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Verfahren zur Uebertragung eines Bildes von einer Netzwerkeinheit an ein Telekommunikationsendgeraet waehrend des Verbindungsaufbaus

IP.com Disclosure Number: IPCOM000019773D
Original Publication Date: 2003-Oct-25
Included in the Prior Art Database: 2003-Oct-25
Document File: 3 page(s) / 72K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Durch die Einfuehrung neuer Dienste wie Videotelephonie (zukuenftig bei UMTS= Universal Mobile Telecommunication System) oder MMS (bei GSM= Global Standard for Mobile Communications), werden in modernen Mobiltelefonen immer haeufiger Farbbildschirme eingesetzt. Im Mobilfunkmarkt werden deshalb schon bald einer Vielzahl von aelteren Mobiltelefonen mit monochromen Displays einige wenige moderne Mobiltelefone mit Farbschirm gegenueberstehen. Fuer diejenigen Anwender, die ein modernes Mobiltelefon erworben haben, ist es sehr unbefriedigend, wenn das Farbdisplay ihres neuen Mobiltelefons „schwarz“ bleibt, nur weil das Mobiltelefon auf der Gegenseite keine Videotelephonie unterstuetzt. Ebenso waere auch ein Anwender eines modernen, MMS-faehigen GSM-Mobiltelefons mit Farbbildschirm dankbar fuer eine netzwerkseitige Unterstuetzung dieser Geraeteeigenschaft. Die Idee besteht nun darin, eine neue Funktionalitaet, genannt „images@call set-up“, fuer Mobilfunknetzwerke einzufuehren. Dabei werden Bilddateien, die vorher in einer Datenbank gespeichert wurden, von einer Netzwerkeinheit mittels USSD (Unstructured Supplementary Services Data) an ein Mobiltelefon uebertragen. Die Bilddateien koennen zum einen waehrend des Verbindungsaufbaus (USSD non call related) und zum anderen waehrend einer bestehenden Verbindung (USSD call related) uebertragen werden. Da die Uebertragungsdauer aufgrund geringer Bandbreite bei USSD zu lang ausfaellt, ist der Einsatz eines hierarchischen Codierungs- und Decodierungsverfahrens fuer Bilder besonders vorteilhaft. So kann dem Anwender schon fruehzeitig, wenn auch anfaenglich in leicht herabgesetzter Qualitaet, ein brauchbares Bild auf dem Farbbildschirm des Telekommunikationsendgeraetes wiedergegeben werden.

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S

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Verfahren zur Uebertragung eines Bildes von einer Netzwerkeinheit an ein Telekommunikationsendgeraet waehrend des Verbindungsaufbaus

Idea: Andreas Schmidt, DE-Salzgitter; Josef Laumen, DE-Salzgitter; Holger Schmidt, DE-Salzgitter

Durch die Einfuehrung neuer Dienste wie Videotelephonie (zukuenftig bei UMTS= Universal Mobile Telecommunication System) oder MMS (bei GSM= Global Standard for Mobile Communications), werden in modernen Mobiltelefonen immer haeufiger Farbbildschirme eingesetzt. Im Mobilfunkmarkt werden deshalb schon bald einer Vielzahl von aelteren Mobiltelefonen mit monochromen Displays einige wenige moderne Mobiltelefone mit Farbschirm gegenueberstehen. Fuer diejenigen Anwender, die ein modernes Mobiltelefon erworben haben, ist es sehr unbefriedigend, wenn das Farbdisplay ihres neuen Mobiltelefons "schwarz" bleibt, nur weil das Mobiltelefon auf der Gegenseite keine Videotelephonie unterstuetzt. Ebenso waere auch ein Anwender eines modernen, MMS-faehigen GSM-Mobiltelefons mit Farbbildschirm dankbar fuer eine netzwerkseitige Unterstuetzung dieser Geraeteeigenschaft.

Die Idee besteht nun darin, eine neue Funktionalitaet, genannt "images@call set-up", fuer Mobilfunknetzwerke einzufuehren. Dabei werden Bilddateien, die vorher in einer Datenbank gespeichert wurden, von einer Netzwerkeinheit mittels USSD (Unstructured Supplementary Services Data) an ein Mobiltelefon uebertragen. Die Bilddateien koennen zum einen waehrend des Verbindungsaufbaus (USSD non call related) und zum anderen waehrend einer bestehenden Verbindung (USSD call related) uebertragen werden. Da die Uebertragungsdauer aufgrund geringer Bandbreite bei USSD zu lang ausfaellt, ist der Einsatz eines hierarchischen Codierungs- und Decodierungsverfahrens fuer Bilder besonders vorteilhaft. So kann dem Anwender schon fruehzeitig, wenn auch anfaenglich in leicht herabgesetzter Qualitaet, ein brauchbares Bild auf dem Farbbildschirm des Telekommunikationsendgeraetes wiedergegeben werden.

Ein weiterer Bestandteil der neuen Funktionalitaet ist die automatische Rueckruffunktion von der Netzwerkseite. Sie ist z.B. von Vorteil, wenn das rufende Mobiltelefon kein Farbdisplay besitzt, das angerufene dagegen schon. Die Grundidee dabei ist, dass derjenige Teilnehmer, der den Anruf initiiert hat, von einer entsprechenden Netzwerkeinheit zurueckgerufen wird, sobald (1) der empfangsseitige Signalisierungsaufbau abgeschlossen ist und/oder (2) die Uebertragung eines Bildes mittels USSD abgeschlossen ist und/oder (3) der Angerufene den eingehenden Ruf entgegennimmt. Der Zeitpunkt des Rueckrufes kann beispielsweise auch durch einen entweder relativen (z.B. 50% der Groesse einer Bilddatei) oder absoluten (z.B. 6kbit) Schwellwert fuer die Menge der insgesamt zu uebertragenen Daten definiert werden. Dadurch kann die Wartezeit theoretisch nochmals herabgesetzt werden. Dies macht insbesondere bei Einsatz eines hierarchischen Codierungs- und De...