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IP-Multicast, sensitiv fuer QoS-/Policy-/Verkehrslast-Aspekte

IP.com Disclosure Number: IPCOM000020069D
Published in the IP.com Journal: Volume 3 Issue 11 (2003-11-25)
Included in the Prior Art Database: 2003-Nov-25
Document File: 1 page(s) / 46K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Um in einem IP-Netzwerk Daten von einem Sender zu mehreren Empfaengern zu senden, wird eine IP-Multicast-Verbindung benutzt. Die Zieladresse einer solchen Verbindung ist eine Broadcast-Adresse. Der Vorteil solcher Multicast-Verbindungen liegt in der reduzierten Netzlast. Die IP-Pakete werden nur einmal gesendet. Das Kopieren und Verteilen auf die einzelnen Empfaenger uebernehmen Multicast-Router. Eine IP-Multicast-Verbindung beinhaltet die Moeglichkeit zwischen verschiedenen Multicast-Streams zu wechseln. Dies ist insbesondere bei einer Video-Anwendung von Vorteil, bei der zwischen verschiedenen Kanaelen (verschiedenen Multicast-Streams) umgeschaltet werden kann. In dem Fall, dass ein Teilnehmer (Endknoten) einer Multicast-Verbindung zwischen mehreren Multicast-Streams wechselt, ist es wuenschenswert, die Zeit fuer den Wechsel von einem Stream (Abmelden vom bisherigen Multicast) zum anderen (Anmelden am neuen Multicast) moeglichst kurz zu halten. Die IP-Pakete durchlaufen i.A. mehrere Router bis sie an ihrem Ziel ankommen. Durch ein Umschalten des Streams sind so auch mehrere Router betroffen, die eine Aenderung an ihren Routing-Tabellen vornehmen muessen. Es wird vorgeschlagen, die noetigen Aenderungen an allen beteiligen Routern gleichzeitig durchzufuehren. Gewaehrleistet wird dies dadurch, dass an alle beteiligten Router ein Zeitstempel zugesandt wird, der angibt zu welchem Zeitpunkt umgeschaltet wird. D.h. zu dem genannten Zeitpunkt uebernehmen die Router die noetigen Eintraege in ihre Routing-Tabellen. Dazu muessen alle Router eine synchron laufende Uhr besitzen (z.B. NTP, Network Time Protocol). Um diesen Zeitpunkt zu bestimmen, muss die Zeitdauer bekannt sein, die ein IP-Paket fuer einen Weg vom Broadcast-Sendeknoten zu den Empfaengern benoetigt. Es kann entweder eine fest eingestellte Zeit verwendet werden, oder es werden die Zeitstempel der JOIN-(Anmelden am Multicast-Stream) und LEAVE-(Abmelden vom Multicast-Stream) Meldungen herangezogen, um daraus die Laufzeit der IP-Pakete zu bestimmen. Alternativ kann ein Ping (ICMP-Echo) vom Broadcast-Sendeknoten an den Empfaenger gesendet und seine Laufzeit bestimmt werden.

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S

© SIEMENS AG 2003 file: 2003J12482.doc page: 1

IP-Multicast, sensitiv fuer QoS-/Policy-/Verkehrslast-Aspekte

Idea: Bernd Hoffmann, DE-Muenchen

Um in einem IP-Netzwerk Daten von einem Sender zu mehreren Empfaengern zu senden, wird eine IP-Multicast-Verbindung benutzt. Die Zieladresse einer solchen Verbindung ist eine Broadcast- Adresse. Der Vorteil solcher Multicast-Verbindungen liegt in der reduzierten Netzlast. Die IP-Pakete werden nur einmal gesendet. Das Kopieren und Verteilen auf die einzelnen Empfaenger uebernehmen Multicast-Router. Eine IP-Multicast-Verbindung beinhaltet die Moeglichkeit zwischen verschiedenen Multicast-Streams zu wechseln. Dies ist insbesondere bei einer Video-Anwendung von Vorteil, bei der zwischen verschiedenen Kanaelen (verschiedenen Multicast-Streams) umgeschaltet werden kann. In dem Fall, dass ein Teilnehmer (Endknoten) einer Multicast-Verbindung zwischen mehreren Multicast-Streams wechselt, ist es wuenschenswert, die Zeit fuer den Wechsel von einem Stream (Abmelden vom bisherigen Multicast) zum anderen (Anmelden am neuen Multicast) moeglichst kurz zu halten. Die IP-Pakete durchlaufen i.A. mehrere Router bis sie an ihrem Ziel ankommen. Durch ein Umschalten des Streams sind so auch mehrere Router betroffen, die eine Aenderung an ihren Routing-Tabellen vornehmen muessen.

Es wird vorgeschlagen, die noetigen Aenderungen an allen beteiligen Routern gleichzeitig durchzufuehren. Gewaehrleistet wird dies dadurch, dass an alle beteiligten Ro...