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Fehlertolerante Datenstrukturen in ATM-Netzen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000020568D
Published in the IP.com Journal: Volume 3 Issue 12 (2003-12-25)
Included in the Prior Art Database: 2003-Dec-25
Document File: 2 page(s) / 34K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

ATM-Verbindungen haben ueblicherweise zwei Endpunkte, die sie verbinden. Die Informationen ueber diese Verbindungen werden ueber ein Managementsystem mit Hilfe des Protokoll SNMP (Simple Network Management Protocol) aus den Netzelementen geladen. Geht man beispielsweise von einer Verbindung auf Virtual Path Ebene aus, so werden die ATM-Zellen von Port A an Port B jeweils mit einem bestimmten VPI (Virtual Path Identifier) weitergeleitet. Die Endpunkte der ATM-Verbindung werden als VPL-TPs (Virtual Path Link Termination Points) bezeichnet. Es kann beispielsweise durch einen Fehler im Netzelement dazu kommen, dass die von dort uebertragenen Informationen fehlerhaft sind. So kann z.B. die ATM-Verbindung auf VPL-TPs verweisen, die nicht identifiziert werden koennen, so dass nicht klar ist, welche Ports miteinander in Verbindung sind. Dies ist z.B. beim SNMP der Fall, wenn ungueltige Indexwerte die VPL-TPs in Tabellen identifizieren sollen. Fuer das Managementsystem ist die ATM-Verbindung damit unvollstaendig, obwohl sie im Netzelement durchaus funktionsfaehig sein kann. Bisher werden Fehlerfaelle im Managementsystem dokumentiert, d.h. es wird ein Fehlerprotokoll geschrieben. Jedoch werden fuer die ATM-Verbindung keine Datenstrukturen angelegt und der Nutzer kann diese weder an der Bedienoberflaeche sehen noch Operationen an ihr ausfuehren. Der Nutzer muss den Fehler aus dem Fehlerprotokoll entnehmen und im Netzelement beheben. Da das Managementsystem erlaubt, dass Datenstrukturen fuer ATM-Verbindungen unvollstaendig sind, besteht eine Idee nun darin, durch eine Flexibilisierung in der Datenstruktur zu erlauben, dass ein oder zwei Verweise auf VPL-TPs nicht vorhanden sind. Kommt es beispielsweise zu einem Fehler in der Kommunikation mit dem Netzelement bei der Indizierung der VPL-TPs, so wird trotzdem eine Datenstruktur angelegt und der Verweis fuer die jeweilige Seite als unvollstaendig gekennzeichnet. So wird ermoeglicht, ohne Interpretation eines Fehlerprotokolls die ATM-Verbindung an der Benutzeroberflaeche anzuzeigen, auch inklusive der eventuell unvollstaendigen Verweise, mit dieser Verbindung weiterhin zu arbeiten und sie ggf. auch zu loeschen. Die vorgestellte Idee kann auch auf andere Datenstrukturen uebertragen werden, so z.B. auf ATM-Verbindungen im Digital Subscriber Access Multiplexer (DSLAM) oder auf Time Division Multiplex Verbindungen (TDM-Verbindungen).

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Fehlertolerante Datenstrukturen in ATM-Netzen

Idea: Michael Stemmler, DE-Greifswald; Nils Fischbeck, DE-Greifswald

ATM-Verbindungen haben ueblicherweise zwei Endpunkte, die sie verbinden. Die Informationen ueber diese Verbindungen werden ueber ein Managementsystem mit Hilfe des Protokoll SNMP (Simple Network Management Protocol) aus den Netzelementen geladen. Geht man beispielsweise von einer Verbindung auf Virtual Path Ebene aus, so werden die ATM-Zellen von Port A an Port B jeweils mit einem bestimmten VPI (Virtual Path Identifier) weitergeleitet. Die Endpunkte der ATM- Verbindung werden als VPL-TPs (Virtual Path Link Termination Points) bezeichnet. Es kann beispielsweise durch einen Fehler im Netzelement dazu kommen, dass die von dort uebertragenen Informationen fehlerhaft sind. So kann z.B. die ATM-Verbindung auf VPL-TPs verweisen, die nicht identifiziert werden koennen, so dass nicht klar ist, welche Ports miteinander in Verbindung sind. Dies ist z.B. beim SNMP der Fall, wenn ungueltige Indexwerte die VPL-TPs in Tabellen identifizieren sollen. Fuer das Managementsystem ist die ATM-Verbindung damit unvollstaendig, obwohl sie im Netzelement durchaus funktionsfaehig sein kann. Bisher werden Fehlerfaelle im Managementsystem dokumentiert, d.h. es wird ein Fehlerprotokoll geschrieben. Jedoch werden fuer die ATM-Verbindung keine Datenstrukturen angelegt und der Nutzer kann diese weder an der Bedienoberflaeche sehen noch Operationen an ihr ausfuehren. Der Nutzer muss den Fehler aus dem Fehlerprotokoll entnehmen...