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Verfahren zur Realisierung eines Anruferidentitaetsservice

IP.com Disclosure Number: IPCOM000020075D
Published in the IP.com Journal: Volume 3 Issue 11 (2003-11-25)
Included in the Prior Art Database: 2003-Nov-25
Document File: 6 page(s) / 102K

Publishing Venue

Siemens

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Juergen Carstens: CONTACT

Abstract

Derzeit werden verschiedene Konzepte entwickelt, bei denen dem Endgeraet des Angerufenen und/oder des Anrufers in der Phase des Verbindungsaufbaus bzw. waehrend einer bestehenden Verbindung eine Bilddatei des Kommunikationspartners, z.B. ein persoenliches Bild des Anrufenden/Angerufenen oder ein Firmenlogo, uebermittelt wird. Eine Moeglichkeit besteht darin, das Bild parallel zum Verbindungsaufbau im PLMN (Public Land Mobile Network) ueber das Internet zu transferieren. Die Korrelation von Verbindungsaufbau und uebertragenem Bild kann dabei im PLMN des angerufenen Teilnehmers erfolgen. Bei einem aehnlichen Konzept wird das zu uebertragende Bild vom Endgeraet (User Equipment, UE) vor oder waehrend des Verbindungsaufbaus in das PLMN des anrufenden Teilnehmers uebertragen und dort zwischengespeichert. Nachdem der angerufene Teilnehmer die Verbindung angenommen hat, wird das Bild zum angerufenen Teilnehmer uebertragen. Zur Realisierung dieses Verfahrens muss allerdings ein neuer Supplementary Service (SS; dt. Zusatzdienst) definiert werden. Eine aehnliche Funktionalitaet bietet weiterhin die so genannte „Calling Faces/Images“ Funktion. Hierbei speichert der Nutzer beliebige Bilder auf seinem Mobilfunktelefon ab. Das Bild wird anschliessend mit einer im Telefon- und/oder Adressbuch enthaltenen MSISDN (Multi Subscriber ISDN Number) verknuepft. Ist nun der CLIP (Calling Line Identification Presentation) SS aktiviert, mit dessen Hilfe die MSISDN des anrufenden Teilnehmers uebertragen werden kann, dann wird, sofern eine im Telefon- bzw. Adressbuch enthaltene MSISDN detektiert wird, das hiermit verknuepfte Bild auf dem Display des UEs dargestellt.

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S

© SIEMENS AG 2003 file: 2003J14293.doc page: 1

Verfahren zur Realisierung eines Anruferidentitaetsservice

Idea: Holger Schmidt, DE-Salzgitter; Maik Bienas, DE-Salzgitter; Andreas Schmidt, DE-Salzgitter

Derzeit werden verschiedene Konzepte entwickelt, bei denen dem Endgeraet des Angerufenen und/oder des Anrufers in der Phase des Verbindungsaufbaus bzw. waehrend einer bestehenden Verbindung eine Bilddatei des Kommunikationspartners, z.B. ein persoenliches Bild des Anrufenden/Angerufenen oder ein Firmenlogo, uebermittelt wird. Eine Moeglichkeit besteht darin, das Bild parallel zum Verbindungsaufbau im PLMN (Public Land Mobile Network) ueber das Internet zu transferieren. Die Korrelation von Verbindungsaufbau und uebertragenem Bild kann dabei im PLMN des angerufenen Teilnehmers erfolgen. Bei einem aehnlichen Konzept wird das zu uebertragende Bild vom Endgeraet (User Equipment, UE) vor oder waehrend des Verbindungsaufbaus in das PLMN des anrufenden Teilnehmers uebertragen und dort zwischengespeichert. Nachdem der angerufene Teilnehmer die Verbindung angenommen hat, wird das Bild zum angerufenen Teilnehmer uebertragen. Zur Realisierung dieses Verfahrens muss allerdings ein neuer Supplementary Service (SS; dt. Zusatzdienst) definiert werden. Eine aehnliche Funktionalitaet bietet weiterhin die so genannte "Calling Faces/Images" Funktion. Hierbei speichert der Nutzer beliebige Bilder auf seinem Mobilfunktelefon ab. Das Bild wird anschliessend mit einer im Telefon- und/oder Adressbuch enthaltenen MSISDN (Multi Subscriber ISDN Number) verknuepft. Ist nun der CLIP (Calling Line Identification Presentation) SS aktiviert, mit dessen Hilfe die MSISDN des anrufenden Teilnehmers uebertragen werden kann, dann wird, sofern eine im Telefon- bzw. Adressbuch enthaltene MSISDN detektiert wird, das hiermit verknuepfte Bild auf dem Display des UEs dargestellt.

Im Folgenden wird ein zweiphasiges Signalisierungsverfahren zur Realisierung eines Anruferidentitaetsservice vorgestellt, das den bereits standardisierten und verfuegbaren User-to-User Signalling Suplementary Service (UUS SS) verwendet. Der UUS SS ermoeglicht den bidirektionalen Transfer von Daten zwischen zwei Mobilfunkendgeraeten. Ein Datenbock wird als User-to-User Information (UUI) bezeichnet und enthaelt maximal 128 Oktetts (= 1kBit), die fuer das Netzwerk transparent uebertragen werden (Abb. 1). Der UUS SS kann grundsaetzlich in drei einzelne Services unterteilt werden. UUS Service 1 und 2 dienen zum bidirektionalen Austausch von Daten waehrend des Verbindungsaufbaus (und/oder Verbindungsabbaus), d.h. sie werden in die Call Control (CC) - Nachrichten eingebettet. Beim UUS SS 2 koennen dabei die UUIs durch den Empfaenger bestaetigt werden, und die UUIs koennen verkettet werden. Der UUS SS 3 dient zum Datenaustausch waehrend einer bestehenden Verbindung. Die UUIs koennen hier ebenfalls verkettet werden.

In der ersten Phase des Anruferidentitaetsservice erfolgt keine explizite Bilduebertragung,...