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Generisches Verfahren an NM-EM-Management-Schnittstellen zur Unterbindung unerwuenschter Notifications im Agent

IP.com Disclosure Number: IPCOM000019771D
Published in the IP.com Journal: Volume 3 Issue 10 (2003-10-25)
Included in the Prior Art Database: 2003-Oct-25
Document File: 3 page(s) / 93K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Die Prinzipien des Telecommunications Network (TMN) definieren mehrere Schichten fuer das Management eines Telekommunikationsnetzwerkes, wobei jede Schicht zwei Funktionen beinhaltet: zum einen die Manager-Funktion fuer die darunter liegende Schicht und zum anderen die Agent-Funktion fuer die darueber liegende Schicht. Ausserdem sind in den ITU-T-Standards X.73x sogenannte „Systems Management Functions“ definiert, die von Applikationsprozessen genutzt werden koennen. Dazu starten Manager zur Ueberwachung oder Kontrolle des Netzes sogenannte Operationen (requests), die in den Agenten ausgefuehrt werden und erhalten entsprechende Rueckmeldungen (responses). Agenten dagegen erkennen Netzereignisse (events) und generieren sogenannte Notifications, die als Ereignismeldungen (event reports) an Manager uebertragen werden. Die Kommunikation erfolgt dabei ueber Management-Schnittstellen. Solche Schnittstellen gibt es beispielsweise zwischen Network-Element-Management- und Network-Element-Ebene bzw. zwischen Network-Management und Network-Element-Management-Ebene, wie in Abbildung 1 dargestellt. Je komplexer das Netz ist, umso mehr Netzressourcen gibt es, die entsprechend eine grosse Menge von Notifications generieren koennen. Ein optimales Management setzt voraus, dass nur relevante Ereignismeldungen moeglichst schnell weitergeleitet werden. Normalerweise geschieht dies ueber in den Agenten vorhandene Filter (Event Forwarding Discriminators, EFD), die nur diejenigen Meldungen durchlassen, die bestimmten Kriterien genuegen. Ein Manager ist in der Lage, solche Filter in den Agenten einzurichten, zu aendern oder zu loeschen und somit den Informationsfluss nach seinen individuellen Anforderungen zu steuern. Dabei gibt es aber eine Reihe von Problemen:

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Generisches Verfahren an NM-EM-Management-Schnittstellen zur Unterbindung unerwuenschter Notifications im Agent

Idea: Lucian Hirsch, DE-Muenchen

Die Prinzipien des Telecommunications Network (TMN) definieren mehrere Schichten fuer das Management eines Telekommunikationsnetzwerkes, wobei jede Schicht zwei Funktionen beinhaltet: zum einen die Manager-Funktion fuer die darunter liegende Schicht und zum anderen die Agent- Funktion fuer die darueber liegende Schicht. Ausserdem sind in den ITU-T-Standards X.73x sogenannte "Systems Management Functions" definiert, die von Applikationsprozessen genutzt werden koennen. Dazu starten Manager zur Ueberwachung oder Kontrolle des Netzes sogenannte Operationen (requests), die in den Agenten ausgefuehrt werden und erhalten entsprechende Rueckmeldungen (responses). Agenten dagegen erkennen Netzereignisse (events) und generieren sogenannte Notifications, die als Ereignismeldungen (event reports) an Manager uebertragen werden. Die Kommunikation erfolgt dabei ueber Management-Schnittstellen. Solche Schnittstellen gibt es beispielsweise zwischen Network-Element-Management- und Network-Element-Ebene bzw. zwischen Network-Management und Network-Element-Management-Ebene, wie in Abbildung 1 dargestellt.

Je komplexer das Netz ist, umso mehr Netzressourcen gibt es, die entsprechend eine grosse Menge von Notifications generieren koennen. Ein optimales Management setzt voraus, dass nur relevante Ereignismeldungen moeglichst schnell weitergeleitet werden. Normalerweise geschieht dies ueber in den Agenten vorhandene Filter (Event Forwarding Discriminators, EFD), die nur diejenigen Meldungen durchlassen, die bestimmten Kriterien genuegen. Ein Manager ist in der Lage, solche Filter in den Agenten einzurichten, zu aendern oder zu loeschen und somit den Informationsfluss nach seinen individuellen Anforderungen zu steuern. Dabei gibt es aber eine Reihe von Problemen:

- Wegen der Vielfalt von unterschiedlichen Ereignissen und den entsprechenden Meldungen muessen die Filtermechanismen eine komplexe Struktur haben, was einerseits die Ueberpruefungszeit erhoeht und andererseits eine Aenderung der Filterkriterien schwierig macht.

- Fuer einen Manager eigentlich wichtige Meldungen (z. B. Alarme) koennen zu bestimmten Zeiten ueberfluessig sein, beispielsweise wenn ein Netzelement instand gesetzt wird. Eine Ausfilterung wuerde die Komplexitaet erhoehen und die Leistung wiederum verschlechtern.

- In Konfigurationen mit mehreren Managern richtet normalerweise jeder Manager seine eigenen Filter ein. Gemaess den TMN-Prinzipien muss aber jede einzelne Notification von jedem im Agenten vorhandenen Filter geprueft werden, was hier wiederholte Pruefungen bedeuten kann.

Die Alternative, einfachere Filtermechanismen einzurichten bzw. sie ganz wegzulassen wuerde zu einer enormen Last fuer das Netz fuehren und die Effizienz und Leistungsfaehigkeit enorm reduzieren. Andere Loesungen exist...