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Schaltungskonzept fuer In-Circuit-Testing von seriellen Datenempfaengern

IP.com Disclosure Number: IPCOM000020541D
Original Publication Date: 2003-Dec-25
Included in the Prior Art Database: 2003-Dec-25
Document File: 3 page(s) / 228K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Die Ausloeseentscheidung bei Airbags in Kraftfahrzeugen wird aufgrund von Messdaten getroffen, die von unterschiedlichen Sensoren geliefert werden. In konventionellen Airbagsystemen befinden sich diese Sensoren auf der Airbagsteuerplatine. Fuer eine selektivere Kontrolle dieser Schutzeinrichtungen werden die Sensoren ausserhalb der Steuerplatine an exponierteren, aufschlussreicheren Stellen des Fahrzeugs angebracht (siehe Abb. 1). Zwischen diesen peripheren Sensoren (Satelliten) und der Schnittstelle muss eine stoerungssichere Schnittstelle bestehen. Bislang sind die Satelliten ueber eine Zweidrahtschnittstelle mit dem Empfaengerbaustein verbunden und die Daten so ueber ein serielles Protokoll verbunden. Die empfangenen Daten muessen entsprechend validiert werden. Die Ueberpruefung dieser Daten ist sehr rechenintensiv, weshalb sie im Interface-Baustein durchgefuehrt wird (siehe Abb. 2). Aus FMEA (Failure Mode and Effect Analysis) Anforderungen ist es in diesem Fall erforderlich, dass die Empfaengerschaltung durch den Microcontroller (in circuit testing) bei jedem Systemstart auf korrekte Funktionsweise getestet wird. Das nachfolgend beschriebene Verfahren beschreibt eine derartige Testfunktion. Um ueberpruefen zu koennen, ob der Empfaengerbaustein die eintreffenden Daten richtig empfaengt und interpretiert, muessen die gesendeten Daten bekannt sein. Ueblicherweise senden Satelliten nach einem Systemreset eine definierte Initialisierungssequenz. Diese reicht jedoch nicht aus, um die korrekte Funktionsweise des Empfaengers sicher erkennen zu koennen. Deshalb wird eine Selbsttestschaltung implementiert, die es ermoeglicht, ueber die CPU (Central Processing Unit) einen genau bekannten Datenstrom zu emulieren (siehe Abb. 3). Dazu wird das Empfaengereingangssignal fuer Testzwecke derart umgestaltet, dass fuer den Testmodus anstelle der vom Satelliten bzw. der analogen Interface-Schaltung generierten Daten nun exakt die von der CPU gesendeten Daten eingespeist werden. Diese Schnittstelle ist sehr einfach, schnell und flexibel zu bedienen, d.h. es koennen mittels Digital-Synthesetools sehr effiziente Testpatterns entwickelt wurden. Mit Hilfe dieser Patterns laesst sich somit eine sehr gute Testabdeckung auf den gesamten Empfaengerpfad inklusive saemtlicher zur Fehlererkennung installierter Mechanismen erreichen.

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Schaltungskonzept fuer In-Circuit-Testing von seriellen Datenempfaengern

Idea: Leo Aichriedler, AT-Villach; Benoit Picaud, AT-Villach

Die Ausloeseentscheidung bei Airbags in Kraftfahrzeugen wird aufgrund von Messdaten getroffen, die von unterschiedlichen Sensoren geliefert werden. In konventionellen Airbagsystemen befinden sich diese Sensoren auf der Airbagsteuerplatine. Fuer eine selektivere Kontrolle dieser Schutzeinrichtungen werden die Sensoren ausserhalb der Steuerplatine an exponierteren, aufschlussreicheren Stellen des Fahrzeugs angebracht (siehe Abb. 1). Zwischen diesen peripheren Sensoren (Satelliten) und der Schnittstelle muss eine stoerungssichere Schnittstelle bestehen. Bislang sind die Satelliten ueber eine Zweidrahtschnittstelle mit dem Empfaengerbaustein verbunden und die Daten so ueber ein serielles Protokoll verbunden. Die empfangenen Daten muessen entsprechend validiert werden. Die Ueberpruefung dieser Daten ist sehr rechenintensiv, weshalb sie im Interface- Baustein durchgefuehrt wird (siehe Abb. 2). Aus FMEA (Failure Mode and Effect Analysis) Anforderungen ist es in diesem Fall erforderlich, dass die Empfaengerschaltung durch den Microcontroller (in circuit testing) bei jedem Systemstart auf korrekte Funktionsweise getestet wird. Das nachfolgend beschriebene Verfahren beschreibt eine derartige Testfunktion.

Um ueberpruefen zu koennen, ob der Empfaengerbaustein die eintreffenden Daten richtig empfaengt und interpretiert, muessen die gesendeten Daten bekannt sein. Ueblicherweise senden Satelliten nach einem Systemreset eine definierte Initialisierungssequenz. Diese reicht jedoch nicht aus, um die korrekte Funktionsweise des Empfaengers sicher erkennen zu koennen. Deshalb wird eine Selbsttestschaltung implementiert, die es ermoeglicht, ueber die CPU (Central Processing Unit) einen genau bekannten Datenstrom zu emulieren (siehe Abb. 3). Dazu wird das Empfaengereingangssignal fuer Testzwecke derart umgestaltet, dass fuer den Testmodus anstelle der vom Satelliten bzw. der analogen Interface-Schaltung gene...