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Ortungssystem für Spitäler und Pflegeheime

IP.com Disclosure Number: IPCOM000020278D
Published in the IP.com Journal: Volume 3 Issue 12 (2003-12-25)
Included in the Prior Art Database: 2003-Dec-25
Document File: 6 page(s) / 63K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Systemanforderungen Viele Pflegeheime haben das Problem, dass desorientierte Personen oft unkontrolliert das Haus verlassen und später irgendwo aufgegriffen werden. Ein Ortungssystem soll rechtzeitig bemerken, wenn ein Patient seine Abteilung oder das Areal verlässt, oder dies besser sogar verhindern können. Es ist auch ein Vorteil, wenn gewisse Patienten innerhalb des Areals geortet werden können. Ein weiterer Vorteil ist, wenn der vom Patienten getragene Tag eine Alarmtaste hat, mit der er eine Krankenschwester rufen kann. Dank dem Ortungssystem wird sofort klar, wo sich der Patient gerade befindet.In vielen Fällen ist es nützlich, wenn am Tag ein Monitorgerät für Gesundheitsdaten angeschlossen werden kann, das laufend Messwerte sammelt und diese bei Bedarf an eine Zentrale übermittelt, oder einen Alarm auslöst, wenn ein kritischer Gesundheitszustand eintritt. Ein spezielles Problem ist die Art und Weise, wie der Tag an einem desorientierten Patienten befestigt wird. Nicht alle sehen den Sinn eines solchen Tags ein und würden ihn wahrscheinlich entfernen, bzw. irgendwo liegen lassen. Es besteht daher die Idee, den Tag in die Kleidung von solchen Patienten einzunähen. Möglich ist auch eine Befestigung z.B. am Handgelenk, die nur durch das Pflegepersonal gelöst werden kann.

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S

Ortungssystem für Spitäler und Pflegeheime

Idea: Bruno Wenger, CH-8047 Zürich

Systemanforderungen

Viele Pflegeheime haben das Problem, dass desorientierte Personen oft unkontrolliert das Haus verlassen und später irgendwo aufgegriffen werden.

Ein Ortungssystem soll rechtzeitig bemerken, wenn ein Patient seine Abteilung oder das Areal verlässt, oder dies besser sogar verhindern können. Es ist auch ein Vorteil, wenn gewisse Patienten innerhalb des Areals geortet werden können. Ein weiterer Vorteil ist, wenn der vom Patienten getragene Tag eine Alarmtaste hat, mit der er eine Krankenschwester rufen kann. Dank dem Ortungssystem wird sofort klar, wo sich der Patient gerade befindet.In vielen Fällen ist es nützlich, wenn am Tag ein Monitorgerät für Gesundheitsdaten angeschlossen werden kann, das laufend Messwerte sammelt und diese bei Bedarf an eine Zentrale übermittelt, oder einen Alarm auslöst, wenn ein kritischer Gesundheitszustand eintritt.

Ein spezielles Problem ist die Art und Weise, wie der Tag an einem desorientierten Patienten befestigt wird. Nicht alle sehen den Sinn eines solchen Tags ein und würden ihn wahrscheinlich entfernen, bzw. irgendwo liegen lassen. Es besteht daher die Idee, den Tag in die Kleidung von solchen Patienten einzunähen. Möglich ist auch eine Befestigung z.B. am Handgelenk, die nur durch das Pflegepersonal gelöst werden kann.

Die Leser, mit denen die Tags geortet werden, sind dauernd mit einem zentralen Hintergrundsystem verbunden, das die Ortsbestimmungen durchführt und den Gebäudezutritt regelt. Bei Neubauten kann die dafür notwendige Verkabelung von Anfang an eingeplant werden. Eine Nachrüstung an bestehenden Gebäuden kann teilweise auch mit drahtlosen Verbindungen erfolgen, wenn die vorhandene Netzinfrastruktur nicht genutzt werden kann.

Schliesslich dient ein solches Ortungssystem nicht nur zur Überwachung von Patienten. Sinnvollerweise können damit auch Angehörige des Pflegepersonals geortet, bzw. rasch aufgefunden werden. Auch eine Arbeitszeiterfassung ist denkbar. Erweitert man den Tag zusätzlich mit einem Display und Piepston, kann er auch als einfacher Pager verwendet werden.

Heute existierende Lösungsansätze für solche Ortungssysteme basieren auf Technologien mit sehr grossen, aber nicht genau definierten Reichweiten (z.B. 300 m, auf DECT-Basis). Sie können damit einen Patienten nur vermissen, wenn er das Areal bereit verlassen hat, ohne die Möglichkeit einer Ortung. Andere Systeme arbeiten mit passiven Tags ohne Batterie und sehr kurzen Reichweiten von weniger als 1 m. Mit solchen Batchsystemen können nur sehr wenige Funktionen realisiert werden. Attraktive Merkmale wie Notruftaste oder flächendeckender Ortung sind nicht möglich.

Ortungssystem mit EasyAccess-Technologie

Die beschriebenen Systemanforderungen können mit der neu entwickelten EasyAccess-Technologie vollumfänglich abgedeckt werden.

Sie erlaubt bei situationsgerechtem Installationsaufwand wahlweise eine Ortung an bestimmten Punkten...