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Persoenlicher Datentraeger in Form eines Speicherstifts zur Bereitstellung von medizinischen Daten eines Patienten

IP.com Disclosure Number: IPCOM000020527D
Original Publication Date: 2003-Dec-25
Included in the Prior Art Database: 2003-Dec-25
Document File: 2 page(s) / 50K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Auch bei fortschreitender Digitalisierung und Vernetzung heutiger Kliniken und Institute wird selten ganz auf Papierdokumente verzichtet, da sich Patienten unter Umstaenden in Bereichen ohne Netzzugang aufhalten oder es in Notsituationen nicht moeglich ist, hinreichend schnell durch eine Fuelle digital gespeicherter Daten zu navigieren und die fuer die jeweilige Situation benoetigten zu finden. So werden in vielen Kliniken Daten von Patienten (z.B. Bilder, Untersuchungsergebnisse, Krankheitsverlaeufe, Berichte, Verschreibungen) auf Papier dokumentiert und den Patienten entweder mitgegeben oder separat als Papierdokument verwahrt. Dies birgt u.a. die Nachteile, dass die Daten verloren gehen oder auch fuer Unbefugte direkt lesbar sein koennen. Vorgeschlagen wird nun die Nutzung eines so genannten Speicher-Sticks, also eines z.B. an einen USB-Port (Universal Serial Bus -Anschluss) eines Personal Computers (PC) anschliessbaren kleinen elektronischen Datenspeichers. Mit Hilfe eines solchen Speicherstifts koennen medizinische Patientendaten nichtfluechtig (ueber laengere Zeit) gespeichert werden. Ein solcher Datenspeicher hat den Vorteil, dass er mit dem Patienten oder dessen Patientenbett verbunden sein und ‚mitwandern‘ kann. Mittels z.B. eines Patientenmonitors, Laptops, PCs oder PDAs (Personal Digital Assistant) koennen die Daten an jedem Aufenthaltsort des Patienten durch eine Standard-Datenverarbeitung mobil ausgelesen, veraendert und wieder abgespeichert werden. Dadurch ist eine nun ‚bewegliche Krankenakte‘ von hoher inhaltlicher Aktualitaet moeglich. Die medizinischen Daten koennen bei Verlegungen, Krankentransporten oder Notfallrettungen problemlos mitgenommen und am Zielort ausgelesen werden.

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S

© SIEMENS AG 2003 file: 2003J15141.doc page: 1

Persoenlicher Datentraeger in Form eines Speicherstifts zur Bereitstellung von medizinischen Daten eines Patienten

Idea: Roland Betz, DE-Erlangen

Auch bei fortschreitender Digitalisierung und Vernetzung heutiger Kliniken und Institute wird selten ganz auf Papierdokumente verzichtet, da sich Patienten unter Umstaenden in Bereichen ohne Netzzugang aufhalten oder es in Notsituationen nicht moeglich ist, hinreichend schnell durch eine Fuelle digital gespeicherter Daten zu navigieren und die fuer die jeweilige Situation benoetigten zu finden. So werden in vielen Kliniken Daten von Patienten (z.B. Bilder, Untersuchungsergebnisse, Krankheitsverlaeufe, Berichte, Verschreibungen) auf Papier dokumentiert und den Patienten entweder mitgegeben oder separat als Papierdokument verwahrt. Dies birgt u.a. die Nachteile, dass die Daten verloren gehen oder auch fuer Unbefugte direkt lesbar sein koennen.

Vorgeschlagen wird nun die Nutzung eines so genannten Speicher-Sticks, also eines z.B. an einen USB-Port (Universal Serial Bus -Anschluss) eines Personal Computers (PC) anschliessbaren kleinen elektronischen Datenspeichers. Mit Hilfe eines solchen Speicherstifts koennen medizinische Patientendaten nichtfluechtig (ueber laengere Zeit) gespeichert werden. Ein solcher Datenspeicher hat den Vorteil, dass er mit dem Patienten oder dessen Patientenbett verbunden sein und ,mitwandern' kann. Mittels z.B. eines Patientenmonitors, Laptops, PCs oder PDAs (Personal Digital Assistant) koennen die Daten an jedem Aufenthaltsort des Patienten durch eine Standard- Datenverarbeitung mobil ausgelesen, veraendert und wieder abgespeichert werden. Dadurch ist eine nun ,bewegliche Krankenakte' von hoher inhaltlicher Aktualitaet moeglich. Die medizinischen Daten koennen bei Verlegungen, Krankentransporten oder Notfallrettungen problemlos mitgenommen und am Zielort ausgelesen werden.

Die genannten Datenspeicher sind relativ unempfindlich u.a. gegen mechanische Einfluesse. Diese Eigenschaft laesst sich noch verbessern durch Aufbewahrung in einer festen oder gepolsterten Huelle
(z.B. aussen gummierte Stahlhuelle). Eine sterilisierbare Huelle (z.B. Edelstahl) eroeffnet die Moeglichkeit, den Datenspeicher auch in einer entsprechend keimarm zu haltenden Umgebung (z.B. Operationssaal) nutzen zu koennen. Auf einer aeusseren Oberflaeche oder der Huelle des Sticks koennen z.B. Identifizierungsdaten (Foto des Patienten, Barcodes u.a.) fest angebracht oder eingedruckt werden.

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