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Softwaregestuetzte variable Farbraeume fuer „sequential color“ Betrieb

IP.com Disclosure Number: IPCOM000020042D
Original Publication Date: 2003-Nov-25
Included in the Prior Art Database: 2003-Nov-25
Document File: 1 page(s) / 48K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Farbdisplays besitzen aufgrund ihres Konstruktionsprinzips einen geringen Wirkungsgrad. Einen grossen Teil dieser Verluste werden durch absorptive Filter verursacht. Ein weiterer Punkt ist die Zerlegung eines Pixels in drei Farbpunkte (dots), was zu einem schlechteren Fuellfaktor des Pixels fuehrt. Zur Verbesserung des Wirkungsgrades werden monochrome Displays in einem „sequential color“ Betrieb verwendet. Die rote, gruene und blaue Farbinformation wird hier in kurzen Abstaenden nacheinander dargestellt. Die Traegheit des Auges fuehrt zu einer Vermischung und damit zum Farbeindruck. Dieses Verfahren allein reicht jedoch fuer eine Vielzahl von Anwendungen nicht aus. Die Farbmischung im „sequential color“ Betrieb beruht auf der additiven Farbmischung von roten, gruenen und blauen Lichtquellen wie beispielsweise LEDs (Light Emitting Diode). Durch die drei entsprechenden Punkte im Farbraum wird ein Bereich aufgespannt, der alle auf diese Art darstellbaren Farben repraesentiert. Grundsaetzlich laesst sich ein Farbraum durch drei beliebige Farben aufspannen. Werden beispielsweise von RGB (Rot, Gruen, Blau - Farbmodell, bei dem sich alle Farben aus einem Mischungsverhaeltnis der drei genannten ergeben) die zusammen gesetzten Farben Cyan (Blau + Gruen), Magenta (Blau + Rot) und Gelb (Gruen + Rot) als Basisfarben fuer die Farbmischung gewaehlt, dann wird der Lichtstrom signifikant erhoeht, denn in der Zeitspanne, in der das Bild beispielsweise im herkoemmlichen Verfahren nur von einer roten LED beleuchtet wird, beleuchten jetzt gleichzeitig die blaue und die rote LED. Gleiches gilt entsprechend bei den beiden anderen Farben.

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S

© SIEMENS AG 2003 file: 2003J12708.doc page: 1

Softwaregestuetzte variable Farbraeume fuer "sequential color" Betrieb

Idea: Manfred Haehl, DE-Babenhausen; Jens Arras, DE-Babenhausen

Farbdisplays besitzen aufgrund ihres Konstruktionsprinzips einen geringen Wirkungsgrad. Einen grossen Teil dieser Verluste werden durch absorptive Filter verursacht. Ein weiterer Punkt ist die Zerlegung eines Pixels in drei Farbpunkte (dots), was zu einem schlechteren Fuellfaktor des Pixels fuehrt. Zur Verbesserung des Wirkungsgrades werden monochrome Displays in einem "sequential color" Betrieb verwendet. Die rote, gruene und blaue Farbinformation wird hier in kurzen Abstaenden nacheinander dargestellt. Die Traegheit des Auges fuehrt zu einer Vermischung und damit zum Farbeindruck. Dieses Verfahren allein reicht jedoch fuer eine Vielzahl von Anwendungen nicht aus.

Die Farbmischung im "sequential color" Betrieb beruht auf der additiven Farbmischung von roten, gruenen und blauen Lichtquellen wie beispielsweise LEDs (Light Emitting Diode). Durch die drei entsprechenden Punkte im Farbraum wird ein Bereich aufgespannt, der alle auf diese Art darstellbaren Farben repraesentiert. Grundsaetzlich laesst sich ein Farbraum durch drei beliebige Farben aufspannen. Werden beispielsweise von RGB (Rot, Gruen, Blau - Farbmodell, bei dem sich alle Farben aus einem Mischungsverhaeltnis der drei genannten ergeben) die zusammen gesetzten Farben Cyan (Blau + Gruen), Magenta (Blau + Rot) und Gelb (Gruen...