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Methode zur Auslagerung von Benutzerschnittstellen bei Mobiltelefonen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000020545D
Original Publication Date: 2003-Dec-25
Included in the Prior Art Database: 2003-Dec-25
Document File: 1 page(s) / 23K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Mobile Telekommunikationsendgeraete werden zunehmend kleiner. Dabei muessen die Ein- und Ausgabeschnittstellen wie Tastatur und Display jedoch gut bedienbar bzw. ablesbar sein. Dies kann dadurch erreicht werden, indem diese Bedienelemente dauerhaft oder zeitweise vom eigentlichen Geraet entfernt werden koennen. Die Kommunikation zwischen diesen verschiedenen Elementen kann drahtlos beispielsweise ueber Bluetooth erfolgen. Die Bedienelemente koennen beispielsweise in Kleidung oder Accessoires integriert werden. Bislang existieren Loesungen, die ein Headset einsetzen, ueber das auch das Geraet selbst durch Sprache gesteuert werden kann. Diese Moeglichkeit der Geraetesteuerung ist jedoch bei der Vielzahl der technischen Merkmale nur eingeschraenkt komfortabel und schwer standardisierbar. Ein neues System ermoeglicht die Nutzung von beliebigen ausgelagerten Benutzerschnittstellen in relativ guenstiger Form und mit geringem Standardisierungsaufwand. Dabei werden allein eine physikalische Kommunikationsschnittstelle sowie eine Anwendungsschnittstelle vereinbart. Fuer die Kommunikationsschnittstelle kann vorzugsweise eine bestehende standardisierte Schnittstelle wie Bluetooth verwendet werden. Es koennen aber auch andere Funkuebertragungssysteme wie DECT (Digital Enhanced Cordless Telecommunications) oder Remote-Keyless-Entry (RKE) zum Einsatz kommen. Grundlegendes dabei Prinzip ist, dass auf Anwendungsebene nicht die Funktionalitaet des Mobiltelefons, sondern die Funktionalitaet der externen Benutzerschnittstelle spezifiziert wird. Trotz der Vielzahl der moeglichen Benutzerschnittstellen ist eine allgemeine Programmschnittstelle zu deren Ansteuerung definiert. Die einzelnen physikalischen Benutzerschnittstellen unterscheiden sich hingegen stark in ihrer Ausfuehrung. Daher ist die Implementierung dieser Programmierschnittstellen ebenso verschieden. Das bedeutet beispielsweise, dass die Softwaretreiber fuer unterschiedliche Tastaturen nach aussen hin zwar identische Schnittstellen (Funktionsnamen und Parameter) aufweisen, jedoch ansonsten voellig unterschiedlich sind. Um eine Vielzahl unterschiedlicher Ein- und Ausgabegeraete unterstuetzen zu koennen, koennen deren Treiber von diesen Geraeten auf das mobile Telekommunikationsendgeraet wie einem Mobilfunkgeraet uebertragen und dort ausgefuehrt werden.

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Methode zur Auslagerung von Benutzerschnittstellen bei Mobiltelefonen

Idea: Guido Stromberg, DE-Muenchen; Thomas Sturm, DE-Muenchen

Mobile Telekommunikationsendgeraete werden zunehmend kleiner. Dabei muessen die Ein- und Ausgabeschnittstellen wie Tastatur und Display jedoch gut bedienbar bzw. ablesbar sein. Dies kann dadurch erreicht werden, indem diese Bedienelemente dauerhaft oder zeitweise vom eigentlichen Geraet entfernt werden koennen. Die Kommunikation zwischen diesen verschiedenen Elementen kann drahtlos beispielsweise ueber Bluetooth erfolgen. Die Bedienelemente koennen beispielsweise in Kleidung oder Accessoires integriert werden.

Bislang existieren Loesungen, die ein Headset einsetzen, ueber das auch das Geraet selbst durch Sprache gesteuert werden kann. Diese Moeglichkeit der Geraetesteuerung ist jedoch bei der Vielzahl der technischen Merkmale nur eingeschraenkt komfortabel und schwer standardisierbar.

Ein neues System ermoeglicht die Nutzung von beliebigen ausgelagerten Benutzerschnittstellen in relativ guenstiger Form und mit geringem Standardisierungsaufwand. Dabei werden allein eine physikalische Kommunikationsschnittstelle sowie eine Anwendungsschnittstelle vereinbart. Fuer die Kommunikationsschnittstelle kann vorzugsweise eine bestehende standardisierte Schnittstelle wie Bluetooth verwendet werden. Es koennen aber auch andere Funkuebertragungssysteme wie DECT (Digital Enhanced Cordless Telecommunications) oder Remote-Keyless-Entry (RKE) zum Einsatz kommen. Grundlegendes dabei Prinzip ist, dass auf Anwendungsebene nicht die Funktionalitaet des Mobiltelefons, sondern die Funktionalitaet der externen Benutzerschnittstelle spezifiziert wird. Trotz der Vielzahl der moeglichen Benutzerschnittstellen ist eine allgemeine Programmschnittstelle zu deren Ansteuerung definiert. D...