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Verwendung der akustischen Schnittstellen mehrerer durch Funkschnittstellen verbundener Endgeraete zur Sprach- und Audiosignalverarbeitung

IP.com Disclosure Number: IPCOM000020140D
Original Publication Date: 2003-Nov-25
Included in the Prior Art Database: 2003-Nov-25
Document File: 2 page(s) / 85K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

In der Telefonie tritt eine Minderung der Sprachqualitaet durch Ueberlagerung des Sprachsignals mit Stoergeraeuschen und/oder Hall-Effekten auf. Diese stoerenden Signale werden vom Mikrofon genauso wie das eigentliche Sprachsignal aufgenommen und erschweren dem fernen Teilnehmer am anderen Ende das Verstehen des Gesprochenen. Ein Ziel der digitalen Sprachsignalverarbeitung ist es daher, diese Stoeranteile im vom Mikrofon empfangenen Signal zu erkennen und sie zu unterdruecken, um die Sprachqualitaet zu erhoehen. Es gibt verschiedene Algorithmen, die auf unterschiedliche Arten die Stoeranteile in dem Signal zu erkennen versuchen und diese dann entfernen. Eine Klasse von Algorithmen verwendet mehrere Mikrofone. Hier wird ausgenutzt, dass das Sprachsignal - lediglich um eine konstante Zeit verzoegert - mit grosser Aehnlichkeit an allen Mikrofonen empfangen wird, waehrend der Stoeranteil, welcher an den verschiedenen Mikrofonen empfangen wird, nur wenig Aehnlichkeit zwischen den verschiedenen Mikrofonkanaelen aufweist. Diese Klasse von Algorithmen laesst somit aufgrund der zusaetzlichen Informationen, die aus der raeumlichen Struktur des Schallfelds extrahiert werden koennen, eine bessere Entstoerung des Signals erwarten als die erste hier beschriebene Klasse. Bisher werden die verwendeten Mikrofone in dasselbe Geraet eingebaut.

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S

© SIEMENS AG 2003 file: 2003J15522.doc page: 1

Verwendung der akustischen Schnittstellen mehrerer durch Funkschnittstellen verbundener Endgeraete zur Sprach- und Audiosignalverarbeitung

Idea: Dr. Christoph Poerschmann, DE-Bocholt; Stefano Klinke, DE-Bocholt;

Frank Lorenz, DE-Bocholt

In der Telefonie tritt eine Minderung der Sprachqualitaet durch Ueberlagerung des Sprachsignals mit Stoergeraeuschen und/oder Hall-Effekten auf. Diese stoerenden Signale werden vom Mikrofon genauso wie das eigentliche Sprachsignal aufgenommen und erschweren dem fernen Teilnehmer am anderen Ende das Verstehen des Gesprochenen. Ein Ziel der digitalen Sprachsignalverarbeitung ist es daher, diese Stoeranteile im vom Mikrofon empfangenen Signal zu erkennen und sie zu unterdruecken, um die Sprachqualitaet zu erhoehen. Es gibt verschiedene Algorithmen, die auf unterschiedliche Arten die Stoeranteile in dem Signal zu erkennen versuchen und diese dann entfernen. Eine Klasse von Algorithmen verwendet mehrere Mikrofone. Hier wird ausgenutzt, dass das Sprachsignal - lediglich um eine konstante Zeit verzoegert - mit grosser Aehnlichkeit an allen Mikrofonen empfangen wird, waehrend der Stoeranteil, welcher an den verschiedenen Mikrofonen empfangen wird, nur wenig Aehnlichkeit zwischen den verschiedenen Mikrofonkanaelen aufweist. Diese Klasse von Algorithmen laesst somit aufgrund der zusaetzlichen Informationen, die aus der raeumlichen Struktur des Schallfelds extrahiert werden koennen, eine bessere Entstoerung des Signals erwarten als die erste hier beschriebene Klasse. Bisher werden die verwendeten Mikrofone in dasselbe Geraet eingebaut.

Es wird vorgeschlagen, mehrere oder alle im System zur Verfuegung stehenden Mikrofone und Lautsprecher zur Unterdrueckung der Stoerung zu verwenden. Dies koennen z.B. bei einem DECT- (Digital Enhanced Cordless Telecommunications) Telefon Mikrofone in dem Mobilteil und der Basisstation sein. Dies ermoeglicht es, die akustischen Komponenten (Mikrofon und Lautsprecher) von zwei...