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Hybrides Duplex-Verfahren fuer hohe Datenraten

IP.com Disclosure Number: IPCOM000020279D
Published in the IP.com Journal: Volume 3 Issue 12 (2003-12-25)
Included in the Prior Art Database: 2003-Dec-25
Document File: 2 page(s) / 182K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Ein stetig steigendes Datenvolumenaufkommen durch multimediale Anwendungen und eine wachsende Anzahl von Teilnehmern bei der drahtlosen Kommunikationstechnik erfordern die Erschliessung weiterer Frequenzbaender, um die steigende Nachfrage nach Uebertragungsbandbreite erfuellen zu koennen. Dabei duerfen jedoch bestehende Systeme nicht gestoert werden. Die Erfindung beschreibt ein Duplex-Verfahren, welches die Vorteile der beiden bestehenden Systeme TDD (Time Division Duplex) und FDD (Frequency Division Duplex) nutzt und deren Nachteile umgeht, wobei sehr hohe Datenraten und asymmetrisches Verkehrsaufkommen beruecksichtigt werden. FDD und TDD werden dabei gleichzeitig genutzt, wobei fuer die Nutzdatenuebertragung mit einer sehr grossen Bandbreite durch das TDD-Verfahren realisiert wird, die Steuerung mit dem geringeren Datenvolumen dagegen wird durch einen zweiten Duplex-Kanal, der gleichzeitig durch ein FDD-Verfahren genutzt wird, ausgefuehrt. TDD und FDD werden auf unterschiedliche Bandbreiten hinsichtlich ihres Datenvolumens aufgeteilt (siehe Abb. 1).

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S

© SIEMENS AG 2003 file: 2003J07181.doc page: 1

Hybrides Duplex-Verfahren fuer hohe Datenraten

Idea: Dr. Matthias Lott, DE-Muenchen; Dr. Egon Schultz, DE-Muenchen

Ein stetig steigendes Datenvolumenaufkommen durch multimediale Anwendungen und eine wachsende Anzahl von Teilnehmern bei der drahtlosen Kommunikationstechnik erfordern die Erschliessung weiterer Frequenzbaender, um die steigende Nachfrage nach Uebertragungsbandbreite erfuellen zu koennen. Dabei duerfen jedoch bestehende Systeme nicht gestoert werden.

Die Erfindung beschreibt ein Duplex-Verfahren, welches die Vorteile der beiden bestehenden Systeme TDD (Time Division Duplex) und FDD (Frequency Division Duplex) nutzt und deren Nachteile umgeht, wobei sehr hohe Datenraten und asymmetrisches Verkehrsaufkommen beruecksichtigt werden. FDD und TDD werden dabei gleichzeitig genutzt, wobei fuer die Nutzdatenuebertragung mit einer sehr grossen Bandbreite durch das TDD-Verfahren realisiert wird, die Steuerung mit dem geringeren Datenvolumen dagegen wird durch einen zweiten Duplex-Kanal, der gleichzeitig durch ein FDD-Verfahren genutzt wird, ausgefuehrt. TDD und FDD werden auf unterschiedliche Bandbreiten hinsichtlich ihres Datenvolumens aufgeteilt (siehe Abb. 1).

Fuer die Nutzdatenuebertragung im TDD-Verfahren vom Sender zum Empfaenger wird die Bandbreite Bdata reserviert. Fuer den Rueckkanal vom Empfaenger zum Sender wird die Steuerungsbreite Bctrl reserviert. Aendert sich die Uebertragungsrichtung der Nutzdaten, dann wird such die Zuordnung der Frequenzbereiche geaendert, d.h. die Station, die die Nutzdaten zu uebertragen hat, verwendet stets die Nutzdatenbreite. Die Trennung der Uebertragungsrichtung fuer die Nutzdaten findet somit im Zeitbereich statt.

Abb...