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Realisierung einer hardwaregesteuerten Spiegelung von Speicherbloecken zur Unterstuetzung einer Baugruppenredundanz

IP.com Disclosure Number: IPCOM000020072D
Published in the IP.com Journal: Volume 3 Issue 11 (2003-11-25)
Included in the Prior Art Database: 2003-Nov-25
Document File: 2 page(s) / 317K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

In einer Vielzahl von Applikationen besteht ein hoher Anspruch an die Zuverlaessigkeit von EDV-Systemen. Die Zuverlaessigkeit eines EDV Systems laesst sich durch zusaetzliche Redundanz von Baugruppen erhoehen. Dabei existieren im System einige der Baugruppen mehrmals (meist zweimal), wobei sich eine im aktiven, die andere im passiven Modus (standby) befindet. Bei einem Ausfall der aktiven Komponente uebernimmt die passive Komponente den Betrieb. Dabei geschieht der Wechsel fuer den Benutzer transparent - der Benutzer merkt den Wechsel nicht. Um dies technisch umzusetzen, muss die passive Komponente staendig den Systemzustand der aktiven Komponente annehmen/kennen, um bei Ausfall der aktiven Komponente sofort den Betrieb weiterfuehren zu koennen. Bisher wird dies auf Software-Ebene realisiert, d.h. das Betriebssystem oder Programme werden mit entsprechenden Funktionalitaeten ausgestattet. Die benoetigten Programmteile belasten die Zentralrecheneinheit jedoch erheblich. Es wird vorgeschlagen, die Synchronisation der passiven Komponenten auf Hardware-Ebene zu realisieren. Dabei wird ein schneller, serieller Kanal zwischen den beteiligten Baugruppen eingesetzt. Die Software, die auf den Baugruppen/Komponenten im Einsatz ist, speichert alle ihre Zustandsvariablen in einen bestimmten Speicherbereich. Da diese Daten, verglichen mit der Schreib-/Leseperformance des seriellen Kanals (Controller-Bus), selten geschrieben werden, ist es moeglich diese Daten ohne Softwareinteraktion zu spiegeln.

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S

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Realisierung einer hardwaregesteuerten Spiegelung von Speicherbloecken zur Unterstuetzung einer Baugruppenredundanz

Idea: Tim Koeppe, DE-Greifswald

In einer Vielzahl von Applikationen besteht ein hoher Anspruch an die Zuverlaessigkeit von EDV- Systemen. Die Zuverlaessigkeit eines EDV Systems laesst sich durch zusaetzliche Redundanz von Baugruppen erhoehen. Dabei existieren im System einige der Baugruppen mehrmals (meist zweimal), wobei sich eine im aktiven, die andere im passiven Modus (standby) befindet. Bei einem Ausfall der aktiven Komponente uebernimmt die passive Komponente den Betrieb. Dabei geschieht der Wechsel fuer den Benutzer transparent - der Benutzer merkt den Wechsel nicht. Um dies technisch umzusetzen, muss die passive Komponente staendig den Systemzustand der aktiven Komponente annehmen/kennen, um bei Ausfall der aktiven Komponente sofort den Betrieb weiterfuehren zu koennen. Bisher wird dies auf Software-Ebene realisiert, d.h. das Betriebssystem oder Programme werden mit entsprechenden Funktionalitaeten ausgestattet. Die benoetigten Programmteile belasten die Zentralrecheneinheit jedoch erheblich.

Es wird vorgeschlagen, die Synchronisation der passiven Komponenten auf Hardware-Ebene zu realisieren. Dabei wird ein schneller, serieller Kanal zwischen den beteiligten Baugruppen eingesetzt. Die Software, die auf den Baugruppen/Komponenten im Einsatz ist, speichert alle ihre Zustandsvariablen in einen bestimmten Speicherbereich. Da diese...