Browse Prior Art Database

Sinteraehnliches Verbindungsverfahren zur Herstellung oder Reparatur von Bauteilen unter Verwendung eines pulverfoermigen Zusatzwerkstoffs

IP.com Disclosure Number: IPCOM000020048D
Original Publication Date: 2003-Nov-25
Included in the Prior Art Database: 2003-Nov-25
Document File: 1 page(s) / 49K

Publishing Venue

Siemens

Related People

Juergen Carstens: CONTACT

Abstract

Geometrisch komplexe Bauteile, insbesondere fuer Hochtemperaturanwendungen, werden derzeit mit Hilfe von Gussverfahren hergestellt. Dabei mindern Gussfehler die Rate verwendbarer Teile (Ausbringungsrate) und verteuern so das Endprodukt. Ebenfalls koennen betriebsbedingte Beschaedigungen nur selten mit den gebraeuchlichen Schweiss- oder Loetverfahren repariert werden, da beispielsweise die Festigkeiten der verwendeten Zusatzwerkstoffe nicht ausreichen und/oder prozesstechnische Gegebenheiten eine werkstofflich geeignete Nachbildung im Reparaturbereich des Bauteils z.B. einer Maschine oder Turbine nicht zulassen. Das Sintern eines dazu geeigneten Materials gehoert zu den formgebenden Herstellungsverfahren aus einem koernigen oder pulverigen Zustand. Im Sinterprozess entstehen an den Beruehrungsstellen der Partikel u.a. in Abhaengigkeit von Druck und Temperatur Bindungen von hoher Festigkeit.

This text was extracted from a PDF file.
This is the abbreviated version, containing approximately 51% of the total text.

Page 1 of 1

S

© SIEMENS AG 2003 file: 2003J14250.doc page: 1

Sinteraehnliches Verbindungsverfahren zur Herstellung oder Reparatur von Bauteilen unter Verwendung eines pulverfoermigen Zusatzwerkstoffs

Idea: Jan Steinbach, DE-Berlin

Geometrisch komplexe Bauteile, insbesondere fuer Hochtemperaturanwendungen, werden derzeit mit Hilfe von Gussverfahren hergestellt. Dabei mindern Gussfehler die Rate verwendbarer Teile (Ausbringungsrate) und verteuern so das Endprodukt. Ebenfalls koennen betriebsbedingte Beschaedigungen nur selten mit den gebraeuchlichen Schweiss- oder Loetverfahren repariert werden, da beispielsweise die Festigkeiten der verwendeten Zusatzwerkstoffe nicht ausreichen und/oder prozesstechnische Gegebenheiten eine werkstofflich geeignete Nachbildung im Reparaturbereich des Bauteils z.B. einer Maschine oder Turbine nicht zulassen.

Das Sintern eines dazu geeigneten Materials gehoert zu den formgebenden Herstellungsverfahren aus einem koernigen oder pulverigen Zustand. Im Sinterprozess entstehen an den Beruehrungsstellen der Partikel u.a. in Abhaengigkeit von Druck und Temperatur Bindungen von hoher Festigkeit.

Das Fuegen von passgenauen Teilen zu Werkstuecken oder das Einfuegen von Ersatzstuecken in Werkstuecke aus metallischen oder keramischen Werkstoffen oder Kompositen daraus soll nun durch Versintern mit ultrafeinen bis nanodispersen Pulvern eines artgleichen Materials erfolgen. Die Idee dabei ist die Nutzung der guten Sinteraktivitaet hochdisperser Pulver zur Ausfuehrung eines sinteraehnlichen Fuegeverfahrens. Die erforderlichen Temperatur- und Druckverhaeltnisse werden teilweise durch die Einkopplung hochfrequenter mechanischer Schwingungen realisiert.

Bei der neuen Method...