgekoppelt wird und damit abgeschaltet werden kann. Fuer den Fahrer eines Kraftfahrzeuges ist es jedoch befremdlich, kein gewohntes Motorengeraeusch eines Verbrennungsmotors zu hoeren, wenn der Elektromotor die Energieversorgung uebernimmt. Zudem koennen andere Verkehrsteilnehmer ein im Wartezustand befindliches Fahrzeug nicht von einem geparkten oder abgestellten Fahrzeug auf Grund eines Motorengeraeusches unterscheiden und dabei dessen Gefahrenpotential falsch einschaetzen. Eine Loesung dieses Problems stellt eine aktive Geraeuschbeeinflussung des Fahrers und der Umgebung dar, wobei fuer jeden Betriebspunkt des Fahrzeugs ein als passend empfundenes Fahrgeraeusch unabhaengig vom Arbeitspunkt der Antriebsmotoren simuliert wird. So wird beispielsweise beim Stillstand vor einer Lichtzeichenanlage eine erwartungsgemaesse Geraeuschkulisse dargestellt, so dass der Fahrer neben den entsprechenden Geraeuschen auch den Motorlauf zu spueren bekommt. Dies kann ueber eine Koerperschallanregung erfolgen. Bei zeitweise reinem Antrieb ueber den Verbrennungsmotor werden die Laufgeraeusche des Elektromotors generiert, so dass keine Geraeuschaenderung bei einer Aenderung des Antriebsmotors auftritt.

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S

© SIEMENS AG 2003 file: 2003J07675.doc page: 1

Aktives Soundmanagement von Kraftfahrzeugen unter Einbeziehung des Gewohnheitsempfindens der Insassen und der Umwelt

Idea: Thorsten Lauer, DE-Regensburg; Dietmar Ellmer, DE-Regensburg

Neue Antriebskonzepte bei Kraftfahrzeugen dienen der Reduzierung des Energieverbrauchs. Das sind beispielsweise Hybridkonzepte, bei denen ein Verbrennungsmotor mit einem Elektromotor kombiniert wird. Je nach Anforderungsbereich uebernimmt der Verbrennungsmotor oder der Elektromotor die Energielieferung, wobei dabei der jeweils andere ausgekoppelt wird und damit abgeschaltet werden kann. Fuer den Fahrer eines Kraftfahrzeuges ist es jedoch befremdlich, kein gewohntes Motorengeraeusch eines Verbrennungsmotors zu hoeren, wenn der Elektromotor die Energieversorgung uebernimmt. Zudem koennen andere Verkehrsteilnehmer ein im Wartezustand befindliches Fahrzeug nicht von einem geparkten oder abgestellten Fahrzeug auf Grund eines Motorengeraeusches unterscheiden und dabei dessen Gefahrenpotential falsch einschaetzen.

Eine Loesung dieses Problems stellt eine aktive Geraeuschbeeinflussung des Fahrers und der Umgebung dar, wobei fuer jeden Betriebspunkt des Fahrzeugs ein als passend empfundenes Fahrgeraeusch unabhaengig vom Arbeitspunkt der Antriebsmotoren simuliert wird. So wird beispielsweise beim Stillstand vor einer Lichtzeichenanlage eine erwartungsgemaesse Geraeuschkulisse dargestellt, so dass der Fahrer neben den entsprechenden Geraeuschen auch den Motorlauf zu spueren bekommt. Dies kann ueber eine Koerperschallanregung erfolgen. Bei zeitweise reinem Antrieb ueber den Verbrennungsmotor werden die Laufgeraeusche des Elektromotors generiert, so dass keine Geraeuschaenderung bei einer Aenderung des Antriebsmotors auftritt.

Das jeweilige Istklangbild des Fahrzeugs kann mit Hilfe von Mikrofonen ermittelt werden. Die dermassen ermittelten Klangbilder dienen dazu, die entsprechenden Sollklangbilder zu generieren.

Die Erstellung eines geeigneten Klangbildes kann auf vielfaeltige Weise geschehen. Mechanische Systeme wie Auspuffklappe oder Resonanzrohre im Ansaugtrakt koe...