Browse Prior Art Database

Verfahren zur Trennung von datenfuehrenden Kanaelen und Rauschkanaelen in optischen Systemen mit Hilfe von Polarisationsmessungen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000019768D
Original Publication Date: 2003-Oct-25
Included in the Prior Art Database: 2003-Oct-25
Document File: 2 page(s) / 87K

Publishing Venue

Siemens

Related People

Juergen Carstens: CONTACT

Abstract

In komplexen WDM (Wavelength Division Multiplexing) Systemen durchlaufen die Uebertragungskanaele optische Add/Drop Multiplexer (OADM) oder optische Cross-Connects (OXC). In diesen Einheiten werden die einzelnen Kanaele durch spektrale Filter getrennt und auf unterschiedlichen Pfaden im optischen Netz verteilt. Da die Kanaele nach der spektralen Trennung (De-Multiplex) oft unterschiedliche Verstaerkerstrecken durchlaufen, kommt es beim Ausfall eines Traegerkanals dazu, dass nur das dem Signal unterlegte Rauschen verstaerkt wird. Nach einer anschliessender spektralen Vereinigung (Multiplex) der einzelnen Kanaele sind die datenfuehrenden Kanaele nicht mehr von den Rauschsignal fuehrenden Kanaelen zu unterscheiden. Bisher wurde das Problem so geloest, dass aufgrund der Pegeldifferenzen zwischen dem Datensignal und dem darunter befindlichen Rauschsignal die Detektionskriterien abgeleitet wurden. Diese Methode funktioniert jedoch nur bei einer Abschaltung des Traegersignals zuverlaessig. Treten systembedingt nur kleine Pegeldifferenzaenderungen auf, z.B. durch den Einsatz geregelter Einzelkanalverstaerker, dann ist die Unterscheidung zwischen einem datenfuehrenden Kanal und einem Rauschkanal nicht mehr zuverlaessig moeglich.

This text was extracted from a PDF file.
At least one non-text object (such as an image or picture) has been suppressed.
This is the abbreviated version, containing approximately 51% of the total text.

Page 1 of 2

S

© SIEMENS AG 2003 file: 2003J13533.doc page: 1

Verfahren zur Trennung von datenfuehrenden Kanaelen und Rauschkanaelen in optischen Systemen mit Hilfe von Polarisationsmessungen

Idea: Ludger Grosse-Hering, DE-Muenchen; Dr. Juergen Martin, DE-Muenchen

In komplexen WDM (Wavelength Division Multiplexing) Systemen durchlaufen die Uebertragungskanaele optische Add/Drop Multiplexer (OADM) oder optische Cross-Connects (OXC). In diesen Einheiten werden die einzelnen Kanaele durch spektrale Filter getrennt und auf unterschiedlichen Pfaden im optischen Netz verteilt. Da die Kanaele nach der spektralen Trennung (De-Multiplex) oft unterschiedliche Verstaerkerstrecken durchlaufen, kommt es beim Ausfall eines Traegerkanals dazu, dass nur das dem Signal unterlegte Rauschen verstaerkt wird. Nach einer anschliessender spektralen Vereinigung (Multiplex) der einzelnen Kanaele sind die datenfuehrenden Kanaele nicht mehr von den Rauschsignal fuehrenden Kanaelen zu unterscheiden.

Bisher wurde das Problem so geloest, dass aufgrund der Pegeldifferenzen zwischen dem Datensignal und dem darunter befindlichen Rauschsignal die Detektionskriterien abgeleitet wurden. Diese Methode funktioniert jedoch nur bei einer Abschaltung des Traegersignals zuverlaessig. Treten systembedingt nur kleine Pegeldifferenzaenderungen auf, z.B. durch den Einsatz geregelter Einzelkanalverstaerker, dann ist die Unterscheidung zwischen einem datenfuehrenden Kanal und einem Rauschkanal nicht mehr zuverlaessig moeglich.

Um die datenfuehrenden Kanaele sicher von den Rauschkanaelen zu trennen, wird der Einsatz von polarisationsempfindlichen Elementen vorgeschlagen. Damit wird die Tatsache...