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Vergroesserung der Scheibenoberflaeche zur schnelleren Abkuehlung des Rotors und Optimierung der Betriebsspalte

IP.com Disclosure Number: IPCOM000020443D
Published in the IP.com Journal: Volume 3 Issue 12 (2003-12-25)
Included in the Prior Art Database: 2003-Dec-25
Document File: 1 page(s) / 45K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Im Betrieb nehmen Laeufer, Rotor und Gehaeuse einer Gasturbine Waerme auf, die sie nach dem (stationaeren) Betrieb bei einem Abfahr-Programm unterschiedlich schnell wieder abgeben. Durch die langanhaltende Speicherung der sich im Betrieb eingestellten Waerme innerhalb des Scheibenlaeufers besteht bei einem erneuten Start, dem sogenannten Warmstart, die Gefahr, dass es zu Beruehrungen zwischen dem noch stark waermebeladenen Rotor und dem schon wesentlich weiter abgekuehlten Gehaeuse kommt. Das Gehaeuse schnuert naemlich den Rotor geradezu ein. Um dies zu verhindern, werden bisher entsprechend grosse Radialspalte vorgesehen. Ein weiterer Aspekt sind die Service- und Wartungsarbeiten im Inneren der Turbine. Es dauert etwa 24 Stunden, bis der Laeufer eine Temperatur erreicht hat, die derartige Arbeiten ermoeglichen. Bei einem vorzeitigen Anhalten des Laeufers kommt es aufgrund der Restwaerme im Inneren zur Laeuferverkruemmung und infolge dessen zum Festklemmen des Laeufers. Damit wird ein Neustart unmoeglich.

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S

© SIEMENS AG 2003 file: 2003J15271.doc page: 1

Vergroesserung der Scheibenoberflaeche zur schnelleren Abkuehlung des Rotors und Optimierung der Betriebsspalte

Idea: Dr. Steffen Skreba, DE-Muelheim; Andreas Peters, DE-Muelheim; Dr. Marc Mittelbach, DE-

Muelheim; Bernhard Kuesters, DE-Muelheim; Dieter Minninger, DE-Muelheim; Dr. Bernd Stoecker, DE-Muelheim; Holger Bauer, DE-Muelheim; Stephan Schmidt, DE-Muelheim

Im Betrieb nehmen Laeufer, Rotor und Gehaeuse einer Gasturbine Waerme auf, die sie nach dem (stationaeren) Betrieb bei einem Abfahr-Programm unterschiedlich schnell wieder abgeben. Durch die langanhaltende Speicherung der sich im Betrieb eingestellten Waerme innerhalb des Scheibenlaeufers besteht bei einem erneuten Start, dem sogenannten Warmstart, die Gefahr, dass es zu Beruehrungen zwischen dem noch stark waermebeladenen Rotor und dem schon wesentlich weiter abgekuehlten Gehaeuse kommt. Das Gehaeuse schnuert naemlich den Rotor geradezu ein.

Um dies zu verhindern, werden bisher entsprechend grosse Radialspalte vorgesehen. Ein weiterer Aspekt sind die Service- und Wartungsarbeiten im Inneren der Turbine. Es dauert etwa 24 Stunden, bis der Laeufer eine Temperatur erreicht hat, die derartige Arbeiten ermoeglichen. Bei einem vorzeitigen Anhalten des Laeufers kommt es aufgrund der Restwaerme im Inneren zur Laeuferverkruemmung und infolge dessen zum Festklemmen des Laeufers. Damit wird ein Neustart unmoeglich.

Um das thermische Verhalten des Rotors dahingehend...