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Redundante Anbindung von Knoten in Mobilen Netzen an ein paketorientiertes MAN/WAN Broadcast-Medium

IP.com Disclosure Number: IPCOM000019630D
Published in the IP.com Journal: Volume 3 Issue 10 (2003-10-25)
Included in the Prior Art Database: 2003-Oct-25
Document File: 2 page(s) / 72K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

In der Telefonie wird zur moeglichst lueckenlosen Uebertragung eines Gespraechs eine hohe Verfuegbarkeit der Verbindung gefordert. Im Mobilfunkbereich kann dies dadurch erreicht werden, dass den Gespraechsteilnehmern durch die jeweilige Mobilfunkvermittlungsstelle (Mobile Switching Center MSC) fuer die Dauer eines Gespraechs eine Verbindung fest zugeordnet wird (Circuit Switched CS). Die Uebertragung ist dabei mit Hilfe von Verfahren wie TDM (Time Devision Multiplexing) bzw. ATM (Asynchronous Transfer Mode) moeglich. In einem anderen Verfahren findet die Uebertragung u.a. insbesondere von Daten nach einem Internet-Protocol (IP) statt. Dazu werden die Daten in Pakete gepackt und ueber MSC unter Nutzung geeigneter Schnittstellen (Interfaces) verschickt. Eine Ergaenzung dazu stellt die Kombination der MSC-Server mit Media GateWays (MGW) bei gleichem Uebertragungsverfahren (d.h. ebenfalls paketorientiert) dar. Die Vernetzung der MSC bzw. MGW miteinander erfolgt unter Einbeziehung von IP-Routern, welche als Vermittler fungieren und fuer einen zielgerichteten Austausch der Datenpakete sorgen. Bei Ausfall eines Routers kann es zu relativ langen Ausfallzeiten der Verbindung bis in den Minutenbereich kommen, wogegen beim TDM-Verfahren die Ausfallzeiten lediglich im Millisekundenbereich liegen.

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S

© SIEMENS AG 2003 file: 2003J09298.doc page: 1

Redundante Anbindung von Knoten in Mobilen Netzen an ein paketorientiertes MAN/WAN Broadcast-Medium

Idea: Branco Popovic-Berrsche, DE-Muenchen; Marco Wopkes, DE-Muenchen

In der Telefonie wird zur moeglichst lueckenlosen Uebertragung eines Gespraechs eine hohe Verfuegbarkeit der Verbindung gefordert. Im Mobilfunkbereich kann dies dadurch erreicht werden, dass den Gespraechsteilnehmern durch die jeweilige Mobilfunkvermittlungsstelle (Mobile Switching Center MSC) fuer die Dauer eines Gespraechs eine Verbindung fest zugeordnet wird (Circuit Switched CS). Die Uebertragung ist dabei mit Hilfe von Verfahren wie TDM (Time Devision Multiplexing) bzw. ATM (Asynchronous Transfer Mode) moeglich.

In einem anderen Verfahren findet die Uebertragung u.a. insbesondere von Daten nach einem Internet-Protocol (IP) statt. Dazu werden die Daten in Pakete gepackt und ueber MSC unter Nutzung geeigneter Schnittstellen (Interfaces) verschickt. Eine Ergaenzung dazu stellt die Kombination der MSC-Server mit Media GateWays (MGW) bei gleichem Uebertragungsverfahren (d.h. ebenfalls paketorientiert) dar. Die Vernetzung der MSC bzw. MGW miteinander erfolgt unter Einbeziehung von IP-Routern, welche als Vermittler fungieren und fuer einen zielgerichteten Austausch der Datenpakete sorgen. Bei Ausfall eines Routers kann es zu relativ langen Ausfallzeiten der Verbindung bis in den Minutenbereich kommen, wogegen beim TDM-Verfahren die Ausfallzeiten lediglich im Millisekundenbereich liegen.

Durch den Einsatz von hochverfuegbaren paketorientierten MAN/WAN (Metropolitan Area Network / Wide Area Network) Broadcast-Medien (Uebertragungs-Medien) wie z.B. RPR (Resilient Packet Rings) im Core- oder Access-Bereich (Kern- oder Zugangs-Bereich des Netzes) von Mobilfunknetzen wird deren Zuverlaessigkeit gegenueber reinen Router- bzw. Multiservice-Switched basierten Netzen entschieden erhoeht.

Um diese Verfuegbarkeit im Core-Bereich zwischen den MSC bzw. MGW oder im Access-Bereich zwischen MSC bzw. MGW und RNC bzw. BSC (Radio Network Controller bei UMTS; Base Station Controller bei GSM) zu gewaehrleisten, ist ueber einen allgemeinen Ansatz mit z.B. RPR (Resilient Packet Rings, vgl. Institute of Electrical and Electronics Engineers nach IEEE 802.17) hinaus eine zuverlaessige und ausfallsichere Anbindung der MSC bzw. MGW und RNC bzw. BSC an das paketorientierte MAN/WAN Broadcast-Medium sicherzustellen. Dabei sollen insbesondere auch Single Points of Failure (SPOF; Ausfall einer Komponente mit der Folge der Nichtverfuegbarkeit eines ganzen Systems) vermieden werden.

Ein im Folgenden dargestelltes neues Verfahren beschreibt Prinzipien und L...