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Notbetriebsschaltung bei Antriebssystemen mit mehrfach ausgefuehrten Motorwicklungssystemen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000019632D
Original Publication Date: 2003-Oct-25
Included in the Prior Art Database: 2003-Oct-25
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Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Die Verfuegbarkeit von Antrieben kann durch eine Notbetriebsschaltung hinsichtlich der durchschnittlichen fehlerfreien Betriebsdauer deutlich verbessert werden. Dies ist besonders bei Antrieben mit geforderter hoechster Verfuegbarkeit relevant. In Antriebssystemen mit beispielsweise zweifach ausgefuehrten Motorwicklungssystemen und 12-pulsiger Umrichterspeisung arbeiten zwei Einzelumrichter parallel auf das Zweiwicklungssystem des Motors. Bei dieser Schaltungsart wurde bisher im Falle des Defekts eines Umrichters das Antriebssystem stillgelegt. Ein Vorschlag zur Vermeidung der Stillsetzung ist die Installation einer Notbetriebsschaltung, wie sie in Abb. 1 wiedergegeben ist. Bei Ausfall eines Umrichters wird mit einer vom parallel geschalteten Normalbetrieb abweichenden Reihenschaltung der zwei Motorwicklungssysteme nun vom intakten zweiten Umrichter das geforderte Nennmoment an der Antriebswelle der Arbeitsmaschine zur Verfuegung gestellt. Die erzielbare Maximalgeschwindigkeit verringert sich dabei allerdings auf die Haelfte. Die dargestellte Notbetriebsschaltung ist anwendbar bei Direktumrichtern und bei Spannungszwischenkreisumrichtern.

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S

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Notbetriebsschaltung bei Antriebssystemen mit mehrfach ausgefuehrten Motorwicklungssystemen

Idea: Ulrich Eckel, DE-Erlangen; Winfried Schmitt, DE-Erlangen

Die Verfuegbarkeit von Antrieben kann durch eine Notbetriebsschaltung hinsichtlich der durchschnittlichen fehlerfreien Betriebsdauer deutlich verbessert werden. Dies ist besonders bei Antrieben mit geforderter hoechster Verfuegbarkeit relevant.

In Antriebssystemen mit beispielsweise zweifach ausgefuehrten Motorwicklungssystemen und 12- pulsiger Umrichterspeisung arbeiten zwei Einzelumrichter parallel auf das Zweiwicklungssystem des Motors. Bei dieser Schaltungsart wurde bisher im Falle des Defekts eines Umrichters das Antriebssystem stillgelegt. Ein Vorschlag zur Vermeidung der Stillsetzung ist die Installation einer Notbetriebsschaltung, wie sie in Abb. 1 wiedergegeben ist. Bei Ausfall eines Umrichters wird mit einer vom parallel geschalteten Normalbetrieb abweichenden Reihenschaltung der zwei Motorwicklungssysteme nun vom intakten zweiten Umrichter das geforderte Nennmoment an der Antriebswelle der Arbeitsmaschine zur Verfuegung gestellt. Die erzielbare Maximalgeschwindigkeit verringert sich dabei allerdings auf die Haelfte. Die dargestellte Notbetriebsschaltung ist anwendbar bei Direktumrichtern und bei Spannungszwischenkreisumrichtern.

Abb. 1: Beispiel eines 12-pulsigen Umrichters in systematischer Darstellung mit Notbetriebsschaltung

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